WIRTSCHAFT | Krones AG

Mit Innovationsfreude in die Zukunft.

Das Vorstandmitglied der Krones AG Ralf Goldbrunner kennt die Bedeutung von sauberem, verpacktem Wasser für die Ernährung der Weltbevölkerung. Er zeichnet für das Geschäftsfeld Softdrink-Dairy-Water aber auch Brauereien verantwortlich, dessen Fokus auf durchgängig automatisierten Anlagen zur Herstellung von Getränken liegt.

CN: Herr Goldbrunner, Sie sind seit 1999 bei Krones tätig, seit 2014 im Vorstand. Können Sie einen kurzen Überblick über die Meilensteine Ihres beruflichen Werdegangs geben?

RG: Ich bin Diplomingenieur für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Nach einer dreijährigen Tätigkeit an der TU München bin ich seit 1999 bei der Krones AG. 2003 übernahm ich die Leitung der Fertigung in Neutraubling und Nittenau, in den nachfolgenden Jahren kamen die weiteren deutschen Werke und internationalen Standorte inklusive dem Standort für die Herstellung unserer Brauereianlagen Steinecker hinzu. 2014 wurde ich in den Vorstand des Konzerns für den Bereich Anlagen und Komponenten berufen.

CN: Die Krones AG ist Weltmarktführer in der Getr.nkeabfüllund Verpackungstechnik und verkauft inzwischen ganze Abfüllfabriken. Wie kann man sich einen solchen Prozess vorstellen?

RG: Früher haben wir hauptsächlich einzelne Maschinen und nur zum Teil ganze Fabriken verkauft. Für uns waren aber auch schon immer die Segmente Fabrikplanung und Gesamtlösungen wichtig. So kann der Gesamtprozess unserer Kunden bestens betrachtet und die Gesamtkosten einer Getränkefabrik optimiert werden. Auf diese Weise können nicht nur die Wünsche der Kunden nach optimierten Kostenstrukturen, Verfügbarkeiten und höherer Effizienz, sondern auch wirtschaftlichen Lösungen für ihre Logistik- und Materialflussthemen erfüllt werden. Das Thema „digitale Verknüpfung“ von Abfüll- und Verpackungs- sowie Prozesstechnik und „End of Line“ können wir unseren Kunden damit aus einer Hand anbieten.

CN: Sie bedienen nicht nur die großen Brauereien in Digitalisierung und kompletten Logistiklösungen, sondern bieten aktuell auch kleineren Brauern Nischenlösungen im Craftbrewingbereich. Sind solche Projekte besonders spannend?

RG: Das trifft zu, die kleinen Brauer legen viel Wert auf Qualität, wünschen sich aber auch bezahlbare Lösungen. Wir möchten auch für sie ein verlässlicher Partner sein. Die Entwicklung in der neuen Brauergeneration ist sehr spannend und zeigt, dass Krones, trotz Konzernstruktur, flexibel darauf reagieren kann. Nach den USA und Europa wächst gerade auch in Russland und China der Markt dieser Brauergeneration sehr stark.

CN: Die Krones AG steht mit mehr als 4.450 Patenten und Gebrauchsmustern für Innovation und ständige Entwicklung. Wie sehen Sie die Zukunft der Krones AG?

RG: Digitale Lösungen sind die Zukunft und wir haben uns hier bereits eine Kernkompetenz aufgebaut. Der komplette Produktionsprozess muss durchdacht sein bis hin zur Logistikund Verpackungslösung, die auf die Handelskunden abgestimmt sind. Und dabei müssen aber auch die individuellen Wünsche unserer Kunden sowie das Thema Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz mit berücksichtigt werden.

CN: Der Standort Neutraubling ist Hauptsitz der Krones AG. Welche Chancen bietet die Region Regensburg?

RG: Obwohl ich gebürtiger Straubinger bin, muss ich meine Liebe zu Regensburg bekennen. Durch unsere internationale Aufstellung kommen Kunden, Mitarbeiter und Besucher aus der ganzen Welt zu uns und das nicht nur wegen unserer Technologie, auch die historische Altstadt von Regensburg ist ein Magnet für sie.

 

www.krones.com

 


WIRTSCHAFT | Krones AG

Mit Leidenschaft zum Produkt.

Man nehme: ein Quäntchen Tradition, etwas Mut und eine Hand voll Leidenschaft. Was dabei herauskommt, ist momentan wortwörtlich in aller Munde: Craft Beer. Doch was ist eigentlich ein Craft Beer, woher kommt es und vor allem – was hat Krones damit zu tun?

Der Bart wächst weit über die Drei-Tage-Marke hinaus, die langen Haare wirken lässig unter dem Trucker-Cap und unter dem rechten Hemdärmel blitzen tätowierte Kunstwerke auf. Mit Jeans, Kapuzenpullover und Mütze betreten zwei junge Männer leger bekleidet das Krones Gebäude in Neutraubling. Sie wirken so gar nicht typisch kronesisch. Nach ein paar Minuten wird schnell klar: Sie sind keine Mitarbeiter, sondern Kunden. Craft Brewer, wie sie im Bilderbuch stehen – wobei es eigentlich gar kein Bilderbuch gibt: Bei Craft Beer geht es nicht um ein Idealbild, sondern vielmehr um Vielseitigkeit. Die Philosophie der Craft-Beer-Bewegung steht einerseits unter dem Motto „back to the roots“: Eine junge Braugeneration durchstöbert die Bierrezepturen ihrer Urgroßväter und erweckt sie wieder zum Leben. Andererseits sind Craft Brewer experimentierfreudig, unabhängig und wollen raus aus den Schubladen. Es geht um Geschmacksvielfalt und um ungewöhnliche Braustile. Und es geht um Bier – vor allem um Bier. Um Bier geht es auch bei dem Termin, für den die beiden jungen Männer aus Berlin nach Neutraubling gekommen sind: Hier treffen sie auf Felix Will. Er unterstützt bei Krones als Trainee das Projektmanagement für Brauereianlagen. Bei einem Beratungsgespräch darf Felix zusammen mit den Brauern ein Konzept mit den passenden Anlagen für die erste eigene Craft Brewery erstellen. Es wirkt zunächst, als würden zwei Welten aufeinander prallen: Praktiker treffen Theoretiker? Von wegen! Felix hat selbst Brauwesen in Weihenstephan studiert und absolviert seit März letzten Jahres ein 15-monatiges Trainee-Programm bei Krones. Während dieser Ausbildungsphase lernt er das Unternehmen in vielen Facetten kennen, knüpft Kontakte zu Kunden und betreut in ersten eigenen Projekten neben klassischen Brauereien auch Craft Brewer im Raum Deutschland, Österreich und der Schweiz. An der Zeit als Trainee schätzt Felix besonders die Chance, das Entstehen der Brauereien und den ersten Sud direkt vor Ort mitzuerleben. Denn auch er bringt nicht nur Wissen aus dem Hörsaal mit: In der „Bierschmiede Motten“ – dem Keller seines Elternhauses – braute Felix schon als Student sein eigenes Bier. Als Sudkessel hielten damals große Kochtöpfe her, in denen er die ausgefallensten Rezepturen kreierte. Ein paar Jahre später überlässt er das Brauen den Krones Kunden und kann sie auf ihrem Weg von den ersten Rezeptideen bis zur schlüsselfertigen Brauerei begleiten. Klasse statt Masse – so lautet das Motto der Kreativbrauer. Und genau diese Ansprüche erfüllt auch Krones: Statt der Kochtöpfe bietet der Neutraublinger Konzern den jungen Brauern Hightech-Lösungen, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein umfassendes Brauereikonzept für eine Sudgröße von 5 bis 25 Hektoliter erlaubt den Brauern ein originelles Spiel mit den Zutaten. Und was wäre die Craft-Beer- Szene ohne Dosen? Wenn es darum geht, das flüssige Gold sicher abzufüllen, bietet Krones modernste Technik für die Brauszene. Als Neuling in der Familie der Dosenfüller gilt der Craftmate als perfekter Partner für den kleinen Leistungsbereich. Denn genau das zeichnet Krones aus: Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum für klein und groß – und das übrigens nicht nur für Brauereien, sondern für die gesamte Getränkeindustrie. Bei Krones treffen Brauer auf Brauer. Und während bei den einen das Spiel mit Malz, Hopfen und Hefe im Mittelpunkt steht, dreht sich bei den anderen alles um die Technik. Das Trainee- Programm ermöglicht Felix nun den Berufseinstieg als Projektmanager bei Krones und er kann so seine Leidenschaft – das Brauen – weiterhin mit seinem Beruf vereinen. Als Spezialist für Brauereianlagen entwickelt er dann auch in Zukunft zusammen mit den Krones Kunden individuelle Konzepte von der ersten „Brauerei-Vision“ bis zum ausgereiften Bier.

www.krones.com


WIRTSCHAFT |BMW Group Werk Regensburg

BMW Jubiläumsfest lockte 75.000 Besucher an.

Das BMW Group Werk Regensburg hat am Sonntag gemeinsam mit den Menschen in der Region sein 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Zehntausende kamen zum Tag der offenen Tür auf das Werksgelände.

 

Der Tag der offenen Tür des BMW Group Werks Regensburg hat 75.000 Menschen angelockt. Familien aus der ganzen Region besuchten das Werksgelände und feierten das 30-jährige Jubiläum des Standorts. „Wer heute dabei war, wird diesen heiteren und entspannten Tag lange in Erinnerung behalten“, sagte Werkleiter Dr. Andreas Wendt kurz vor Ende der Veranstaltung. „Die unglaubliche Resonanz macht uns froh und stolz“, so Wendt weiter, „das zeigt, welch tiefe Wurzeln BMW in Ostbayern geschlagen hat.“ 

Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung um 10 Uhr bevölkerten tausende Menschen die Wege, Freiflächen und Produktionshallen an der Regensburger Herbert-Quandt-Allee. Viele Gäste nutzten bei unerwartet gutem Wetter das Angebot mit einem Sonderzug direkt ins Werk zu fahren oder auf Großparkplätzen in der Umgebung vom Auto in ein Bus-Shuttle umzusteigen. 

Trotz des Andrangs verlief der Anreiseverkehr auf den Straßen störungsfrei. Beim Willkommensgruß auf der Hauptbühne brachte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs die enge Verbindung mit dem BMW Standort so auf den Punkt: „Die Regensburger sagen längst nicht zu allem ‚unser‘. Sie sagen ‚unsere‘ Altstadt. Und sie sagen ‚unser‘ Werk. Damit meinen sie BMW.“ 

Dank des Einsatzes von etwa 1.000 Helfern aus der BMW Belegschaft gab es für die Besucher überall auf dem Werksgelände etwas zu entdecken, zu erleben und zu erfahren – an den Bühnen, genauso wie beim Blick hinter die Kulissen der Produktion, bei einer Zeitreise auf der blau lackierten Jubiläumsmeile oder bei den zahlreichen Mitmachaktionen. Besonders großen Andrang gab es an der Teststrecke des Werkes, wo Leopold Prinz von Bayern und andere rennerprobte Fahrer den Besuchern eine selten schnelle Mitfahrgelegenheit boten. 

Zum Ausklang war das BMW Group Werk Regensburg am Sonntagabend Gastgeber der MZ-Benefizgala, zu der die Mittelbayerische Zeitung mehr als 800 Gäste begrüßen konnte.

 

www.bmw-werk-regensburg.de

 


WIRTSCHAFT |REWAG bringt Elektromobilität voran

REWAG bringt Elektromobilität voran.

18+20=38. So könnte die REWAG-Zauberformel in Sachen Elektromobilität in Regensburg und der Region lauten. Zusammengesetzt ist diese aus den 18 Ladesäulen, die die REWAG in 2015 eröffnet hat und den möglichen 20, die sie für heuer plant zu errichten.

 

Damit kommt die REWAG ihrem Ziel, das oft zitierte Henne-Ei- Problem im Bereich der Elektromobilität (Ladesäulennetz vs. Zahl der Elektrofahrzeuge) zu lösen und das Ladesäulennetz in Regensburg und der Region deutlich zu verdichten wieder ein Stück näher. Mit der Bereitstellung der Ladesäulen-Infrastruktur will die REWAG den Menschen in Regensburg und der Region auch konkrete Anreize für die Elektromobilität bieten. Dabei sind die Faktoren Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entscheidend. Aus den E-Ladestationen der REWAG kommt deshalb 100%-iger Ökostrom. „Durchschnittlich haben wir von April 2015 bis einschließlich März 2016 knapp 300 Ladungen monatlich verzeichnet. Es wurden 25.515 Kilowattstunden Ökostrom entnommen. Das bedeutet, dass an unseren Ladestationen etwa 196.000 Kilometer „Fahrstrecke“ geladen wurde. Gemessen am durchschnittlichen CO²-Ausstoß bei Personenkraftwagen von 150 Gramm je Kilometer macht das eine Einsparung von fast 30 Tonnen CO²“, berichtet der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. 

REWAG-Kunden laden übrigens bequem über eine Scheckkarte. Der Energieversorger bietet zudem ein günstiges Preismodell für das Laden an den Stationen in Stadt und Landkreis: „Die Kunden zahlen nur das, was sie auch wirklich verfahren. Pro Kilowattstunde sind das 24,52 Cent. Ein solch faires Abrechnungssystem stellt im deutschlandweiten Markt die Ausnahme dar, da in der Regel nach teureren Stundenpreisen abgerechnet wird“, erklärt Olaf Hermes. Eine ständig aktualisierte Liste der REWAG-Ladesäulen in Regensburg und der Region findet man im Internet auf www.rewag.de. Das Engagement der REWAG endet übrigens nicht bei der Ladesäuleninfrastruktur für private Elektrofahrzeuge. Auch für die ab Anfang 2017 in der Regensburger Altstadt fahrenden Elektrobusse stellt die REWAG die entsprechende Lademöglichkeit bereit. Auch hier ist dank 100% Ökostrom die Nachhaltigkeit garantiert.

 

www.rewag.de

 


WIRTSCHAFT |Continental Arena

Mehr als nur ein Fußballstadion.

Tagen, präsentieren oder auch „nur“ feiern: In der Continental Arena kommt jeder auf seine Kosten, auch dann, wenn der Ball nicht über den Rasen rollt.

 

Seit ziemlich genau einem Jahr ist die Continental Arena im Regensburger Süden in Betrieb und dieses erste Jahr darf man als ziemlich erfolgreich bezeichnen: Der SSV Jahn hat den Wiederaufstieg in die dritte Liga gepackt und dabei mehrmals vor nahezu ausverkauftem Haus (ca. 15.000 Zuschauer) gespielt. Auch Veranstaltungsräumlichkeiten sind sehr gut nachgefragt. „Eigentlich haben wir täglich mindestens eine, manchmal sogar mehrere Veranstaltungen gleichzeitig in der Arena. Wir freuen uns sehr über die enorme Nachfrage. Manche Kunden waren sogar schon mehrfach bei uns in der Arena, das spricht für die Qualität der Tagungs- und Veranstaltungsräume und der Arbeit unseres Teams vor Ort“, freut sich Manfred Koller, der Geschäftsführer der Stadtwerke Regensburg, die die Continental Arena betreiben. 

Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung für die Arena ist enorm: Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage in Regensburg und Teilen des Landkreises haben die Stadtwerke herausgefunden, dass 75% der Menschen finden, dass die Continental Arena einen echten Mehrwert für den Standort Regensburg bietet. Knapp zwei Drittel der Befragten hält sie zudem für eine sinnvolle Investition. Diese Ergebnisse bestätigen auch den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs in seiner Einschätzung, dass die Continental Arena ein Platz für alle Menschen in der Stadt und der Region sei. 

Als Veranstaltungsraum wird zum Beispiel der „Businessclub I” (rund 1.000 Quadratmeter) angeboten, der je nach Bestuhlung für 230 bis 700 Personen hergerichtet werden kann. Die vorhandene Technik kann so eingesetzt werden, dass sie alle Arten von Tagungen, Messen, Betriebsversammlungen, Produktpräsentationen oder Hauptversammlungen unterstützt. Der „Businessclub II“ (rund 300 Quadratmeter) richtet sich an kleinere Veranstaltungen von 45 bis 260 Personen. Kleinere Räume beziehungsweise Logen für Meetings sind ebenfalls vorhanden. Zum Rahmenprogramm gehört, dass Führungen durch alle Bereiche der Continental Arena angeboten werden. Gezeigt werden zum Beispiel die Mannschaftskabinen und die Trainingsräume. Wie die Profis werden die Tagungsteilnehmer durch den Spielertunnel hinaus aufs Spielfeld geleitet, um sie die einzigartige Atmosphäre einer Arena spüren zu lassen. Auch der Pressebereich kann inspiziert werden. Hier sieht man wie die Sportkommentatoren arbeiten und durch welche Technik sie dabei unterstützt werden.

 

www.continental-arena.com

 


WIRTSCHAFT |JEPSEN Automobilhandels GmbH

Jepsen Autogruppe. Fahrspaß mal fünf.

Mit Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda und SEAT Service bietet die Jepsen Autogruppe für jeden Bedarf und Anspruch das richtige Auto – ergänzt durch Rundum-Service von der Probefahrt über Finanzierung und Leasing bis zur Versicherung. Eine hochmoderne Unternehmensgruppe mit rund 350 Mitarbeitern, verteilt auf fünf Autohäuser in Regensburg und Umgebung.

 

Beginnen wir mit den Premium-Marken Audi und Porsche, die in den jeweiligen architektonisch-hochmodernen Autohäusern – dem Porsche Zentrum Regensburg, dem Audi Zentrum Regensburg und dem Autohaus Jepsen Neutraubling präsentiert und verkauft werden. Das Porsche Zentrum Regensburg bildet mit seinen Kunden so etwas wie eine „große Familie“, die mit innovativen Events, Fahrtagen, Golfturnieren und auf der Rennstrecke den gemeinsamen Fahrspaß und die Faszination Porsche zelebriert. Durch gute Beratung, Service und hohe Kundenzufriedenheit rangiert es unter den „Top 5 der Deutschen Porsche Händler“. Das Audi Zentrum Regensburg, steht dem in nichts nach, denn es wurde als „Audi Top Service Partner 2016“ ausgezeichnet und bekam den „Gebrauchtwagen Award 2015“ von der Audi AG verliehen. Als Audi Sport Partner, Audi e-tron Partner und mit angegliedertem Großkundenleistungszentrum zeigt es ein für den Standort Regensburg optimiertes Angebot an Neu- und Gebrauchtwagen. Mit dem Autohaus Jepsen Neutraubling eröffnete letztes Jahr das fünfte Autohaus der Gruppe und präsentiert Audi Neuwagen, Audi Gebrauchtwagen :plus sowie hervorragenden Audi Service. Fast neun Millionen Euro investierte die Jepsen Gruppe um Inhaberin Theresa Jepsen in diesen Standort, der sogleich mit seinem motivierten jungen Team auf den zweiten Platz des „Gebrauchtwagen Award 2016“ gesetzt wurde. 

Dieses Marken-Angebot der Jepsen Autogruppe rundet das Volkswagen Zentrum in der Johann-Hösl-Strasse und das Autohaus West mit Skoda und SEAT Service ab. Neben dem „Service Quality Award 2014“, welcher jährlich von Volkswagen an seine 100 besten Servicepartner aus 30 verschiedenen Ländern verliehen wird, wurde dem Volkswagen Zentrum vom Meinungsmacher „Autobild“ aktuell der Titel „Bester Autohändler Deutschlands in Regensburg“ zugeschrieben. Damit nicht genug: 2014 wurde das VW Zentrum erneut mit dem „Ausbilderpreis der Stadt Regensburg“ ausgezeichnet. Das Volkswagen Zentrum setzt auf Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit – zentrale Kriterien auch für die Ausstattung der hochmodernen Lackiererei und Spenglerei. Im kürzlich modernisierten Autohaus West wurde die Werkstatt ebenfalls mit der neuesten Technik ausgestattet – das bedeutet kurze Wartezeiten und hohe Qualität für die Kunden. Skoda glänzt hier mit einer großen Produktaufwertung, sowohl bei den Fahrzeugmodellen als auch beim neu designten Showroom, der besonders beim jüngeren Publikum gut ankommt. 

Das Familienunternehmen bietet „Kompetenz seit über acht Jahrzehnten“ sowie Know-how und positives Klima, von dem nicht nur der Kunde profitiert, denn Fairness wird auch unter den Mitarbeitern gelebt. Nur so kann der Unternehmenswert für Zukunftsinvestitionen garantiert und sichere Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

www.jepsen-autogruppe.de

 


WIRTSCHAFT |Bäumel, Dr. Weinelt & Collegen

Erfolgreich durch kompetente Beratung.

Die Anwaltskanzlei Bäumel, Dr. Weinelt & Collegen hat sich in der Region Regensburg einen guten Namen gemacht. Sie betreut und berät ihren Mandantenkreis aus mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen in rechtlichen Fragen.

 

Bäumel, Dr. Weinelt & Collegen steht für effiziente und zielorientierte Problemlösung in den gängigen Rechtsgebieten. Der Fokus wird dabei auf eine gute Kommunikation zwischen Kanzlei und Mandant gelegt. Dr. Weinelt hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner Kanzlei nicht nur juristische Bereiche abzudecken, sondern mit seinen Kollegen auch fachübergreifend tätig zu sein. In der Kanzlei sind sechs Anwälte beschäftigt, die sowohl im Team als auch in der Einzelberatung eine große Bandbreite an Rechtsgebieten abdecken. 

Gemeinsam entwickelte das Anwaltsteam ein wirtschaftsrechtliches Rundum- Konzept, um die notwendige Kompetenz im täglichen Wirtschafts- und Unternehmensrecht effektiv anzubieten. Hier ist man insbesondere beim Handels-, Vertriebs- und Vertragsrecht gut aufgestellt. Weitere Schwerpunkte legt Bäumel, Dr. Weinelt & Collegen auf das Miet-, Familien- und Erbrecht bis hin zum privaten Baurecht. 

Mit Erfahrung, Kompetenz und persönlichem Engagement werden gesetzliche und vertragliche Ansprüche durchgesetzt sowie die Mandantschaft gerichtlich vertreten.

 

www.weinelt-collegen.de

 


WIRTSCHAFT |Wolfgang Herzog – Präsident Marketing Club Regensburg

Zukunftsbranche Marketing.

„Das ganze Leben ist Marketing!“ Eine provokante These von Marketingprofi Wolfgang Herzog, die er mit Best Practice Beispielen und fundierter Fachkenntnis veranschaulicht – denn die klare Botschaft mit dem richtigen Ton ist sein Erfolgsrezept.

 

CN: Was sind die Meilensteine Ihres beruflichen Werdegangs?

WH: Nach erfolgreich abgeschlossenem BWL-Studium an der Uni Regensburg folgte der Berufseinstieg als Assistent der Geschäftsleitung bei einem Mittelständler. Meine berufliche Entwicklung setzte ich im Bereich Marketing fort – als Kommunikationsberater bei einer Werbeagentur, als Abteilungsleiter für Kommunikation bei der Sparkasse und schließlich beim Müller Verlag in Nürnberg. Dort war ich bald als Geschäftsführer für die Sonntagszeitung Blizz verantwortlich, bis ich 2012 in den Vorstand des Immobilien Zentrum Regensburg für Marketing und Vertrieb berufen wurde. Als Fazit könnte man sagen: Ich kenne beide Seiten des Schreibtisches. 

CN: Sie sind seit 2015 Präsident des Marketing Club Regensburg. Welche Ziele verfolgt der MC in der Zukunft?

WH: Der Marketing Club Regensburg ist ein Berufsverband und Teil des deutschen Marketingverbands. Zu seinen Zielen gehört es, eine eindeutige Marktorientierung als Grundlage allen wirtschaftlichen Handelns zu fördern und zu praktizieren. Dies erreichen wir durch Fachvorträge, Diskussionen mit Unternehmen, Marketing-Praktikern und Wissenschaftlern sowie Seminaren und Fachgesprächen im Unternehmen – oder wie wir es nennen „Marketing vor Ort“. Dabei ist es uns wichtig, die Kommunikation der Mitglieder untereinander zu fördern. Man kann vom Wissen der anderen profitieren. Erfolgreich in einem Markt zu agieren, funktioniert mit einer intelligenten Marketingstrategie, wobei man unbedingt beachten muss, dass Marketing nicht nur Werbung umfasst, sondern Managementaufgabe ist, die alle Bereiche des Unternehmens beeinflusst. 

CN: Welche Veranstaltungen bietet der MC an? Wie erreichen Sie eine neue Generation an potenziellen Mitgliedern?

WH: Wir organisieren eigene Veranstaltungen oder besuchen Unternehmen und informieren uns über deren Produkte und Dienstleistungen. Zu den Unternehmen zählen beispielsweise BMW, Continental, aber auch Hidden Champions aus B2B-Branchen. Der Mitgliederzuwachs ist mir ein persönliches Anliegen. Mit Veranstaltungen wie beispielsweise an der OTH Regensburg zeigen wir Präsenz und wecken beim Nachwuchs der Marketingbranche Interesse. Die Vernetzung von Wirtschaft und Studierenden ist uns wichtig. Daraus ergeben sich gemeinsame Projekte, Master- und Bachelorarbeiten – eine Win-Win-Situation. 

CN: Wie sehen Sie die künftigen Herausforderungen für die Marketing Branche?

WH: Die Kanäle verändern sich. Viele Werbespendings sind ins Internet abgewandert, man denke nur an Immobilien-, Stellen- und KFZ-Angebote. Jüngere Generationen müssen anders angesprochen werden. Im Internet steht man einer anderen Wettbewerbssituation gegenüber. Alles wird vergleichbarer, weshalb wir Präzisionswaffen und keine Schrotflinte brauchen. Seit die Digitalisierung voranschreitet, verändern sich die Megatrends stark. Wir wollen mit der Zeit gehen, die Trends aufgreifen und moderne Lösungsansätze aufzeigen.

 

www.marketingclub-regensburg.de

 


WIRTSCHAFT |Uhrenmanufaktur Damasko

Uhrenmanufaktur Damasko.

Mit der Vision mechanische Armbanduhren robuster, genauer und wartungsärmer zu machen begann die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens Damasko. Wir sprachen mit Petra und Nadja Damasko über die Gründerjahre und Zukunftspläne.

 

CN: Was sind die Meilensteine in Ihrer Unternehmensgeschichte?

PD: Mit der Damasko Kollektion begann 1994 unsere Unternehmensgeschichte. 2004 starteten wir mit der Fertigung von mechanischen Uhren. Wir vergrößerten das Unternehmen schrittweise, stellten Spezialisten ein, besuchten Messen und bauten ein Händlernetz auf. 2008 entwickelten wir die Silizium Technologie und kamen 2010 mit dem ersten eigenen Uhrwerk A-35 auf den Markt. Der Durchbruch kam im Jahr 2011 als internationale Kunden in Asien und USA, vor allem durch unsere Internetpräsenz, auf uns aufmerksam wurden. Wir firmierten 2013 auf Damasko GmbH um und stellten in den nachfolgenden Jahren die Uhrwerke H-35 und A-35-2 vor. Als offizieller Ausrüster der Airbus Testpiloten und Patentführer in Deutschland mit über 90 % Eigenfertigung blicken wir heute auf eine dynamische Entwicklung unseres Unternehmens. 

CN: Was ist das Besondere an Ihrer Uhrenmanufaktur?

ND: Der hohe Eigenfertigungsanteil, die Innovationen mit unseren patentierten Einzellösungen in den Uhrwerken und an der Uhr, der gehärtete Edelstahl für Gehäuse und Gehäusekomponenten und natürlich das von den Kunden geschätzte „Made in Germany“. Wir bieten Automatik- und Chronografen-Modelle an. Neben den vier eigenen Uhrwerken, die wir in den jeweiligen Produktlinien verbauen, arbeiten wir teilweise mit Zukauf-Uhrwerken. Die Uhren haben ein unverwechselbares, eher sportliches Design. Durch das Verfahren des Härtens, die anschließende Oberflächenbearbeitung und die Multilayer-Hartstoffschicht-Verfahren sind die Modelle sehr robust und kratzfest. Darüber hinaus garantieren wir die Wasserfestigkeit bis 100 Meter. Den Kunden bieten wir viele Möglichkeiten an, die Uhren individuell zusammenzustellen – das macht uns einzigartig. 

CN: Auf welchem Weg kann man Ihre Uhren beziehen?

PD: Wir bieten persönliche Beratung im Werksverkauf mit Showroom nach Terminvereinbarung an oder verkaufen über unseren Online-Shop, ausgesuchte Fachhändler und Juweliere. 

CN: Was planen Sie für die Zukunft, gibt es Visionen?

PD: Wir fühlen uns der Region Regensburg verbunden und werden hier weiter wachsen. Unsere Mitarbeiter kommen überwiegend aus der Region und wir werden die Wertschöpfung in der Heimat lassen. Zukünftig planen wir die Erweiterung unserer Produktlinien, entwickeln eine Taucheruhr und arbeiten am Design für eine Businessuhr – alles mit dem Gütesiegel „Made in Germany“.

 

www.damasko-watches.com

 


WIRTSCHAFT |Dock1

Ahoi! Hotel Dock1.

Günstig vor Anker gehen und gerne noch länger bleiben...

 

Regensburg hat viele Gesichter. Hier treffen Welterbe und Tradition auf Moderne und Innovation. Kein Wunder, dass die Stadt boomt. So entsteht im Osten und in direkter Hafennähe ein neues, junges Szeneviertel: das „Marina Quartier“. 

