LEBENSGEFÜHL| Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister

Grußwort

von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. 

 

Ich kann mich noch gut an die begeisterte Stimmung in unserer Stadt erinnern, als wir im Jahr 2006 die Verleihung des Titels „UNESCO-Welterbe“ gefeiert haben. Damals sind die Menschen zu Tausenden in die Altstadt geströmt, um gemeinsam zu feiern und sich über diese Auszeichnung zu freuen. Das ist jetzt genau zehn Jahre her und ich glaube, dass dieser Titel unsere Stadt verändert hat. Wir gehen noch bewusster mit unserem Erbe um, denn wir wissen, was wir aufs Spiel setzen würden, wenn wir unserer Verantwortung nicht gerecht würden. Und wir haben erkannt, dass Regensburg einzigartig ist. 

Aber diese Auszeichnung hat auch nach außen hin Zeichen gesetzt. Unzählige Menschen sind seither zu uns gekommen, um zu sehen und zu staunen. Sie haben die Botschaft von der Schönheit und Attraktivität Regensburgs in alle Welt getragen. Und diese Botschaft ist angekommen. Denn nicht nur als Touristen kommen die Menschen in unsere Stadt, sie kommen genauso gerne, um hier zu leben, zu lernen und zu arbeiten. Die jungen Menschen, die hierher zum Studium kommen, entdecken die Lebensqualität der alten, aber junggebliebenen Domstadt für sich und viele von ihnen entscheiden sich dafür, hier ihre Wurzeln zu schlagen. Das freut mich ganz persönlich, aber es stimmt mich auch sehr zuversichtlich für die Zukunft unserer Stadt. Denn all diese gut qualifizierten Menschen, die sich entschließen, hier zu bleiben, sind die Garantie dafür, dass Regensburg auch weiterhin wachsen und gedeihen wird. 

Menschen, die eine Perspektive haben, die sich weiterentwickeln wollen und die sich mit unserer Stadt identifizieren – das ist auch die Zielgruppe von Top 99 Regensburg. Ich wünsche Ihnen eine spannende und informative Lektüre, die Ihnen sicherlich viel Interessantes über Regensburg vermittelt.

Ihr
Joachim Wolbergs
Oberbürgermeister

(Foto: Steffen Effenhauser (Stadt Regensburg))

 


LEBENSGEFÜHL| Restaurant Storstad

Schwedisches Kleinod in Regensburg.

 

Das Restaurant Storstad, ein schwedisches Kleinod in der Regensburger Altstadt, konnte in diesem Jahr erfolgreich seinen Michelin-Stern verteidigen und darf sich ein weiteres Jahr damit schmücken. Es handelt sich bereits um das fünfte Jahr in Folge für Anton Schmaus, Inhaber und Küchenchef. „Nach der Vergabe ist vor der Vergabe“, erzählt er. Auch für das kommende Jahr sind die Ziele sehr hoch gesteckt und Herr Schmaus und sein Team haben viele neue Ideen, welche verwirklicht werden wollen. Anton Schmaus, der selbst viel Wert auf den persönlichen Kontakt zu seinen Gästen legt, freut sich mit seinem Team jetzt auf die Sommermonate und zahlreiche Gäste, welche die lauen Abende auf einer der Dachterrassen über Regensburg genießen und sich kulinarisch verwöhnen lassen möchten.

(Foto: Florian Hammerich)

LEBENSGEFÜHL| Zuckerbrot&Peitsche

Zuckerbrot&Peitsche

Auf drei Bühnen feiern tausende Techno-Fans in Regensburg vor der beeindruckenden Kulisse des Pürkelgut.

Das Who’s Who der internationalen Elektro-Szene findet sich auf Zuckerbrot&Peitsche wieder: Vom 22. bis zum 24. Juli 2016 performen mehr als 50 nationale und internationale Ikonen sowie aktuelle Superstars der elektronischen Tanzmusik auf dem Gelände des Regensburger Wasserschlosses Pürkelgut. Nachdem letztes Jahr mehr als 16.000 Besucher in den Genuss bester elektronischer Musik gekommen sind, freut sich Veranstalter Sascha Al Mahmoud auf die Künstler, die er für Zuckerbrot&Peitsche gewinnen konnte. Richtig zur Sache gehen wird es bei Boys Noize, der als Headliner eines seiner raren Sets zum Besten gibt. „Er spielt in Deutschland neben dem Hurricane Festival, dem Southside und dem Melt Festival in Berlin nur noch bei uns in Regensburg auf Z&P“, so Al Mahmoud. Neben den traditionellen Bühnen (Mainstage, Jup Jup Stage, Zirkuszelt) wird das Festivalgelände dieses Jahr noch um eine Open- Air-Bühne erweitert. Sie befindet sich zwischen den alten Scheunen des Gutshofs und wird durch die spektakuläre Kulisse, eine tolle Lightshow und ausgewählte Künstler begeistern. Ausreichend Essens- und Getränkestände sorgen für das leibliche Wohl auf dem Gelände. Es gibt dieses Jahr kostenfreie Shuttle Busse um stressfrei in die Innenstadt zu gelangen. Für die Festivalbesucher ist der Eintritt in die Clubs Suite15 und Schimmerlos, in denen es nahtlos weitergeht, selbstverständlich inklusive. Es haben sich schon einige Stars zum Auflegen und Feiern in den beiden Clubs angekündigt.

(Foto: Juri Lotz)

 


LEBENSGEFÜHL|Hotel David

Jung und charmant. Hotel David an der Donau.

Das „Hotel Goliath am Dom“ bekam einen kleinen Bruder: das „Hotel David an der Donau“ mit einem einzigartigen Blick auf das Regensburger Wahrzeichen – die Steinerne Brücke.

Erstklassig restauriert, nur einen Steinwurf vom „Hotel Goliath“ entfernt, ist dieses herrschaftliche Gebäude aus dem Mittelalter ein echtes Schmuckstück geworden. Die freigelegten Malereien ebenso wie der traumhafte Blick auf Donau und Steinerne Brücke geben den 19 Zimmern in der Goldenen-Bären-Straße ein sagenhaftes Ambiente. Die Gäste können zwischen Donaublick und Domblick wählen – beide Ausblicke sind reizvoll und zeigen den ganzen Charme der historischen Altstadt inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes. Die hochwertige, stilvolle Ausstattung sorgt für luxuriösen Komfort. Und die liebevolle, individuelle Gestaltung lässt jedes Zimmer zum unverwechselbaren Unikat werden. Die Inhaber Stephanie und Peter Birnthaler wissen, dass ihre Gäste das Besondere lieben.

(Foto: Zink)

 


LEBENSGEFÜHL|Hotel Orphée

Mediterran. Bodenständig. Französisch.

Regelmäßig entfliehen Menschen dem urbanen Dschungel und finden sich als Gast in der beschwingten Atmosphäre des Orphée ein. Sie speisen im Restaurant oder beziehen eines der charmanten Zimmer des Hotels Orphée.

Rote Samtsessel, Marmortische und Holzvertäfelungen. Man sagt das Restaurant Orphée sei das originalste französische Bistro östlich des Rheins. À la carte gibt es Coq au vin, Bouillabaisse, Tartare de boeuf und eine formidable Auswahl an französischen Gerichten. 

Das Hotel Orphée ist mit dem „Charme einer vergangenen Zeit“ ausgestattet, ohne dass man als Gast auf Annehmlichkeiten wie Lift, free WLAN und moderne Buchungs- Tools verzichten muss. In seinem großen und kleinen Haus sowie dem Haus Andreasstadel sind alle Zimmer unterschiedlich und originell eingerichtet. Man findet antikes Mobiliar, Kronleuchter, alte Schrankkoffer und Himmelbetten – „Etwas Besonderes, das nicht besonders sein will“, so das Reisemagazin Merian. 