Genau hier, keine zehn Minuten vom Zentrum entfernt, haben die Inhaber des „Hotel Goliath am Dom“ Ende 2013 das „Dock1“ eröffnet; ein modernes Business-Hotel mit allem Komfort für Geschäftsreisende, junge Leute und Junggebliebene. Die Einrichtung ist frisch, klar und in charmantem Hafenlook. In den 66 Zimmern gibt es Flatscreen-Fernseher und kostenloses Highspeed-WLAN. Die Preise: günstig. Und das alles inklusive Parkplatz, Hotelbar und Altstadtnähe. Das Hotel verfügt außerdem über einen großen Busparkplatz, einen Aufzug und kostenfreie Baby- und Allergikerbetten. An der gemütlichen Hotelbar genießt man tagsüber Cappuccino und kann abends einen anstrengenden Tag ausklingen lassen.

 

www.hotel-dock1.de

 



WIRTSCHAFT | Krones AG

Teamwork auf Kronesisch.

Krones? Die machen doch irgendwas mit Abfüllanlagen oder so… ? Stimmt! Aber nicht nur: Der Krones Konzern mit Hauptsitz in Neutraubling ist mittlerweile ein Rundum-Partner für die internationale Getränke- und Lebensmittelindustrie.

 

Von der einzelnen Etikettiermaschine bis zur schlüsselfertigen Brauerei – Krones stattet seine Kunden mit allem aus, was sie für die Produktion brauchen. Um ihre hohen Ansprüche zu erfüllen, vertraut Krones auf eine besondere Geheimwaffe: seine Mitarbeiter. 12.600 Kronesen gibt es weltweit, davon mehr als 6.000 allein in Neutraubling. Doch was machen die Kronesen eigentlich jeden Tag? Wir blicken hinter die Kulissen.


Morgens halb sieben in Neutraubling. Die ersten Sonnenstrahlen fallen durch die großen Fenster der Montagehalle für Füllsysteme. Monströs: der erste Eindruck. Hohe Decken, die auf grünen Stahlträgern thronen, dazwischen knallgelbe Kranbalken und ein 25-Tonnen-Teil, das mit einem Durchmesser von über sechs Metern beinahe grazil durch die Halle schwebt.


Am Boden herrscht geschäftiges Treiben. Eben wurden aus dem Krones Werk in Nittenau Großbauteile angeliefert. An den gelben Kranbalken hängt der Unterbau eines sogenannten Füllerkarussells von der Decke, das von fachkundigen Händen dirigiert und im Bereich der Modulmontage abgesetzt wird. Hier bearbeiten kleine Teams aus Mechanikern und Elektronikern einzelne Maschinenbauteile, die dann ein paar hundert Meter weiter in der Hauptmontage zu einem Füllsystem zusammengesetzt werden.


Eine Gruppe, bestehend aus einem Mitarbeiter der Abteilung Materialsteuerung, einem Teamleiter, drei Industriemechanikern und einem Elektriker, steht an dem gerade „eingeflogenen“ Bauteil und bespricht kurz, was nun alles ansteht: In vier Tagen sollen die einzelnen Module, unter ihnen auch das Füllerkarussell, in der Hauptmontage zusammengeschraubt und verkabelt werden. Eine Inbetriebnahme der ganzen Füllanlage ist in drei Wochen geplant. Alle benötigten Materialien sind vor Ort – es kann also sofort losgelegt werden!


Ein paar Stunden später blitzen neongelbe Farbtupfen zwischen orangen Gabelstaplern, Holzpaletten und metallenen Gitterboxen auf. Nach wenigen Minuten taucht unübersehbar – safety first – eine Gruppe Warnwesten-Träger neben der Füllerkarussell-Montage auf. Die Kundengruppe aus Thailand will sich vor Ort genauer anschauen, was ihr Lieferant aus Deutschland so macht – auf der Getränke- und Lebensmittelmesse in Bangkok haben die Krones-Mitarbeiter die Werbetrommel scheinbar gut gerührt. Während ein Mitarbeiter aus dem Vertrieb seine Stimme über Bohr- und Klopfgeräusche erhebt, um etwas über die Montage zu erzählen, beäugen die asiatischen Gäste staunend und kritisch zugleich das runde Teil mit seinen zahlreichen Komponenten und die werkelnden Hände des Montage-Teams. Nach zustimmendem Nicken und ein paar kurzen Gesprächen setzt sich der Trupp wieder in Bewegung. Nächster Halt: Hauptmontage.


Dort wird gerade ein Füllsystem – bestehend aus Einlauf, Füllerkarussell und Auslauf – transportfertig zerlegt. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme tritt es morgen seine Reise nach Indien an. Im Bauch eines Flugzeugs schwebt die circa 30 Tonnen schwere Maschine ein letztes Mal durch die Luft. An ihrem neuen Bestimmungsort, einer Halle in der Nähe von Bangalore, wird in ein paar Wochen erneut eine Gruppe von Kronesen um die „eingeflogenen“ Teile stehen. Wie ihre Neutraublinger Kollegen in Halle 5 werden die Außenmonteure diese gemeinsam wieder zusammenschrauben und die Maschine so zum Laufen bringen.


So geht Teamwork auf Kronesisch – ob in Neutraubling oder bei Kunden weltweit.

 

www.krones.com

 


WIRTSCHAFT |„Continental Regensburg – 48 Volt Eco Drive“

Elektrisierende Ideen.

Der internationale Automobilzulieferer Continental beschäftigt in Regensburg rund 7.500 Mitarbeiter und entwickelt hier zukunftsweisende Technologien – zum Beispiel das spritsparende Hybridsystem „48 Volt Eco Drive“.

 

Auch wenn rein elektrisch betriebene Autos noch relativ selten sind: Der Siegeszug der Elektromobilität hat längst begonnen. Denn bei der Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen spielt die Elektrifizierung des Antriebsstrangs schon heute eine entscheidende Rolle – angefangen vom einfachen 12-Volt-Start-Stopp-System, das den Verbrennungsmotor an der Ampel abschaltet, über Hybrid- und Plug-in-Hybridsystee, deren Elektromotor als zusätzliches Antriebsaggregat dient, bis hin zum reinen E-Mobil.


Zu den Pionieren auf dem Gebiet der Elektromobilität gehört der internationale Automobilzulieferer Continental. Dessen Division Powertrain hat ihren Hauptsitz in Regensburg und entwickelt und produziert Systeme für modernste Benzin- und Dieselmotoren – und für das gesamte Spektrum der Antriebs-Elektrifizierung, bei der Continental heute ein weltweit führender Anbieter ist. Der Automobilzulieferer beschäftigt in Regensburg rund 7.500 Mitarbeiter. Damit ist der Standort Oberpfalz – an dem mit Interior noch eine zweite der fünf Continental-Divisionen ihren Sitz hat – der weltweit größte Automotive-Standort des Konzerns. Mit dem Hybridsystem „48 Volt Eco Drive“ hat Continental Powertrain nun eine vielbeachtete Innovation entwickelt, die den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen deutlich reduziert. Neben Regensburg waren die Standorte Nürnberg und Berlin an der Entwicklung dieser neuen Hybrid-Technologie beteiligt, die das Beste aus zwei Welten verbindet: Sie lässt sich mit wenig Aufwand in die Architektur konventionell angetriebener Fahrzeuge integrieren und bietet zugleich Funktionen, die bisher nur bei den wesentlich aufwändigeren Hochvolt-Hybridsystemen (ab 110 Volt) zu finden sind.


Dazu gehört das Abschalten des Verbrennungsmotors während der Fahrt („Segeln“, „Coasting“), eine optimierte Beschleunigung („E-Boosting“), eine effiziente Bremsenergie-Rückgewinnung und ein sehr schneller, komfortabler Premium-Motorstart. Der „48 Volt Eco Drive“ kommt 2016 in Fahrzeugen europäischer Automobilhersteller auf den Markt. Nach Branchen-Schätzungen werden 2025 weltweit rund 20 Prozent aller Neuwagen über elektrifizierte Antriebe verfügen – und mehr als die Hälfte davon werden 48-Volt-Hybridsysteme sein.

 

www.continental-corporation.com


WIRTSCHAFT |Dipl.-Ökonom Olaf Hermes, REWAG-Vorstandsvorsitzender

Handeln mit Verantwortung.

Dipl.-Ökonom Olaf Hermes ist seit 2013 der Vorstandsvorsitzende der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG (REWAG). Seit April 2015 nimmt er gemeinsam mit Manfred Koller zusätzlich die Geschäftsführung der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) wahr.

 

Auch wenn rein elektrisch betriebene Autos noch relativ selten sind: Der Siegeszug der Elektromobilität hat längst begonnen. Denn bei der Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen spielt die Elektrifizierung des Antriebsstrangs schon heute eine entscheidende Rolle – angefangen vom einfachen 12-Volt-Start-Stopp-System, das den Verbrennungsmotor an der Ampel abschaltet, über Hybrid- und Plug-in-Hybridsystee, deren Elektromotor als zusätzliches Antriebsaggregat dient, bis hin zum reinen E-Mobil.

Zu den Pionieren auf dem Gebiet der Elektromobilität gehört der internationale Automobilzulieferer Continental. Dessen Division Powertrain hat ihren Hauptsitz in Regensburg und entwickelt und produziert Systeme für modernste Benzin- und Dieselmotoren – und für das gesamte Spektrum der Antriebs-Elektrifizierung, bei der Continental heute ein weltweit führender Anbieter ist. Der Automobilzulieferer beschäftigt in Regensburg rund 7.500 Mitarbeiter. Damit ist der Standort Oberpfalz – an dem mit Interior noch eine zweite der fünf Continental-Divisionen ihren Sitz hat – der weltweit größte Automotive-Standort des Konzerns. Mit dem Hybridsystem „48 Volt Eco Drive“ hat Continental Powertrain nun eine vielbeachtete Innovation entwickelt, die den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen deutlich reduziert. Neben Regensburg waren die Standorte Nürnberg und Berlin an der Entwicklung dieser neuen Hybrid-Technologie beteiligt, die das Beste aus zwei Welten verbindet: Sie lässt sich mit wenig Aufwand in die Architektur konventionell angetriebener Fahrzeuge integrieren und bietet zugleich Funktionen, die bisher nur bei den wesentlich aufwändigeren Hochvolt-Hybridsystemen (ab 110 Volt) zu finden sind.

Dazu gehört das Abschalten des Verbrennungsmotors während der Fahrt („Segeln“, „Coasting“), eine optimierte Beschleunigung („E-Boosting“), eine effiziente Bremsenergie-Rückgewinnung und ein sehr schneller, komfortabler Premium-Motorstart. Der „48 Volt Eco Drive“ kommt 2016 in Fahrzeugen europäischer Automobilhersteller auf den Markt. Nach Branchen-Schätzungen werden 2025 weltweit rund 20 Prozent aller Neuwagen über elektrifizierte Antriebe verfügen – und mehr als die Hälfte davon werden 48-Volt-Hybridsysteme sein.

 

www.rewag.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |Mühlbauer Opitz & Rautenstrauch AG, MOR AG

Wohl habend sein.

Die Mühlbauer Opitz & Rautenstrauch AG wurde vor mehr als einem Jahr in Regensburg gegründet und betreut heute bereits 65 Mio. EUR Vermögen von Kunden aus der Oberpfalz. Das Beratungsunternehmen wird als Geheimtipp unter den Vermögenden der Region gehandelt.

 

CN: „Wie definieren Sie den Erfolg Ihres Geschäftsmodells?“

MOR AG: „Unser Erfolg basiert im Wesentlichen auf innovativen, wissenschaftlich fundierten Anlagestrategien, die wir individuell für unsere Kunden entwickeln. Wir sind seit über 20 Jahren in der Finanzdienstleistungsbranche tätig und haben uns auf die Beratung von vermögenden Privatkunden sowie Unternehmen spezialisiert. Für uns lässt sich Vermögensmanagement genauso naturwissenschaftlich oder ingenieurtechnisch angehen wie der Flugzeugbau bzw. die Kommunikationstechnik. Wir nutzen heute wie selbstverständlich den Airbus 380 oder das iPhone. Forschung und Innovation helfen dabei, unseren Lebensstandard zu erhöhen. Nur in der Finanzindustrie ist man in den 70er Jahren hängengeblieben. Viele glauben immer noch, dass sich der Markt mit Anlagen aktiv gemanagter Investmentfonds, mit Market-Timing und Stock-Picking auf Basis von Prognosen eines Fondsmanagers schlagen lässt. Dabei ist das längst widerlegt. Der Nobelpreisträger von 2013, Eugene Fama, konnte wissenschaftlich nachweisen, was Anlageportfolios erfolgreich macht. Diese bahnbrechenden Erkenntnisse nutzt die MOR AG und bietet ihren Kunden langfristige, tragfähige und damit sichere Investments.“


CN: „Was schätzen Ihre Kunden an Ihnen?“

MOR AG: „Wir nehmen uns sehr viel Zeit, die individuelle Lebenssituation unserer Kunden zu verstehen und ihre Zukunftspläne hinsichtlich Vermögen und Liquidität ernst zu nehmen. Darauf basierend erstellen wir ein individuelles, wissenschaftlich fundiertes Risikoprofil. Unsere Kunden schätzen sehr, dass sie nur die Anlage bekommen, die zu ihnen passt. Sie verstehen, dass Investments in Wirklichkeit gar nicht so kompliziert sind. Die Märkte sind derart wettbewerbsintensiv, dass unsere Kunden viel Zeit, Mühe und Kosten sparen, indem sie diese für sich arbeiten lassen. So können sie sich auf ihre eigenen Bedürfnisse konzentrieren und nicht auf das, was die Medien und Analysten versuchen, ihnen einzureden. Dabei stellen unsere Investoren auch fest, dass die Gesamtkosten bei lediglich einem Drittel im Vergleich zu anderen Verwaltungen liegen und dies per se schon die Gesamtrentabilität erhöht.“

 

CN: „Was beschäftigt Sie und Ihre Kunden aktuell?“

MOR AG: „Die Erosion des Zinsniveaus hinterlässt überall herbe Spuren. In den Bilanzen vieler Mittelständler schlummern extreme Unterdeckungen aus den Pensionszusagen. Die einst für die Rückdeckung abgeschlossenen Verträge erwirtschaften nicht mehr das erforderliche Deckungsvermögen. Hierzu bieten wir tragfähige Lösungsansätze. Darüber hinaus liefert das Thema Familienstiftung – auch vor dem Hintergrund der anstehenden Änderungen im Erbschaftsteuergesetz – einen interessanten Ansatz zum Schutz des Privatvermögens vor unternehmerischen Risiken sowie bei Familienstreitigkeiten, Erbschaft und Scheidung. Mehr erfahren Sie auf unseren regelmäßigen Infoveranstaltungen. Wir laden Sie herzlich dazu ein.“

 

www.mor-ag.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |MATT optik

Nicht ohne meine Brille.