„Gute Leute muss man haben…“, sagt der U-Boot-Kommandant („Ka-Leu“) in dem Film „Das Boot“. Die haben sie dort. So gibt es im Orphée Zimmermädchen aus Brasilien, Marokko, Thailand, Russland und Rumänien. Köchinnen aus Kroatien und Bulgarien. Helfer aus Vietnam und der Türkei. Bedienungen aus Polen, Bosnien und Tschechien. Keeper aus Griechenland und Mississippi. Nachtportiers aus Kaschmir und aus dem Kosovo. Ein lustiger, bunter Haufen – Gott sei Dank. Im Service ergänzen nette Studentinnen erfahrene Profis. Schließlich braucht ein kultiger Ort wie das Orphée auch ein paar Zierfische. Über dieses Aquarium mit seiner bunten Vielfalt an Fischen wacht ein taffes Management, weiblich, und ausnahmsweise deutsch. Damit alle genügend Lebensraum und Futter haben und niemand gefressen wird.

(Foto: Florian Hammerich)

 


LEBENSGEFÜHL|Bella Donna Moden

Family & Fashion. Bella Donna wird 30.

„Die Faszination für Mode und viel positive Energie bekamen wir von unserer Mutter Ulrike schon in die Wiege gelegt“, so Tochter Katrin und Sohn Eric – die dynamische junge Generation des Hauses Bella Donna Moden. Katrin ist Teilhaber und führt Bella Donna gemeinsam mit Ulrike Koller. Die junge Generation wird sich künftig um den Social Media Auftritt und die Multimedia-Kommunikation des Hauses kümmern. Der Einkauf bleibt die Leidenschaft der Mutter.

Der Name Bella Donna Moden mit Stores in Weiden und Regensburg ist weit über die Region Ostbayern hinaus bekannt. Die Kundinnen finden Bella Donna in der Regensburger City ganz zentral auf drei großzügigen Etagen. Mit den Designer Labels Victoria Beckham, Missoni, Alice & Olivia, Etro, Acne, Alexander McQueen, Jimmy Choo und einem umfassenden Sortiment aus modischer Bekleidung, Schuhen, Accessoires sowie Taschen bietet Bella Donna urbane Komplettoutfits für jeden Anlass. Katrin und Ulrike Koller entwickeln mit ihrem Team eigene Modestyles und raffinierte Outfits, die ihnen das Vertrauen anspruchsvoller Stammkundinnen einbringen. „Wir wollen den Spaß, den wir an unserer Mode haben, mit unseren Kunden teilen“, umschreibt Katrin die Philosophie. Es gibt einen Launchbereich und große Tische auf denen nicht nur exklusive Ware präsentiert wird, sondern die Kunden herzlich bewirtet werden – ganz nach dem Motto „people enjoying fashion“.

(Foto:Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL|David & Goliath

David & Goliath.

Kulinarisch verführt, verzaubert, berührt. Das Küchen- und Serviceteam des legendären Regensburger Gourmet-Restaurants „David“ bespielt mit seinen einzigartigen Köstlichkeiten das Zelt-Restaurant, die Lounge und die Bar im Schlossgarten.

Durch das herrschaftliche Ambiente des Fürstlichen Schlosses St. Emmeram werden die Gäste von überall her nach Regensburg gelockt. Impresario Reinhard Söll von Odeon Concerte bringt es auf den Punkt: „Das gebotene musikalische Crossover bietet gute Unterhaltung auf hohem Niveau“. Das Bühnenprogramm reicht von klassischen Tenören wie Jonas Kaufmann bis hin zu gefragten Stars wie Tom Jones und Sarah Connor. Für den kulinarischen Rahmen sorgt das Dreamteam von „David & Goliath“. Im Schlossgarten rund um den imposanten Brunnen, in aufwändig geschmückten Zelten und unter den Schlossarkaden genießt man in bester Gesellschaft Feines aus der Küche zu exklusivem Rosé Champagner aus dem Hause Taittinger.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL|Hotel Goliath am Dom

Exklusive Lage. Hotel Goliath am Dom.