Stolze 60 Jahre dauert nun die Erfolgsgeschichte MATT optik an. Mit guter Laune und Elan sind die Unternehmer Birgit und Michael Matt mit ihren 70 Filialen auf Erfolgs- und Innovationskurs. Gratulation!

 

CN: „Wie kam es zur Erfolgsgeschichte MATT optik?“

MM: „Mein Vater eröffnete 1960 sein erstes Regensburger Augenoptik-Fachgeschäft. Er war es, der die Brille zum modischen Accessoire erklärte und bunte Brillen im Spritzgussverfahren fertigen ließ. Diese wurden den Kunden nicht in Schubladen, sondern in Wandregalen präsentiert. Als ich nach fundierter Ausbildung, Studium und Berufserfahrung im Jahre 1996 die Geschäfte übernahm, hatte das Unternehmen 28 Filialen in Bayern und einen gut klingenden Namen. Nun galt es, das Unternehmen zu strukturieren, strategisch auszurichten und besonnen zu expandieren.“



CN: „Was ist das Besondere am Unternehmen MATT optik?“

BM: „Wir haben einen menschlichen – einen emotionalen Ansatz. Die Brille ist nicht nur Bedarfsmittel. Wir setzen als erstes am Menschen an – ob Kunde oder Mitarbeiter. Daher stehen Fachkompetenz und Beratung im Mittelpunkt unseres Geschäfts. Wir haben dazu ganz eigene Aus- und Weiterbildungskonzepte für unsere Mitarbeiter gestartet. Wir führen die Auszubildenden früh an die Kundenberatung heran. Nur da können sie lernen um was es geht: Was möchte und braucht der Kunde? Über die Jahre haben wir ein Team an hochmotivierten Mitarbeitern aufgebaut und man verlieh uns für unsere Leistungen mehrfach Auszeichnungen (u.a. den Deutschen Servicepreis von n-tv).



CN: „Wie sehen die Zukunftspläne aus?“

MM: “Das Unternehmen verfügt über ein starkes Führungsteam und ist so aufgestellt, dass es für unsere Kinder möglich, aber nicht zwingend notwendig ist, die Unternehmensnachfolge anzutreten. Der Kurs von MATT optik wird weiterhin sein, mit einer gesunden Unternehmensgröße unsere Kunden überall komfortabel zu versorgen – in Innenstadtlagen findet man dazu gute Bedingungen vor. Im Filialsystem bieten wir die Vorteile wie zentrale Fertigung (Einschleifen), extreme Schnelligkeit, bessere Qualität und sehr guten Service.“



CN: „Was verbinden Sie mit Regensburg?“

B&MM: “Wir leben gern in Regensburg. Regensburg ist eine intakte Stadt mit einer belebten historischen Altstadt. Man darf auch nicht vergessen, dass wir immer von der positiven Entwicklung dieser Stadt profitiert haben. Regensburg ist ein gutes Pflaster um Erfolgsgeschichte zu schreiben.“

 

www.mattoptik.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |Siegfried Kreuzer

Zeit zum Weitergeben.

Siegfried Kreuzer könnte sich nach 40 erfolgreichen Berufsjahren zu recht „Privatier“ nennen. Weit gefehlt. Der dynamische Charismatiker kann es – neben seinem Kinder-Projekt „HAYAG“ und der privaten Porsche-ClassiCARia – nicht lassen, sein Wissen aus Leidenschaft und Verantwortung in Management-Coachings weiterzugeben.

 

CN: „Welche Meilensteine gab es in Ihrem beruflichen Werdegang?“

SK: „Zunächst eine typische deutsche Karriere: Nach einer elektrotechnischen Ausbildung in den 70ern, Entwicklung, Marketing (80er) und Vertrieb (90er) bin ich 1998 im Management angekommen. Meine Unternehmensberatung KP2 GmbH habe ich nach meinem ersten Ausstieg 2005 gegründet.“


CN: „Wie wurden Sie aus Ihrer alltäglichen Karriere heraus ein so erfolgreicher Unternehmensberater? Ihr Geheimnis?“

SK: „Meine Zeit im Marketing und Vertrieb gab mir Gelegenheit, Einfluss auf viele Unternehmensbereiche zu nehmen. Eine unglaubliche Erfahrung und ein Wissen, das ich so die letzten 10 Jahre mit KP2 anwenden konnte. Geheimnis? Authentizität! Ich habe nie Aufträge oder Tätigkeiten ausgeführt, die ich mit meiner Überzeugung nicht in Einklang bringen konnte. Die Kunden dankten es uns: Alle haben nachweislich mehr und auch besseres Geschäft generiert und Arbeitsplätze geschaffen! Das war und ist mir persönlich das Wichtigste: erschaffen, nicht vernichten.“


CN: „Sie haben viel erreicht und Ihre Firma verkauft. Was bedeutet für Sie Weitergeben?“

SK: „Alles! KP2 war auf dem Zenit. Mit dem Verkauf erreichte ich die persönliche Freiheit, mich mehr meinem Kinderprojekt zu widmen, es voranzubringen. Und ich kann mir aussuchen, wem ich durch Vorträge, Coachings und Beratung etwas weitergeben darf. Was gibt es Schöneres, Besseres im Leben?“


CN: „In Ihrer privaten ClassiCARia haben Sie Porsches aus allen Baureihen seit 1954 gesammelt. Welche Rolle spielen die Oldtimer in Ihrem Leben?“

SK: „Porsche ist für mich Perfektion, Leidenschaft, Ingenieurskunst pur. Der Anspruch, der Beste zu sein – das ist Porsche und inspiriert mich. Und auch meine Kunden. Die ClassiCARia ist eher zufällig entstanden, da ich eine Halle für meine Oldies suchte. Heute haben wir dort eine Ausstellung meiner privaten Porsche sowie eine Coworking Area in ganz exklusiver Umgebung.“


CN: „Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Gibt es spannende neue Projekte?“

SK: „Im Moment befindet sich vieles in der Konzeptphase. Sicher werde ich an meiner Vision von HAYAG Kinderhäusern weltweit arbeiten. Eventuell schreibe ich ein Business-Buch über Vertrieb, Organisation und Führung – und werde Vorträge und Coachings verstärkt dazu verwenden, so viel wie möglich weiterzugeben. Daneben wird es immer das Projekt geben Unternehmen zu formen, die sich durch „out of the box thinking“ im lokalen und globalen Markt erfolgreich positionieren werden. Es bleibt spannend.“

 

www.classicaria.de

www.key2performance.com

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |QJS

Vision. Beratung. Entscheidung.

Das Angebot der Queck Jobst Schäfer Partnerschaft Steuerberatungsgesellschaft richtet sich an mittelständische Unternehmen und Unternehmer, denen man eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung zukommen lässt. Dank umfangreicher Branchenerfahrung verfügt man über hohe Fachkompetenz rund um das Thema Steuern und Wirtschaftsprüfung. Die QJS entwickelt tragfähige Konzepte und innovative Lösungen für ihre Mandanten – von Privatpersonen über mittelständische Unternehmen bis hin zu Non-Profit-Organisationen.

 

Dipl.-Kfm. Thomas Queck | Wirtschaftsprüfer Steuerberater

„Wirtschaftsprüfung bedeutet nicht Vergangenheitsbewältigung oder notwendige gesetzliche Verpflichtung.
Sie ist die Analyse bestehender Strukturen und der Ausgangspunkt strategischer Zukunftsberatung.“


Dipl.-Kfm. Margret Schäfer | Steuerberaterin

„Steuerberatung darf sich nicht darauf beschränken, die Steuerbelastung zu reduzieren. Sie muss den wirtschaftlichen Nutzen des Ganzen berücksichtigen.“


Dipl.-Bw. Andrea Jobst | Steuerberaterin

„Unternehmensberatung – ein Zusammenspiel von Analyse, Planung und Kreativität. Wir entwickeln vor diesem Hintergrund praxistaugliche und tragfähige Lösungen. “

 

www.qjs.de

(Foto: Berli Berlinski)

 


WIRTSCHAFT |Studio für Fotografie und Film

Studio für Fotografie und Film in Halle 02.

Die kreative Kompetenz von Clemens Mayer PHOTOGRAPHY und one4two ab sofort in einem gemeinsamen Big Size Studio im Osten der Stadt.

 

Zwei renommierte Schöpfer von Bilder-Welten: Fotograf Clemens Mayer und Filmproduzent Timo Lauber mit seiner Firma one4two haben ein gemeinsames Atelier-Studio bezogen. Im Künstler- und Handwerkergelände am Regensburger Hafen gehen nun Film & Fotografie Hand in Hand. In der großzügigen, lichtdurchfluteten Halle am Auweg 42 sind Foto- und Filmproduktionen in einem Whiteund Green-Screen-Bereich möglich – und das auch parallel, was vor allem für Unternehmens-Kunden viele Synergien ermöglicht.


Mit Clemens Mayer und Timo Lauber haben sich zwei zusammengetan, die seit Jahren die Regensburger Foto- und Filmlandschaft prägen und für Qualität, Anspruch und gelebte Profession stehen.


Clemens Mayer zählt zu den Top-Fotografen in Süddeutschland. Als Hausfotograf des Fürstenhauses Thurn & Taxis, als Schöpfer von eindrucksvollen Unternehmensportraits oder als Gestalter von ausdrucksstarken Imagekampagnen ist der Foto-Designer ein gefragter Partner von Kunden aus Wirtschaft und Kultur.


Timo Lauber, Geschäftsführer der Film-Produktionsfirma one4two, setzt Filmprojekte in ganz Deutschland und Europa um. Vom Imagefilm für den „global player“ bis hin zum regionalen Kinospot für den Bäcker von nebenan ist alles vertreten, was in den Bereich „commercial video“ gehört.


Gemeinsam wollen die beiden nun „Momente einfangen und Bewegungen verfolgen“. Sie freuen sich auf die Zusammenarbeit in den neu gestalteten Räumen: „Der Entschluss, unsere Möglichkeiten unter einem Dach und immer wieder auch zusammen auszuloten, bietet uns und unseren Auftraggebern neue kreative und wirtschaftliche Möglichkeiten. So etwas hat es in Regensburg noch nicht gegeben!“

 

www.clemensmayer-foto.de

www.one4two.com

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |Bavaria Assekuranz-Service GmbH

Die Wegbegleiter.

Die Versicherungsprofis Heiko Asselborn und Bernhard Haschke von der Bavaria Assekuranz-Service GmbH stehen für Kundennähe. Ihr gemeinsames Ziel „jeden Tag die Welt ein klein wenig besser versichern“ verfolgen sie mit fundiertem Sachverstand.

 

Bernhard Haschke | Versicherungsfachwirt | Bavaria Assekuran

„Für solide Unternehmen ist eine passende Absicherung ein unerlässlicher Faktor des nachhaltigen Erfolgs. Wirtschaftliche Kenntnisse und eine individuelle Analyse der notwendigen Unternehmensbereiche sind deshalb das A und O. Die Lebenssituation und wirtschaftliche Entwicklung unserer Kunden sind dem schnellen Wandel unserer Zeit unterworfen. Ganz nach Ihrem Bedarf begleiten wir Sie in den unterschiedlichen Lebensphasen. Wir wollen Sie nicht nur als Kunden gewinnen, sondern auch langfristig zufriedenstellen, indem wir auf Ihre Wünsche eingehen und dazu passende Lösungen und Produkte anbieten. Als führendes Maklerinstitut in Regensburg und der Region setzen wir Maßstäbe in unserer Branche.“


Heiko Asselborn | Geschäftsführer Bavaria Assekuranz

„Im Vordergrund meiner Arbeit stehen ausschließlich meine Kunden, ihre Ziele, Träume und Wünsche. Diese sensiblen Bereiche erfordern einen besonderen Schutz. Mich fasziniert mein Beruf als Versicherungsmakler, weil der abwechslungsreiche und vielseitige Umgang mit Menschen täglich neue Herausforderungen bringt. Es bereitet mir große Freude, in einem funktionierenden und sympathischen Experten-Team zu arbeiten und vor allem unseren Kunden einen enormen Mehrwert zu schaffen. Besonders wichtig ist uns, dass wir unsere Kunden persönlich beraten, denn wir sind als Versicherungsmakler ausschließlich ihnen verpflichtet. Wir beantworten die Frage: Sind sie eigentlich noch richtig versichert? Wir prüfen, welche Versicherungen sie wirklich brauchen.“

 

www.bavaria-regensburg.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |Wochenblatt

Das Wochenblatt. Bürgernah.

Der gebürtige Regensburger Dr. Christian Eckl hat mit seinem Redaktionsteam die Chancen eines schnelllebigen Journalismus erkannt. Mit viel Elan liefert er sowohl die tagesaktuelle Online-Berichterstattung als auch die wöchentliche Printerscheinung.

 

CN: „Herr Eckl, was waren die Meilensteine Ihres beruflichen Werdegangs? Wie wurden Sie Chefredakteur?“

CE: „Das Wochenblatt setzte schon immer auf Eigengewächse. Und so ist es auch bei mir: Nach einer Lehre im Handwerk und zweitem Bildungsweg habe ich mit einem Volontariat den journalistischen Weg eingeschlagen. Nach diesem Volo verantwortete ich sieben Jahre lang unsere Ausgabe im Landkreis Kelheim. Ich habe in Berlin an der Freien Universität meinen Studienabschluss gemacht und promovierte während meiner Tätigkeit als Redakteur beim Wochenblatt in Politischer Kommunikationswissenschaft, 2008 wurde ich Redaktionsleiter. Mein Fazit also ist: Ein offener Arbeitgeber, gepaart mit einem neugierigen Mitarbeiter, das war und ist eine schöne Ehe zwischen mir und meinem Verlag.“


CN: „Nachrichten verbreiten sich binnen Sekunden im Internet. Inwieweit ist man als Zeitung, die nur einmal wöchentlich erscheint, von dieser Entwicklung betroffen?“

CE: „Eigentlich positiv: Die Schnelllebigkeit macht das gedruckte Wort umso wichtiger, wenn das, was man zu erzählen hat, auch eine gewisse Nachhaltigkeit aufweist. Die ereignishafte Berichterstattung ist im Print in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig kommt es darauf an, entweder menschliche Geschichten zu erzählen, für die man einfach mal Muße braucht, um sie zu schreiben und auch Muße, um sie zu lesen. Oder aber man hat exklusive Informationen, die man bis zur Mittwochs-Ausgabe halten kann. Der Rest ist was fürs Netz!“


CN: „Auf Facebook veröffentlicht das Wochenblatt aktuelle Nachrichten. Wie gelingt der Spagat zwischen Online-Präsenz und Print-Ausgabe?“

CE: „Für meine Mitarbeiter in der Redaktion und für mich hat sich die Arbeitsweise komplett gewandelt. Im Prinzip arbeiten wir nach dem Motto „online first“, allerdings nur, wenn wir nicht etwas Exklusives haben, das wir uns für Print aufheben. Das bedeutet natürlich für alle Beteiligten mehr Arbeit, aber Journalisten sind meistens Überzeugungstäter – und das bin ich auch.“


CN: „Das Wochenblatt verspricht eine ’unabhängige und bürgernahe Berichterstattung’. Was bedeutet das für Sie?“

CE: „Unabhängigkeit bedeutet, dass wir weder einer Partei noch einer Institution gegenüber verpflichtet sind. Ein guter Journalist kann heute diese und morgen jene Meinung haben – anders als der Politiker, der Überzeugungen haben sollte. Meine einzige Überzeugung ist, dass wir Spiegelbild von Volkes Meinung sein sollten. Journalisten sind das Sprachrohr der Öffentlichkeit.“


CN: „Was verbinden Sie speziell mit Regensburg?“

CE: „Ich bin in Regensburg geboren und liebe diese Stadt. Zwar war ich häufig während des Studiums in Berlin, die Stadt ist meine zweite Heimat geworden – aber wenn ich mir ansehe, welche Schätze Regensburg zu bieten hat, steht eines außer Frage: Ich lebe in der schönsten Stadt Deutschlands. Und das ist auch gut so!“

 

www.wochenblatt.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


WIRTSCHAFT |IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

Lassen Sie sich anstecken.

Regensburg ist wunderbar. Und das Beste: Die Stadt an der Donau vereint Lebensqualität und Wirtschaftskraft. Sie ist verhältnismäßig jung und sehr attraktiv. Jedes Jahr wächst die Stadt um ungefähr 1.000 Menschen, die in Regensburg leben und arbeiten. Insgesamt zählt sie heute 145.000 Einwohner, aus dem Umland kommen gut 180.000 weitere hinzu. Ihre Kaufkraft liegt weit über dem Bundesdurchschnitt und knapp unter der von München.

 

Die Stadt wird größer, ihre Einwohner weltläufiger, urbaner und neugieriger. Was sie bisher nicht geworden ist: anonymer. Und genau das macht sie aus, die Schöne an der Donau. Sie bietet etwas ganz Besonderes und das spiegelt auch der Handel wider. Regensburg ist Einkaufsmagnet mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro im Jahr. Natürlich verdankt die Stadt auch dem steigenden Tourismus und der stabilen Beschäftigungslage in ihrem Einzugsgebiet ihr großstädtisches Sortiment: pfiffig, praktisch, luxuriös. Allein in der Altstadt, seit neun Jahren UNESCO-Welterbe, finden Regensburg-Fans 600 Geschäfte. Zwei Einkaufszentren und viele weitere Geschäfte im Umfeld der Innenstadt ergänzen das ausgesuchte Angebot traditionsreicher Regensburger Händler.


Entdecken Sie Ihr Regensburg-Geheimnis: Wertvolle Seife, Hüte, Düfte, Galerien, Schuhe, Anzüge, Kleider, Eiscreme, Kirschholzbilderrahmen, Besen, Messer, Pelze, Gewürze, Salz, Pralinen, Silber, Gold… Tatsächlich verstehen sich die Regensburger ganz besonders gut auf den Handel, der sie seit hunderten von Jahren durch ruhmreiche und weniger glanzvolle Zeiten begleitet hat. Dabei präsentiert sich der Regensburger Handel beileibe nicht gestrig. Die Faszination des Besonderen ist dennoch geblieben. Regensburg steckt an, auch Sie, da bin ich mir sicher.


Karin Siegert
Vizepräsidentin der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim

 

www.ihk-regensburg.de

(Foto: Clemens Mayer)

 


Top 99 Regensburg    # Top Themen Edition 2

Von der Oberpfalz 
in die Welt.

 

Die Krones AG – kennen Sie nicht? Den Produkten unserer Kunden sind Sie heute aber bestimmt schon begegnet. Von den Fidschi-Inseln über Grönland bis auf über 5.000 Meter Höhe im Himalaya – Krones Maschinen gibt es überall auf der Welt.

Spot an.
Starte Innovation.

Manfred Koller, Amtsleiter, Amt für Wirtschaftsförderung, Dieter Daminger, berufsm. Stadtrat,  Referent für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen, Toni Lautenschläger, Geschäftsführer RBD (Regensburg Business Development GmbH.

BMW Werk Regensburg.
Mitarbeiter im Fokus.

 

„Mitarbeiterorientierung“ ist dem Unternehmen BMW ein großes Anliegen. Dies startet bereits bei den Auszubildenden und durchzieht beinahe alle Aspekte eines beruflichen Werdegangs.

Freude an der Veränderung.

 

Thomas Ricker leitete erfolgreich die Abteilung Forschung und Entwicklung, bevor er 2012 zum Vorstand der Krones AG ernannt wurde. Er ist offen für Ideen, Trends, Innovationen und Veränderungsprozesse.

Fokus auf Optik.

 

Als sie die ersten Hightech-Operationsstühle für den Nischenmarkt Ophthalmochirurgie entwickelten und vertrieben, wussten sie noch nicht, dass sie in diesem boomenden Markt bald die Marktführerschaft übernehmen würden.

2 cook. Tut gut. 

 

Brigitte und Gerhard Süß sind ein sympathisches Paar, dem man seine Lust auf erfolgreiches Unternehmertum mit viel Spaß am innerbetrieblichen Miteinander abnimmt. Die betriebseigene Großküche ist längst ein Kommunikationszentrum, das jedem offensteht.

Boomstadt mit Charme. 

 

Der neue Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim heißt Gerhard Witzany und ist Vorstand der Nabaltec AG. Sein Anliegen ist es, die Zukunft des IHK-Bezirks mitzugestalten und den unternehmerischen Interessen Gehör zu verschaffen.

Am Anfang steht 
ein gutes Fundament.

 

Christian und Richard Seidl führen gemeinsam die Unternehmensgruppe Seidl & Partner mit stetigem Erfolg. Die Liste der Referenzprojekte beeindruckt, denn Bauherren aus aller Welt vertrauen auf das Beratungs-Knowhow der Regensburger.

Was mich voranbringt:
Glück & Intuition.

 

Eigentlich wollte der gebürtige Waldmünchener Eduard B. Wagner Ingenieur werden. Nach Umwegen über die BWL gründete er 1992 eine Firma für intelligente Systeme in der Elektronik und bewegt sich seitdem zwischen Ingenieuren, Tüftlern und Erfindern – und das erfolgreich.


WIRTSCHAFT | Krones AG

Von der Oberpfalz in die Welt.

Die Krones AG – kennen Sie nicht? Den Produkten unserer Kunden sind Sie heute aber bestimmt schon begegnet. Von den Fidschi-Inseln über Grönland bis auf über 5.000 Meter Höhe im Himalaya – Krones Maschinen gibt es überall auf der Welt.

 

Denn jede vierte Flasche weltweit wurde von einer Krones Anlage befüllt, etikettiert oder verpackt. Ganz gleich also, in welchem Winkel der Welt Sie ein Getränk genießen: Die Chancen stehen eins zu drei, dass Krones dabei seine Hände im Spiel hatte. In Deutschland liegt die Quote sogar bei 50:50. Krones ist auf der ganzen Welt vertreten – aber in der Oberpfalz zu Hause. 

 

Es ist eine Erfolgsgeschichte: 1951 gründete Dr.-Ing. E. h. Hermann Kronseder das Unternehmen. Mit nur fünf Mitarbeitern widmete er sich der Herstellung von halbautomatischen Etikettiermaschinen. Schon früh legte er den Fokus auf den Export seiner Ware – der Schlüssel zum Erfolg. Bereits 1966 wird eine Tochtergesellschaft in den USA gegründet. Inzwischen verfügt Krones über rund 80 Vertriebs- und Serviceniederlassungen. Neumaschinen werden aber ausschließlich in den deutschen Werken Neutraubling, Nittenau, Flensburg, Freising und Rosenheim produziert. Ersatzteilfertigung erfolgt darüber hinaus in den USA, Brasilien und China, um den Kunden und ihren Erfordernissen möglichst nah zu sein. 

 

In den vergangenen Jahrzehnten hat Krones sich stetig weiterentwickelt und ist heute in der Getränkeabfüll- und Verpackungsbranche führend. Qualität, Mehrwert und Nachhaltigkeit gehören zur Basis der Krones Produkte. Das Produktportfolio umfasst alle Maschinen und Anlagen, die zur Abfüllung und Verpackung von Getränken, flüssigen Nahrungsmitteln, aber auch von Pharma-, Chemie- und Kosmetikprodukten notwendig sind. Egal, ob es sich um Etikettiermaschinen, Füller, Inspektions- und Flaschenreinigungsautomaten, Packer und Palettierer oder Anlagen zur Herstellung von Kunststoffflaschen handelt. 

 

Mehr als 3.150 eingetragene Patente und Gebrauchsmuster belegen das Innovationspotential des Unternehmens. So gehört zu den Entwicklungen von Krones die aseptische Getränkeabfüllung, bei der empfindliche Getränke ohne Konservierungsmittel steril und produktschonend abgefüllt werden. Ebenso alles rund um die Kunststoffflasche: Vom Design der Flasche über die Abfüllung bis zum PET-Recycling. Das Produktportfolio der Krones AG erweitert sich stetig dem Zeitgeist entsprechend. Das Unternehmen, das Maschinenbau, Anlagen-Knowhow, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Informationstechnik in individuellen Lösungen harmonisch miteinander verbindet und optimiert, ist ein „Rund-um-Partner“ für seine Kunden.

 

Der Erfolg von Krones beruht auf einigen wenigen, jedoch wesentlichen Strategien: Spezialwissen im Maschinenbau und in den Abnehmerbranchen, technischer Vorsprung durch ständig hohe Aufwendungen in Forschung und Entwicklung, Fertigung mit modernsten Anlagen und nach hohen Qualitätsnormen sowie weltweiter Service rund um die Uhr und darüber hinaus die hohe fachliche Qualifikation der Mitarbeiter.

 

Heutzutage beschäftigt Krones über 12.000 Mitarbeiter, davon rund drei Viertel in Deutschland. Am Konzernsitz in Neutraubling sind momentan mehr als 6.000 Personen beschäftigt. Auch als Ausbildungsbetrieb zählt Krones zu den führenden Unternehmen. Da Krones viel Wert auf die Qualifikation seiner Fachkräfte legt, wird an der Ausbildung der Nachwuchskräfte sowie an der innerbetrieblichen Weiterbildung nicht gespart.

Ferne Länder und Kulturen gehören für Krones Anlagen zum Alltag. Denn viele von ihnen stehen an den ungewöhnlichsten Orten der Welt. Doch wohin es eine Krones Maschine auch verschlägt, entwickelt und produziert wurde sie in jedem Fall „daheim“ in Deutschland. Das Krones Vertriebs- und Servicenetz dagegen spannt sich quer um den ganzen Globus. Darüber freuen sich Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen: Die einen, weil sie Krones immer in ihrer Nähe wissen. Die anderen, weil ihnen die ganze Welt für ihre Karriere offen steht. Krones ist eben überall und täglich gegenwärtig, ohne dass man dies bewusst wahrnimmt.

 

www.krones.com


WIRTSCHAFT | BMW Werk Regensburg

BMW Werk Regensburg –  
die Mitarbeiter im Fokus.

„Mitarbeiterorientierung“ ist dem Unternehmen BMW ein großes Anliegen. Dies startet bereits bei den Auszubildenden und durchzieht beinahe alle Aspekte eines beruflichen Werdegangs.

 

1.100 Autos werden täglich im BMW Werk Regensburg gebaut und weltweit an Kunden geliefert. Seit 1986 rollten weit über fünf Millionen Fahrzeuge vom Band – das aktuelle Modellspektrum umfasst die BMW 1er Varianten, die BMW 3er Limousine, das BMW 4er Cabrio und den BMW Z4 sowie die dazugehörigen M Modelle. Der Produktionsprozess beinhaltet die Technologien Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage – jedes Fahrzeug wird genau nach Kundenwunsch gebaut und ausgestattet. Dabei sind viele Arbeitsschritte automatisiert und es kommen unterschiedliche Roboter zum Einsatz. Doch am Ende sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für eine flexible, effiziente und fehlerfreie Produktion sorgen.

 

Mit „Talent“ starten. Der Fokus auf die Mitarbeiter startet schon bei der Ausbildung. Die Auszubildenden werden in einem Talentprogramm speziell betreut und individuell gefördert. Ist der Grundstein gelegt, folgen fachliche und persönliche Weiterqualifizierungen, um Verbesserungen und Innovationen vorantreiben zu können.

Auf die Gesundheit wird großen Wert gelegt. Das Knowhow der Mitarbeiter ist wichtig, ebenso aber die körperliche und psychische Gesundheit. Mit dem Programm „Heute für Morgen“ werden die Arbeitsplätze in der Produktion ergonomisch optimiert. Die Anlagen können in der Höhe verstellt werden, Roboter erleichtern das Heben von Fahrzeugteilen beim Einbau und Ausgleichsübungen beugen einseitigen Belastungen vor. Zudem sorgt Jobrotation für Abwechslung.

 

Mit Freude dabei. Das BMW Gesundheitsprogramm ist ganzheitlich angelegt und umfasst Vorsorgeuntersuchungen, Informationsveranstaltungen zur Prävention, gesundes Essen in der Kantine sowie ein werkseigenes Fitnesscenter. Ziel der Maßnahmen ist es, alle Beschäftigten für die eigene Gesundheit zu sensibilisieren – für Freude und Energie im Berufs- wie Privatleben.

 

www.bmw-werk-regensburg.de


WIRTSCHAFT | IHK Regensburg, Gerhard Witzany

Boomstadt mit Charme.

Der neue Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim heißt Gerhard Witzany und ist Vorstand der Nabaltec AG. Sein Anliegen ist es, die Zukunft des IHK-Bezirks mitzugestalten und den unternehmerischen Interessen Gehör zu verschaffen.