Stephanie und Peter Birnthaler haben es geschafft einen Hotspot voll moderner Eleganz mit erfrischendem Ambiente zu kreieren. Das Hotel Goliath am Dom lockt Gäste aus aller Welt in die historische Altstadt.

Wie schön! Alle Zimmer, Suiten und Flure wurden kürzlich komplett renoviert. Von neuen Teppich- und Parkettböden über moderne Farben bis hin zu hochwertigen Stoffen und Mustern wurde viel Feingefühl, Liebe und Arbeit investiert, um es den Gästen so schön wie möglich zu machen. 

Es ist sein individueller Stil, der das Hotel Goliath am Dom prägt: Eleganz, hochwertige Materialien, gemixt mit warmen Farben. Die Gäste dürfen sich auf den Service und die Annehmlichkeiten des 4 Sterne Superior Hauses freuen. 

Die 41 hellen und hochwertig ausgestatteten Zimmer sind eine Insel der Ruhe und Entspannung mitten in der belebten Altstadt. Die offene Hotellobby mit Lounge eignet sich für jede Tageszeit, ob für ein luxuriöses Frühstück, einen leicht bekömmlichen Lunch, oder um den Abend mit Freunden an der Bar zu verbringen. 

Von der mediterranen Dachterrasse blickt man über die Dächer und Türme der Stadt. Zur Ausstattung gehören auch ein Highspeed- Internetanschluss auf allen Zimmern und ein eigener Wellness-, Fitness- und Beautybereich im Souterrain.

(Foto: Josef Zink)

 


LEBENSGEFÜHL|la fabrique

Künstler und Händler.

Marianne Mion von „la fabrique“ und Cornelius Färber philsophieren über Kunst und Handel. Ein Resumée.

Ein erfahrener Galerist weiß schon, warum er „seinen Künstler“ das Plakat zu dessen Ausstellung nicht selber machen lässt. Künstler sind häufig nicht gerade werbende Personen und persönliche Zerknirschung ist für den Verkaufsvorgang eher hinderlich. Verkaufen ist ein eigener Vorgang mit eigenen Gesetzen, Dynamik und Gefühlen. Dafür gibt es Spezialisten, Verkäufer eben. Um Kunst zu verkaufen, muss man diese nicht zwingend verstehen. Manchmal ist genau dies eher hinderlich. Ganz anders wird es, wenn wir uns Gottfried von Boullion‘s Forderung „everybody can prepare a soup...“ zu Herzen nehmen. Kleiner Scherz am Rande. Wollte sagen „everybody is an artist...“ Das stammt möglicherweise von Josef Beuys oder Andy Warhol oder sonst einem der penetranten Groß-Künstler. So schlecht ist die Lehre nicht, wenn wir uns erlauben sie zu ziehen. Wir müssen uns ja nicht gleich Pinsel und Leinwand kaufen! Lernen wir doch von unseren Kindern, die sich nicht genieren in Mariannes „la fabrique“ einfach Teller und Tassen zu bemalen. Könnten wir eigentlich alle zusammen mal wagen. Es löst Glücksgefühle aus und positive Emotionen kann man nie genug haben. Das gilt auch und gerade für „Verkaufstalente“ und „Verkäufer-Naturen“. Die Rollen mal zu tauschen kann ich nur empfehlen. Ehrlich. Expertus dico.

(Foto: Berli Berlinski)

 


LEBENSGEFÜHL|Theater Regensburg

Vorhang auf am Theater.

Das Regensburger 5-Sparten-Theater trumpft in der Spielsaison 2016/17 wieder mit hochklassigen Premieren für Jung und Alt auf. Das Ensemble präsentiert sich an den vielfältigen Spielstätten des Regensburger Theaters – Theater am Bismark- und Haidplatz, Junges Theater sowie Velodrom.