CN: „Was sind die Meilensteine Ihres beruflichen Werdegangs?“

GW: „Als Diplom-Kaufmann startete ich meine berufliche Laufbahn 1974 bei den Wieland-Werken in Ulm, ging 1982 zur Metallwerke Schwarzwald GmbH nach Villingen und wechselte drei Jahre später zur VAW Flussspat-Chemie GmbH nach Stulln, wo ich zuerst als Geschäftsführer tätig war und nach einigen Jahren in den Aufsichtsrat kam. Wenig später übernahm ich die Sparte Spezialoxide der VAW Aluminium AG in Berlin/Bonn. Seit 1995 bin ich Geschäftsführer der Nabaltec AG, die aus dem Nabwerk der VAW Aluminium AG hervorgegangen ist und seit 2006 deren Vorstand. Vor ungefähr einem Jahr hat mich die Vollversammlung der IHK Regensburg zu ihrem Präsidenten gewählt - eine weitere Bereicherung meiner beruflichen Laufbahn.“ 

 

CN: „Welche Chancen bietet die IHK den Regensburger Unternehmern?“

GW: „Die IHK ist zugleich Netzwerk und Stimme der Wirtschaft. In Gremien, Ausschüssen und schließlich in der Vollversammlung formulieren wir Positionen, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von entscheidender Bedeutung sind. Davon profitiert Regensburg als Zentrum ganz wesentlich. Daneben engagiert sich die IHK für Fachkräfte und unterstützt Unternehmen in vielen Belangen, auch im Auslandsgeschäft.“

 

CN: „Wie charakterisieren Sie den regionalen Branchenmix?“

GW: „Die Stadt am nördlichsten Punkt der Donau vereint zahlreiche Branchen - von Handel bis Hightech. Den Schwerpunkt bilden sicher die Automobilindustrie sowie die Elektro- und Elektronikindustrie. Daneben ist Regensburg das Zentrum der Energiebranche und des IT-Security-Clusters. Metallverarbeitende und Mechatronik-Betriebe aus der Region fallen in die Kategorie Hidden Champions, also kleine oder mittelständische Unternehmen, die weltweit erfolgreich agieren.“

 

CN: „Wie sehen Sie die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Regensburg?“

GW: „Regensburg hat sich in den letzten Jahrzehnten auch durch den Branchenmix außergewöhnlich gut entwickelt. Während andere Städte schrumpfen, wächst Regensburg und übt als Boomstadt eine starke Sogwirkung auf Menschen, Wissenschaft und Kapital aus. Die Universität und die Hochschulen unterstützen diesen Trend. Diese Dynamik wird die Stadt auch in Zukunft tragen. Entscheidend dafür wird sein, die Entwicklungspotenziale der Stadt immer wieder neu auszuloten und kreativ auszubauen.“ 

 

CN: „Was wünschen Sie persönlich Regensburg?“

GW: „Regensburg ist in den letzten Jahrzehnten eine Großstadt geworden, mit allem, was dazu gehört. Der Lebensstil in der Stadt hat sich verändert. Ich wünsche mir für Regensburg, dass es seinen Charme behält und sich gleichzeitig öffnet für Neues und Überraschendes.“

 

www.ihk-regensburg.de

(Foto: Clemens Mayer)


WIRTSCHAFT | Seidl & Partner

Am Anfang steht ein gutes Fundament.

Christian und Richard Seidl führen gemeinsam die Unternehmensgruppe Seidl & Partner mit stetigem Erfolg. Die Liste der Referenzprojekte beeindruckt, denn Bauherren aus aller Welt vertrauen auf das Beratungs-Knowhow der Regensburger.

 

Der Name Seidl & Partner steht seit nunmehr fast 40 Jahren für die konstruktive und wirtschaftliche Durchführung von Beratungsleistungen in allen Bereichen der Planung. Von der Planung im Grund- und Spezialtiefbau über die Tragwerksplanung bis hin zur technischen Gebäudeausrüstung. Die Kompetenzcenter der Bauphysik mit Wärme-, Schall- und Brandschutz ergänzen das Portfolio, um den Kunden einen ganzheitlichen Planungsansatz zu bieten. 

 

In der Unternehmensgruppe Seidl & Partner sind mehr als  100 Mitarbeiter an den Standorten Regensburg und Frankfurt beschäftigt. Sie arbeiten in hochspezialisierten Teams für die verschiedenen Projektphasen: Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken, Kalkulation, Kostenoptimierung,Tragwerksplanung, Bauleitung, Ausschreibung und Projektmanagement. 

Referenzprojekte wie die Theresien-Höfe und die Riem Arcaden in München, das Taschenberg Palais in Dresden, das Hotel Adlon in Berlin, Stuttgart 21, MAN Ltd. Jeddah in Saudi-Arabien, der Flughafen Sirt in Libyen, diverse Windparks in Deutschland sowie das Mittelbayerische Verlagsgebäude in Regensburg erfordern höchste Planungskompetenz und Präzision bei Termin- und Kostentreue.

 

Der Ausbau der Unternehmensgruppe wird stetig vorangetrieben. So werden künftig neben der Niederlassung in Frankfurt weitere strategische Standorte erschlossen. Das solide Fundament von Seidl & Partner wurde in Regensburg gelegt, um national und international erfolgreich in Bewegung zu sein.

www.seidl-partner.de

(Foto: Clemens Mayer)


WIRTSCHAFT | Dr. Weinelt & Collegen

Dr. Weinelt & Collegen. 
Beratungsstark.

Die traditionsreiche Rechtsanwaltskanzlei Bäumel, Dr. Weinelt & Collegen vertritt Unternehmen in allen Größen sowie Privatpersonen. Dr. Christian Weinelt trägt seit 2007 die Verantwortung und setzt auf zielorientiertes, effizientes Arbeiten im Team.

CN: „Was sind die Meilensteine Ihrer beruflichen Laufbahn?“

CW: „Nach Studium der Rechtswissenschaften und Referendariat schloss ich 2004 meine Promotion auf dem Gebiet Wirtschafts- und Steuerrecht ab, begann 2004 meine Tätigkeit als Anwalt in Regensburg und übernahm sodann 2007 die Kanzlei von dem mittlerweile leider verstorbenen Kanzleigründer Ernst Bäumel, der die Anwaltskanzlei seit 1971 erfolgreich geführt hat.“

CN: „Was ist das Erfolgsrezept der Kanzlei?“

CW: Wichtig ist uns, dass sich der Mandant gut aufgehoben fühlt und uns vertraut; gerade hier versuchen wir, unserer Verpflichtung als Dienstleister gerecht zu werden. Unsere Kanzlei steht für effizientes und zielorientiertes Arbeiten, damit wir unseren Klienten möglichst schnell umsetzbare Lösungen präsentieren können. Kommunikation ist das A und O.“

CN: „Wo liegen die Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit?“

CW: „In den letzten Jahren haben wir das Spektrum erheblich erweitert und uns bewusst gegen den momentanen Trend der Spezialisierung auf ein einzelnes Rechtsgebiet entschieden. Vielmehr wollen wir für den Mandanten einen Ansprechpartner für alle Fragen des täglichen Wirtschaftslebens bieten. Wir haben hierzu ein wirtschaftsrechtliches Rundum-Konzept entwickelt, das sich mit allen Facetten des täglichen Wirtschafts- und Unternehmensrechts beschäftigt, angefangen von Handelsrecht, Vertriebsrecht und Vertragsrecht über Arbeitsrecht bis hin zum Inkasso offener Forderungen. Mit einem zweiten Standbein sind wir mit zwei spezialisierten Anwälten auf dem Gebiet des Mietrechts, Familien- und Erbrechts tätig. Die dritte Säule unserer Tätigkeit bildet das private Baurecht. Dabei schaffen wir es, dem Mandanten juristisch zu helfen – ganz egal wo ihn „der Schuh drückt“.

CN: „Was bedeutet Ihnen der Standort Regensburg?“

CW: „Regensburg ist für mich sehr wichtig. Ich habe schon in München in einer internationalen Großkanzlei gearbeitet, aber dann gegen die Tendenz „Raus in die Welt“ aktiv meine Heimatstadt Regensburg als Standort gewählt. Ich liebe diese Stadt mit ihrem südländischen Flair. Die heute immer wichtiger werdende „Work-Life-Balance“ ist hier einzigartig. So kann ich trotz zahlreicher Termine und der mit unserem Beruf einhergehenden Arbeitsbelastung wegen der kurzen Wege viel Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen: Das ist Lebensqualität!“

www.weinelt-collegen.de

(Foto: Andreas Fuchs)


WIRTSCHAFT | Thomas Ricker, Vorstand Krones AG

Freude an der Veränderung.

Thomas Ricker leitete erfolgreich die Abteilung Forschung und Entwicklung, bevor er 2012 zum Vorstand der Krones AG ernannt wurde. Er ist offen für Ideen, Trends, Innovationen und Veränderungsprozesse.

 

CN: „Was sind Ihre Erfolgsfaktoren?“

TR: „Zunächst ist es überaus wichtig, eine fundierte fachliche Basis zu schaffen und dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit zu sein, Leistung einzubringen. Ich konnte mich immer gut mit der Krones AG und den Menschen, die hier arbeiten, identifizieren und hatte das Glück, an Projekten zu arbeiten, mit denen wir für den Kunden gute Lösungen erzielten und erfolgreich waren. Dabei war mir das Teamplay oft wichtiger als die Karriereplanung. Draußen zu sein in aller Welt, weit weg von der Komfortzone, das hat mich eigentlich inspiriert und ich lernte, die Prozesse aus Kundensicht zu betrachten und zu optimieren.“

 

CN: „Wie sieht Ihr beruflicher Alltag heute aus?“

TR: „Seit Anfang des Jahres verantworte ich die Business Unit Abfüll- und Verpackungstechnik. Man denkt und handelt unternehmerisch und prozessorientiert. In der Vorstandschaft herrscht ebenso wie auf allen anderen Ebenen die Führungsphilosophie des Teamplays. Das Wörtchen „ich“ hört man selten. Offenheit, Ehrlichkeit und Loyalität gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden wird bei uns gelebt und macht uns so produktiv. Wir sind wie eine große Familie.“

 

CN: „Wie stehen Sie zur Region Regensburg?“

TR: „Als waschechter Regensburger keine Frage: Mein Herz schlägt für die Region. Das Freizeit- und Kulturangebot mit seiner Nähe zum Bayerischen Wald ist vielfältig. Natürlich profitieren wir auch von der Boomtown Regensburg, der Hochschullandschaft mit dem Netzwerk bis nach Amberg, Weiden, Deggendorf und München. Gerade der Nachwuchs aus der Oberpfalz hat mit seiner Bodenständigkeit und Loyalität viel zum Erfolg der Krones AG beigetragen. Als international agierendes Unternehmen sind wir aber natürlich an Mitarbeitern aus allen Kontinenten interessiert.“

 

CN: „Wie sehen Sie die Zukunft der Krones AG?“

TR: „Wir werden wie jedes andere Unternehmen vom Markt getrieben und müssen als Marktführer immer einen Schritt voraus sein. Was uns da zugutekommt, ist unser weltweites Netzwerk. Wir hören unseren Kunden gut zu und entwickeln Produkte nach ihren Bedürfnissen. Das ist in der Branche bekannt, so dass wir in die Innovationsprozesse früh eingebunden werden. Unerlässlich sind auch kompetente, hochqualifizierte Mitarbeiter, die mit hoher Motivation gewünschte Produkte in bester Qualität entwickeln. Um unsere Position am Markt zu stärken, werden wir unsere Technologieführerschaft weiter vorantreiben - mit Innovationskraft und Freude an der Veränderung.“

www.krones.com

(Foto: Clemens Mayer)


WIRTSCHAFT | Jürgen & Christian Scherrieble

Fokus auf Optik.

Als sie die ersten Hightech-Operationsstühle für den Nischenmarkt Ophthalmochirurgie entwickelten und vertrieben, wussten sie noch nicht, dass sie in diesem boomenden Markt bald die Marktführerschaft übernehmen würden.

 

CN: „Wie darf man Ihr Geschäft verstehen?“

JS: „Die UFSK Osys entwickelt, designt und vertreibt hochtechnisierte Behandlungsstühle, Operateurstühle und Behandlungstische für die Ophthalmochirurgie – weltweit. Wir hatten vor 20 Jahren die Chance, in einer Zeit auf diesen Nischenmarkt der Medizintechnik zu treffen, der einerseits innovative neue Operationsmethoden am Auge etablierte und andererseits voll im Trend zur ambulanten Chirurgie lag. Für die sich schlagartig ändernden Bedürfnisse von Chirurgen, Klinikpersonal und Patienten entwickelten wir mit unseren Produktreihen optimale Lösungen. Das sprach sich in der Branche schnell herum. Einige der führenden Chirurgen zählten von Anfang an zu unseren Kunden und so verbreitete sich mit dem Fachwissen um die neuen OP-Verfahren auch die Nachfrage nach unseren spezialisierten Produkten.“ 

CN: „Was ist Ihr Erfolgsrezept?“

CS: „Trotz unseres weltweiten Händlernetzes sind wir selbst  bis zu 200 Tage im Jahr unterwegs. Wir gehen nicht auf Messen, sondern auf Kongresse, sind in die Weiterbildung der führenden Chirurgen eingebunden und entwickeln unsere Produkte nach den Anforderungen optimierter Operationsabläufe. Wir haben uns fokussiert und immer viel eingesetzt, vor allem Fleiß und persönliches Engagement. Dabei war uns Fairness gegenüber Kunden und Mitarbeitern immer sehr wichtig. Unsere Kommunikationsstärke, hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter, gute innerbetriebliche Grundlagen sowie hohe Qualitätsstandards, verlässliche Logistik und ein weltweites Händlernetz sind unsere Erfolgsfaktoren.“

CN: „Welche Rolle spielt der Standort Regensburg?“

CS: „Da wir so viel reisen, auch an politische, wirtschaftliche und soziale Brennpunkte dieser Welt, schätzen wir unsere Heimat ganz besonders. Als gebürtige Regensburger ist die Lebensqualität, Infrastruktur und Kulturlandschaft dieser Region wie eine Oase für uns, unsere Familien und Mitarbeiter. Die Kunden kommen sehr gerne nach Regensburg, sie schätzen unsere Gastfreundschaft – und manchmal wird hier zwischen Historie und Hightech auch echte Freundschaft daraus.“

CN: „Gibt es Visionen für die Zukunft?“

JS: „Die Zukunft gehört selbstfahrenden OP-Tischen, die bei hohem Patientendurchlauf besonders personalschonend und ergonomisch optimiert sind. Als Marktführer ist es wichtig,  immer nah an der Entwicklung zu sein – oder besser immer einen Schritt voraus.“

www.ufsk-osys.de

(Foto: Sebastian Knopp)


WIRTSCHAFT | André Media Group

2 cook. Tut gut.

Brigitte und Gerhard Süß sind ein sympathisches Paar, dem man seine Lust auf erfolgreiches Unternehmertum mit viel Spaß am innerbetrieblichen Miteinander abnimmt. Die betriebseigene Großküche ist längst ein Kommunikationszentrum, das jedem offensteht.

 

CN: „Wie kam es zur Betriebsküche bei der André Media Group?“ 

GS: „Gekocht haben wir immer schon gerne – und zu jeder Gelegenheit. Einmal holten wir nach einer gemeisterten schweren Unternehmensphase alle Beteiligten zusammen an den Herd: Banker, Steuerberater und Freunde. Als Dankeschön veranstalteten wir einen legendären Kochabend in der damals noch heimischen Küche. Jahre später, als Erweiterungsmaßnahmen unseres Unternehmens anstanden, hatte ich die Idee, gemeinschaftliches Kochen konzeptionell umzusetzen. Das Projekt wurde bei der Planung und Umsetzung größer und größer, so dass eine Küche im Stil einer Gastroküche entstand. Wir begannen mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern zu kochen – ein Netzwerk entstand, Kochen wurde Teil der Unternehmenskultur. Heute machen wir Teambildungs- sowie Motivationsveranstaltungen, auch Charity-Veranstaltungen wie unter anderem mit den Jahnspielern oder den Sponsoren des Stadtmarathons. Alfons Schuhbeck, Christian Jürgens, Anton Schmaus, Max Schmidt, Helmut Schwögler und viele andere haben schon bei uns gekocht.“

CN: „Wie hat sich das Betriebsklima dadurch verbessert?“

BS: „Die Vision der Teambildung ist voll aufgegangen. Wir mixen beim Kochen ganz bewusst die Abteilungen, denn unsere Philosophie endet nicht beim Reinigungsteam oder Hausmeister. Es macht einfach Spaß, wenn im Vorspeisenteam eine Führungskraft mit einem Azubi gemeinsam eine gefüllte Zucchiniblüte zaubert. Beim Kochen herrscht Demokratie – so mancher Macher wird zum Lernenden. Die interne Kommunikation hat sich entscheidend verbessert, das Verständnis füreinander ist gewachsen und die Mitarbeiter lernen, auf einer anderen Ebene an einem Strang zu ziehen.“

CN: „Holt Ihr auch Externe dazu?“

GS: „Unsere externen Kontakte wie Banker und Berater kennen sich heute untereinander und auch da sind die Kommunikationswege kürzer geworden. Mit Lieferanten hat sich eine Offenheit entwickelt und die gegenseitige Wertschätzung ist gewachsen. Unsere Kochevents sind bestens organisiert: Brigitte kauft regional ein und bereitet alles vor, ich bin der Sommelier und gekocht wird dann gemeinsam mit den Gästen.“

CN: „Was mögt Ihr am Standort Regensburg?“

GS: „Die Oberpfälzer sind ein toller Menschenschlag – bodenständig, ehrlich und loyal. Für uns als Unternehmer ein wichtiger Standortfaktor. Privat genießen wir die Stadt, unsere Stammlokale wie das Orphée oder Hofbräuhaus und vieles mehr. Am liebsten laufe ich im Rahmen des Marathons durch Regensburg – ein tolles Erlebnis. Und wenn es jetzt noch ein „Backerlsoßenverbot“ gäbe, dann wäre Regensburg fast perfekt.“

www.andre-media.de

(Foto: Clemens Mayer)


WIRTSCHAFT | Insys Firmengruppe

Was mich voranbringt:
Glück & Intuition.

Eigentlich wollte der gebürtige Waldmünchener Eduard B. Wagner Ingenieur werden. Nach Umwegen über die BWL gründete er 1992 eine Firma für intelligente Systeme in der Elektronik und bewegt sich seitdem zwischen Ingenieuren, Tüftlern und Erfindern – und das erfolgreich.

 

CN: „Herr Wagner, wie kam es zu der Gründung Ihres Unternehmens?“

EW: „Es begann damit, dass ich in der MZ eine Anzeige schaltete. Als Vollkaufmann suchte ich dort eine tätige Beteiligung. Der Zufall führte mich dann mit zwei Entwicklungsingenieuren zusammen, deren Mentor mein Inserat las. Gemeinsam gründeten wir schließlich INSYS. Nach erheblichen Schwierigkeiten, uns am Consumer-Markt zu etablieren, entschieden wir uns dafür, die Automatisierungsindustrie mit Datenübertragungsgeräten zu beliefern. Hier begann unsere Erfolgsgeschichte.“

CN: „Wie entwickelte sich das Unternehmen dann weiter?“

EW: „Nachdem die spannenden und herausfordernden Gründerjahre vorbei waren, blieb es nicht aus, viele Dinge zu verändern. Unsere Geschäftsfelder mit Lösungen für Datenkommunikation in der Industrie und Luftfahrt, Automotive sowie Sicherheitstechnik für Banken sind allesamt Bereiche für die Zukunft. Vertriebsniederlassungen in Tschechien, England und Rumänien folgten.“

CN: „Wie beschreiben Sie die Philosophie Ihres Unternehmens?“ 

EW: „Bei INSYS spielt der Mensch und sein Engagement eine entscheidende Rolle, nicht nur seine Ausbildung. Die Nähe zu den Mitarbeitern ist mir deshalb wichtig. Ich versuche, sie stets mit meinem Elan mitzureißen und Begeisterung zu wecken. Bei der Auswahl meiner Angestellten verlasse ich mich letztendlich auf meine eigene Intuition, weshalb die Mitarbeiter bei INSYS handverlesen sind.“

CN: „Was bedeutet für Sie der Standort Regensburg?“

EW: „Ich verliebe mich immer wieder neu in diese Stadt. Aus dem fast „dörflichen“ Charakter Regensburgs speist sich ein guter Boden für Gründungen. Wir können in der Weltliga mitspielen, gerade weil die Menschen so bodenständig sind. Das ist ein spannendes Drehmoment. Der Oberpfälzer ist der „world-dimensioned Bavarian“ – das bin auch ich.“

CN: „Was wird die Zukunft für INSYS bringen?“

EW: „Dank Hochschulen und des nun entstehenden Technologiecampus ist Regensburg in Deutschland unter den führenden Wissenschaftsstandorten. Auch wir profitieren davon und stellen uns auf einen tollen Nachwuchs ein. Insofern sehen wir die Zukunft positiv. Wir werden uns weiterhin weltweit top einbringen.“

www.insys-tec.de

(Foto: Clemens Mayer)


WIRTSCHAFT | Wirtschaftsförderung Regensburg

Spot an.
Starte Innovation.

Manfred Koller, Amtsleiter, Amt für Wirtschaftsförderung, Dieter Daminger, berufsm. Stadtrat,  Referent für Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen, Toni Lautenschläger, Geschäftsführer RBD (Regensburg Business Development GmbH (Bild: v.r.n.l.)

 

Statement Dieter Daminger: Regensburg hat Ausstrahlung – wie kaum eine zweite Stadt in Deutschland steht Regensburg für Lebensqualität, Flair und Urbanität. Parallel dazu hat sich Regensburg zu einem waschechten Industriestandort entwickelt – nur ohne Schornsteine, Lärm und Gestank. High Tech Produktion heißt das Zauberwort und dahinter stehen internationale Konzerne in gleicher Weise wie unser starker Mittelstand. Regensburg hat das sechsthöchste Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner in Deutschland und „beste Zukunftsaussichten“. Das sagen nicht wir, sondern das Handelsblatt und das Schweizer  Marktforschungsunternehmen PROGNOS.

 

Statement Manfred Koller: Regensburgs Wirtschaft boomt – die Stadt ist quasi schuldenfrei. Die Arbeitslosenquote liegt bei rund 3 Prozent, die Einwohnerzahl steigt stetig. Zusammengefasst: Regensburg steht aktuell hervorragend da. Doch wie viele andere Städte auch steht die Domstadt vor neuen Herausforderungen. Insbesondere die Alterung der Bevölkerung und der zunehmende Fachkräftemangel. Um den kommenden Aufgaben gerecht zu werden, arbeiten wir bereits heute an Lösungen. Unsere Vision für die Jahre bis 2030 lautet: Wirtschaft und Wissenschaft verschmelzen in Regensburg zu einem Standort des Wissens und der Innovation. Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, benötigt die heimische Wirtschaft dringend gut ausgebildete Fachkräfte. Bereits heute gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und der freien Wirtschaft. Wir glauben jedoch, dass durch eine noch stärkere Vernetzung zusätzliche Synergien entstehen. Damit das kreative Potenzial der jungen Fachkräfte deutlich besser genutzt werden kann, der Übergang von der Hochschule in den Beruf leichter fällt und die Bindung der Fachkräfte an den Standort Regensburg weiter steigt.

 

Statement Toni Lautenschläger: Regensburg hat als Wirtschaftsstandort eine geradezu ideale Größe zum Netzwerken. Groß genug, um kritische Massen für thematische Netzwerke zu erreichen. Übersichtlich genug, um in Regensburg den Überblick zu behalten und die relevanten Akteure persönlich zu kennen. Netzwerken wird in Regensburg groß geschrieben, auch und vor allem in Wirtschaft und Wissenschaft. Regensburg hat schon früh erkannt, dass Profilbildung und Netzwerke Erfolgsfaktoren eines Wirtschaftsraumes darstellen. Nur so können wir unsere hohe Wertschöpfung in Regensburg auf Dauer im internationalen Wettbewerb sichern. Die von der Wirtschaftsförderung ins Leben gerufenen Cluster BioRegio Regensburg, Strategische Partnerschaft Sensorik, Bayerisches IT Sicherheitscluster sowie der Elektromobilitätscluster Regensburg sind beste Beispiele für gelebtes Netzwerken.

www.regensburg.de/amt-fuer-wirtschaftsfoerderung

(Foto: Clemens Mayer)


Top 99 Regensburg    # Top Themen Edition 1


WIRSCHAFT | BMW Werk Regensburg

Erfolgsgeschichte.BMW Werk Regensburg.

Im Juli 1983 wurden im Alten Rathaus in Regensburg wegweisende Unterschriften auf ein Stück Papier gesetzt, das für die Stadt und die ganze ostbayerische Region nachhaltige Wirkung entfalten sollte.

Der damalige Oberbürgermeister Viehbacher und der BMW Vorstandsvorsitzende von Kuenheim signierten den Ansiedlungsvertrag zwischen der Oberpfälzer Hauptstadt und dem bayerischen Automobilhersteller. Nur drei Jahre später rollte im November 1986 der erste BMW 3er aus Regensburger Produktion vom Montageband. Der Anfang war gemacht. Regensburg wurde zur Automobil- und Industriestadt, für viele Zeitgenossen ein Meilenstein in der Stadtgeschichte. Heute bauen im BMW Werk Regensburg rund 9.000 Beschäftigte jeden Tag über 1.100 neue Fahrzeuge. In Harting werden verschiedene BMW 1er und BMW 3er Varianten, M Modelle und der BMW Z4 produziert, im Sommer vergangenen Jahres feierte das Werk schließlich eine „Jubiläumshochzeit“. Unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit wurde die Produktion des 5-millionsten Fahrzeugs gewürdigt. Doch was macht die BMW Ansiedlung so besonders für Regensburg? – Mit BMW kamen nicht nur tausende Industriearbeitsplätze in die Region, sondern es siedelten sich mit dem Automobilhersteller auch eine Reihe von Zuliefer- und Dienstleistungsfirmen neu an oder bauten ihre bestehenden Standorte weiter aus. Untersuchungen belegen, dass an die 15.000 Arbeitsplätze im Windschatten von BMW entstanden sind. Nicht zu unterschätzen ist natürlich die Investitionstätigkeit des Fahrzeugherstellers selbst. Seit den Anfängen bis heute hat der Konzern rund 3,7 Milliarden Euro in die Oberpfälzer Produktionshallen und -anlagen investiert, und es geht in großen Schritten weiter. Derzeit werden Presswerk, Karosseriebau und Logistik ausgebaut. Aber es sind nicht nur wirtschaftliche Effekte, die auf die Region einwirken, sondern auch gesellschaftpolitische. BMW versteht sich selbst als „guter Mitbürger“ und übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. Dazu gehört die Förderung von Kunst und Kultur, Sport und Bildung – und natürlich auch ein großes soziales Herz. Sicher wäre Regensburg um einige Facetten ärmer, hätte der Automobilhersteller nicht das ein oder andere Projekt mitunterstützt.

 

www.bmw-werk-regensburg.de


WIRSCHAFT | Danuta Kessler-Zieroth

Frauen machen Karriere.

Danuta Kessler-Zieroth, Pressesprecherin der Krones AG, gab uns ein Interview zum Thema „Frauen machen Karriere“. Ein regionales Bündnis, das sich in Regensburg zum funktionierenden Netzwerk der Unternehmer ausprägt.

CN: „Frauen als Erfolgsfaktor in Unternehmen?“

DKZ: „Die Marktmacht weiblicher Konsumenten wächst. Frauen können mit ihren Erfahrungen, Anforderungen und Wünschen dazu beitragen, Blickwinkel zu verändern und bisherige Betrachtungsweisen zu erweitern und neu zu definieren.“

CN: „Regionales Bündnis?“

DKZ: „Das Regionale Bündnis für Chancengleichheit ist ein wichtiges Netzwerk, das Kontakte zwischen Unternehmen und für Beruf und Familie wichtigen Institutionen herstellt. Im Rahmen dieses Netzwerkes werden Erfahrungen ausgetauscht und viele konstruktive Anregungen weitergegeben. Themen der Bündnispartner sind u.a. die Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Entwicklung attraktiver Instrumente, um Frauen langfristig an ein Unternehmen zu binden und zu fördern, damit diese auf dem Weg nach oben nicht verloren gehen. Aber auch Dual Career, der Wiedereinstieg und Karrieren über 40 zählen zu den zentralen Themen.“

CN: „Was wünschen Sie Frauen am Standort Regensburg?“

DKZ: „Ich wünsche Frauen, dass sie an sich selbst glauben und sich ihre Fähigkeiten bewusst machen. Ich wünsche ihnen den Mut und den Willen, ihren Weg zu gehen. Man sollte nicht vergessen, dass jeder für sich selbst die Verantwortung trägt. Unsicherheiten sind immer da. Sie zu überwinden stärkt. Ich wünsche Frauen, dass sie den Karrierestandort Regensburg erkennen und nutzen.“

CN: „Meilensteine Ihrer Karriere?“

DKZ: „Das Pressereferat der Krones AG zu übernehmen. Es war eine sehr große Herausforderung. Ich hatte Ängste. Doch ich wollte mich dieser Herausforderung stellen. Die bewusste Wahrnehmung meines Wissens und meiner Fähigkeiten haben mir dabei geholfen.“

(Foto: Florian Hammerich)

 

www.regionale-buendnisse.de


WIRSCHAFT | Reinhausen

Patente Lösungen. Für die Netze von morgen.

Das Unternehmen Maschinenfabrik Reinhausen ist in der Energietechnik tätig und besteht aus der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH (MR) sowie über 20 Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften weltweit.

Stichworte Forschung und Entwicklung: Seit die Maschinenfabrik Reinhausen (MR) vor über 50 Jahren ein eigenes Patentbüro eröffnete, gibt es dort reichlich zu tun – hunderte Neuentwicklungen hat das Familienunternehmen inzwischen weltweit angemeldet. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn die Energiewende facht die Innovationsdynamik weiter an. „Dass dieser neue Schwung in den Köpfen und Herzen der Kollegen ankommt, kann man beinahe körperlich spüren“, so Jürgen Ach, Leiter Innovation. Mit vier seiner engsten Mitarbeiter arbeitet er im sogenannten War Room: ein überschaubares Zimmer, keine 25 Quadratmeter groß. An den Wänden komplexe Entwicklungspläne und handgeschriebene Konzepte, wenige Ordner im Schrank. Auf dem Schreibtisch ein Notebook, sonst nicht viel. „Keine Schnörkel“, sagt Ach, „nur die Basics“. Mit den Abteilungen Systementwicklung und Konstruktion sitzt er im Montagegebäude des Reinhausener Werkes – „so behalten wir erprobte, bereits in Betrieb befindliche Produkte täglich im Blick“. Ein Stückchen weiter befindet sich die Elektronikentwicklung, gleich daneben das weltweit einzigartige Versuchszentrum. Knapp 250 Mitarbeiter umfasst der Bereich – überwiegend Maschinenbau- und Elektrotechnik- Ingenieure, dazu Spezialisten anderer Fachbereiche, wie Chemiker und Physiker, außerdem Facharbeiter, Meister und Techniker. Jürgen Ach und sein Team sorgen dafür, dass MR die künftigen Bedürfnisse des Marktes frühzeitig erkennt und Kunden mit überlegenen technischen Lösungen begeistert. Woran man gerade konkret arbeitet? Da hält er sich lieber bedeckt, denn „die Konkurrenz schläft nicht“. Nur so viel: „An Lösungen, die unseren Kunden und damit auch MR eine erfolgreiche Zukunft sichern.“

 

www.reinhausen.com


WIRSCHAFT | Krones AG

Gemeinsam Werte schaffen.

„Mit ,Value‘ wollen wir nachhaltig Werte schaffen - für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Aktionäre, die Gesellschaft und damit natürlich auch für Krones“, so der Vorstandsvorsitzende Volker Kronseder.

Jede vierte Flasche, die weltweit geöffnet wird, ist auf einer Krones Anlage befüllt, etikettiert und/oder verpackt worden. Das Unternehmen Krones ist mit Vertriebsniederlassungen und Servicecentern rund um den Globus vertreten. Von den Fidschi-Inseln bis auf über 5.000 Meter Höhe im Himalaya - Krones Maschinen gibt es überall auf der Welt. Eine oberpfälzer Erfolgsgeschichte. Wie alles begann: 1951 gründete Dr.- Ing. E.h. Hermann Kronseder das Unternehmen. Mit nur fünf Mitarbeitern widmete er sich der Herstellung von halbautomatischen Etikettiermaschinen. Schon früh legte er den Fokus auf den Export seiner Waren – der Schlüssel zum Erfolg. Heutzutage beschäftigt Krones 12.000 Mitarbeiter, davon rund drei Viertel in Deutschland. Am Konzernsitz in Neutraubling sind momentan mehr als 6.000 Personen beschäftigt. Auch als Ausbildungsbetrieb zählt Krones zu den führenden Unternehmen. Da Krones viel Wert auf die Qualifikation seiner Fachkräfte legt, wird an der Ausbildung der Nachwuchskräfte sowie der innerbetrieblichen Weiterbildung nicht gespart. Qualität, Mehrwehrt wie auch Nachhaltigkeit gehören zur Basis der Krones Philosophie. In den vergangenen Jahrzehnten hat Krones sich stetig weiterentwickelt und ist heute in der Getränkeabfüll- und Verpackungsbranche weltweit führend. Das Krones Produktportfolio umfasst alle Maschinen und Anlagen, die zur Abfüllung und Verpackung von Getränken, flüssigen Nahrungsmittel, aber auch Pharma-, Chemie- und Kosmetikprodukten notwendig sind. Egal, ob es sich um Etikettiermaschinen, Füller, Inspektions- und Flaschenreinigungsmaschinen, Packer und Palettierer oder Maschinen zur von Kunststoffflaschen handelt. Mehr als 2.750 eingetragene Patente und Gebrauchsmuster belegen das Innovationspotential des Unternehmens. So gehört zu den Entwicklungen von Krones die aseptische Getränkeabfüllung, bei welcher mikrobiologisch sensible Getränke ohne Konservierungsmittel kaltsteril und produktschonend abgefüllt werden ebenso wie alles rundum die Kunststofflasche. Vom Design der Flasche, über die Abfüllung, bis hin zum PET-Recycling. Das Produktportfolio der Krones AG erweitert sich stetig dem Zeitgeist entsprechend. Das Unternehmen, das Maschinenbau, Anlagen-Know-how, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Informationstechnik in individuellen Lösungen harmonisch miteinander verbindet und optimiert ist der „Rund-um-Partner“ für seine Kunden. „Krones - we do more.“

 

www.krones.com


WIRSCHAFT | Dr. Jürgen Helmes

Dynamisches Regensburg.

Dr. Jürgen Helmes, Hauptgesch.ftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim und bedeutender Netzwerker am Standort Regensburg. Mit Interesse und Offenheit begegnet er Innovationen und neuen Geschäftsideen.

Wenn, sagen wir 2020, die Tapete mit Organischen Leuchtdioden (OLED) in Deutschlands Wohnzimmer Einzug hält, dann ist wieder eine Innovation geglückt. Kluge Köpfe bei OSRAM haben die leuchtende Tapete entwickelt. Technisches Knowhow und innovatives Denken gehören genauso zu Regensburgs Lebensgefühl, wie das Altstadt-Flair zwischen Dom und Steinerner Brücke. Die Spannung, die die UNESCO-Welterbestadt aus Geschichte und Zukunft bezieht, macht sie besonders attraktiv. Es hat gar den Anschein, als entwickle sich das Neue inmitten der alten Mauern, die für Regensburg so charakteristisch sind, besonders kreativ, als wirke das Alte auf den innovativen Geist in den Betrieben der Region besonders inspirierend. Regensburg boomt. Die positive Entwicklung als Wirtschaftsstandort zieht jährlich 1000 Neuregensburger an. Regensburg hat sich vorbildlich aufgestellt. Im Biopark und im Cluster Sensorik, bei der Maschinenfabrik Reinhausen, bei BMW und bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen arbeiten Regensburger über Branchengrenzen hinweg an der wirtschaftlichen Prosperität der Stadt. Während Bayern in Deutschland das Top-Niveau repräsentiert, gilt innerhalb Bayerns Regensburg als wirtschaftlich besonders starker Standort. Warum das so ist? Regensburg hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten entscheidende Weichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Donau-Stadt gestellt. Als IHK haben wir uns stets eingemischt in alle Fragen, die das Leben und Wirtschaften in unserer Stadt betreffen: Stadtentwicklung, Verkehr, Handel, Wirtschaftsförderung. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen von der Handwerkskammer, den Ämtern der Stadtverwaltung, des Landkreises, des Stadtmarketings, der Hochschulen und vielen anderen arbeiten wir daran, dass unsere Stadt sich dynamisch weiterentwickelt.

(Foto: Florian Hammerich)

 

www.ihk-regensburg.de


WIRSCHAFT | Gewerbepark

Neue Raum- und Arbeitswelten. Gewerbepark.

Jede größere Stadt schmückt sich heute mit diesem Markenbegriff aus Regensburg.

Seine Magie entwickelte das Logo ab 1980: Angeregt durchfrühe Business Parks im angloamerikanischen Raum, entwickelte der Investor Dr. Johann Vielberth den Gewerbepark Regensburg als Pionierprojekt in Kontinentaleuropa. Wobei sein ganzheitlicher Plan auf den spezifischen Raumbedarf unserer mittelständisch geprägten Volkswirtschaft zugeschnitten war. Auf einer recycelten Industriebrache findet man heute eine Ringstraße, 3500 kostenlose Parkplätze für bis zu 16 000 Besucher pro Tag, multifunktionale Mietflächen sowie Service- Bausteine: Einkaufs- und Gastronomieangebote, Hotel/Tagung, Kinderbetreuung. Alle Immobilien sind in 60 000 m2 große Grün-Landschaften eingebettet und Beschäftigte genießen ihre Pausen rund um einen See. Eine Glasrotunde bildet das Park-Portal – als moderne Interpretation mittelalterlicher Patriziertürme. Damit folgt man einem grundlegenden Trend: Trennung des Immobilienbesitzes (Hallen, Büros) vom operativen Geschäft. „Professionelle Mietflächen eröffnen Spielräume, ohne hohe, langfristige Kapitalbindung zu wachsen. Heute liegt die Quote der deutschen Gewerbetreibenden ohne Eigenimmobilien bei 40 Prozent“, erklärt der Gründer (USA: 60 %). Im Park nutzen mehr als 300 Adressen gut 30 Gebäude: etwa Amazon.de, AVL Automotive, BFFT Fahrzeugtechnik, BSH Bosch Siemens Hausgeräte, IHK-Bildungszentrum, MR (Vertrieb), Siemens, Tieto, TÜV Süd Akademie, Vector, Versicherungs-/Finanzgruppen (DKV, HypoVereinsbank, TK...) und der agile Mittelstand. Rund 5000 der 130 000 Jobs der Welterbe-Stadt - mit der höchsten Wertschöpfung pro Kopf in Bayern – finden sich am zentralen Standort und mit Grundrissen nach Maß baut das Management Schwerpunkte gezielt aus: Bauen & Einrichten, BeraterPark, TechnologiePark, Genießen & Wohlfühlen, HandelsPark, MediPark. Marketing-Tools vermitteln die konzentrierte Kompetenz. Mit seiner Effizienz und der optimalen „Work-Life-Balance“ hebt sich der Gewerbepark von isolierten Büros oder Konglomeraten ab. Angesichts des Erfolgs der Drehscheibe zwischen München, Nürnberg und Pilsen wird das Marken-Logo zwar vielfach beansprucht, konzeptionell aber selten gerechtfertigt.

 

www.gewerbepark.de


WIRSCHAFT | Interview mit Wolfgang Herzog

„Wir sind Optimisten.“

„Der Standort Regensburg ist längt reif dafür.“ so Wolfgang Herzog, Vorstand des Immobilien Zentrums. Der Marketing-Profi und Visionär gab uns ein Interview zum Projekt Marina Quartier (Wohnbebauung) / Alter Schlachthof (Gewerbe).

CN: „Gewagtes Konzept?“

WH: „Auch wenn wir uns nicht in New York befinden, der Alte Schlachthof hat etwas von der rauen Schönheit des ,Meatpacking District‘. Wo früher Schweiß und Blut flossen, wird nun eine Kreativschmiede entstehen. Dazu das Tagungs- und Veranstaltungs-Zentrum der Stadt in beeindruckendem Ambiente.“

CN: „Die Idee?“

WH: „Wir geben einer kreativen, kulturfördernden Szene ein Zuhause. Der Alte Schlachthof im Marina Quartier gestaltet sich als eine architektonische Herausforderung. Die ehemalige Industriearchitektur voller Charakter trifft auf Wohnbebauung im Stil der Gründerzeit. Aus diesem Spannungsfeld zwischen hochwertiger alter Wohnbebauung und Industriebauten ziehen die Gebäude des Babo-Quartiers ihre architektonischen Gestaltungsideen. Dazu kommt u.a. ein herausragender Freiraumbezug und eine ausgesuchte Materialität. Familien werden hier genauso ein neues Zuhause finden wie Singles oder Senioren. Ein Viertel voller Gegensätze. Das neue Quartier gibt sich modern und zeitgemäß und erhält dennoch ein Stück Geschichte. Typisch Regensburg.“

CN: „Rahmenbedingungen?“

WH: „Da der Alte Schlachthof teilweise unter Denkmalschutz steht, bleiben Strukturen wie das Zollinger-Dach und das historische Kreuzgewölbe mit beeindruckenden Raumhöhen erhalten. Kreative Köpfe aus Design, Werbung oder Architektur können in den weitläufigen Bürofl.chen des Alten Schlachthofs ab 2015 Barrierefreiheit für Geist und Sein genießen. Arbeitsplätze für rund 330 Menschen, kulturelle Events und Konzerte im hauseigenen Veranstaltungs-Zentrum runden das kreative Klima ab.“

CN: „Die Umsetzung?“

WH: „Mein Kollege Reinhard Griebl zeichnet in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro A3 verantwortlich für die Planung und Umsetzung. Dieses urbane Bürokonzept wird Regensburg sicherlich architektonisch bereichern. Wir freuen uns auf interessierte Unternehmen.“

 

www.immobilienzentrum.de


WIRSCHAFT | Interview mit Christian Scheck

„Immer in Bewegung.“

Die Unternehmerfamilie Scheck mit Christian Scheck als Geschäftsführer. Der 1923 gegründete Betrieb hat sich zu einem mittelständischen Logistik-Betrieb entwickelt, ein Kontraktlogistiker mit einer Flotte von über zweihundert modernsten ziehenden Nutzfahrzeugen.

CN: „Scheck GmbH - ein Familienunternehmen?“

CS: „Unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner wissen, dass hinter der SCHECK GmbH eine Unternehmerfamilie mit Tradition steht. Sie setzen Vertrauen in uns und unsere Entscheidungen. Wir legen großen Wert auf langfristigen Unternehmenserfolg und Nachhaltigkeit in unserem Handeln. Meine Frau, Karin Scheck, ist Prokuristin und beide Kinder, Carina und Hans-Jörg, übernehmen immer mehr Verantwortung im Management und sichern so wie eine junge Führungsriege die Zukunft der SCHECK GmbH.“

CN: „Standort Regensburg?“

CS: „Wir sind mit unserem Betriebsgelände seit 2009 in Neutraubling und damit bestens an nahe Wirtschaftszentren wie Regensburg, Nürnberg und München angebunden. Durch die Grenzöffnung nach Osteuropa kommt dem Standort Regensburg eine zentrale Lage in Europa zu.“

CN: „Zukunft der Logistik am Standort Regensburg?“

CS: „Wirtschaftsstandorte mit hoher Herstellungswertschöpfung oder einem hohen Konsumniveau sind immer gute Logistikstandorte. Regensburg ist durch seine Lage privilegiert und bietet Transport auf Straße, Schiene und Wasser an. Die Entwicklung und Prognosen weisen auf einen steigenden Logistikbedarf hin.“

CN: „Pläne, Visionen?“

CS: „Im Dezember 2012 konnte der Kauf des benachbarten Grundstücks mit ca. 70.000 qm zur Erweiterung abgeschlossen werden. Ein Schritt, mit dem die Scheck GmbH neue Arbeitsplätze schafft und sich mehr und mehr zum Standortlogistiker entwickelt. Wir wollen weiter gesund wachsen, die Prozesse für Kunden und Mitarbeiter optimieren.“

(Foto: Michael Heinrich)

 

www.schecktrans.de