Im Bereich Schauspiel geht es am 23. September 2016 mit Shakespeares Klassiker „Hamlet“ los. Im November heißt es dann im Theater am Bismarckplatz zum allerersten Mal Bühne frei für „Shakespeares Schädel in Fausts Faust“ von Werner Fritsch. Weiter geht es mit „Lehman Brothers – Aufstieg und Fall einer Dynastie“: der in Mailand agierende Autor Stefano Massini hat unter dem Eindruck der Weltfinanzkrise von 2008 mehrere Jahre an dem dreiteiligen Werk gearbeitet, welches es im Februar nächsten Jahres zu bestaunen gilt. 

Im Bereich Musik öffnet das Regensburger Ensemble Ende September die Vorhänge für „Carmen“ – Georges Bizets Oper in vier Akten. Am 10. Dezember findet die Regensburger Erstaufführung von Mel Brooks Musical „The Producers“ statt. Auch die Sparte Tanz hat einige Highlights zu bieten: „Les Enfants Terribles“, die Tanzoper von Philip Glass im Februar und „Tanz.Fabrik! fünf“, den Abend der jungen Choreographen im Juni 2017. Für unseren Nachwuchs bietet das Junge Theater mit „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ (6+), „Krabat“ (12+) und „Die Schaukel“ (15+) altersstufengerecht spannende Aufführungen.

(Foto: Josef Zink)

 


LEBENSGEFÜHL|Hotel Bischofshof am Dom

30 Jahre Bischofshof am Dom.

Direkt am Dom gelegen findet man im Bischofshof ein hervorragendes Restaurant mit Biergarten und ein Hotel mit 60 Zimmern unterschiedlicher Kategorien.

Unter dem Motto „1986 bis 2016 – 30 Jahre Gastlichkeit im Bischofshof am Dom“ feierten Herbert und Monika Schmalhofer ihr 30-jähriges Firmenjubiläum. Seit drei Jahrzehnten ist das Ehepaar nun Pächter des Bischofshofs am Dom, der ein Stück Welterbe ist, in dem einst Bischöfe residierten und Kaiser und Könige logierten. Aus diesem geschichtsträchtigen Ensemble haben die beiden mit Unternehmergeist und liebevollem Engagement, mit täglichem Einsatz und einem Team von inzwischen 85 Mitarbeitern eines der bekanntesten Häuser der Stadt gemacht: Für die Einheimischen ist es ein gemütliches Gasthaus mit langer Tradition und ausgezeichneter Küche, für die Gäste aus aller Welt architektonischer Blickfang und modernes 4-Sterne-Hotel in einem. 

Man legt Wert auf Tradition, aber es gibt auch viel Neues zu entdecken. Denn ein Teil der Hotelzimmer wurde komplett renoviert, mit Klimaanlagen und schallisolierten Fenstern ausgestattet und individuell eingerichtet. So hat jedes Zimmer seinen eigenen Charme, während die warmen Farben und schönen Stoffe für angenehme Behaglichkeit sorgen. Warum suchen Sie also Ihr neues Lieblingszimmer nicht einfach nach Ihrer Lieblingsfarbe aus? 

Treten Sie ein in die prachtvollen Domsuiten! Sie lieben das Besondere? Sie möchten der Geschichte nahe sein, ohne auf modernen Luxus zu verzichten? In den 2012 neu gebauten Suiten – untergebracht in einem Nebengebäude des Bischofshofs und mit absoluter Privatsphäre – lässt es sich fürstlich residieren und traumhaft entspannen. 

Alle vier Domsuiten bieten mit 45 bis 90 Quadratmetern viel Platz, sind individuell gestaltet und äußerst stil- und liebevoll eingerichtet. Und die Krönung: Der Domblick ist von der Domsuite „Marc-Aurel“ aus besonders imposant. Die Regensburger nennen den romantischen Renaissance-Balkon nicht ohne Grund „Romeo-und-Julia-Balkon“.

(Foto: Josef Zink)

 


LEBENSGEFÜHL|Trendguide R & O Event

Regensburg setzt Trends.

Modern, frech und stylisch: Regensburg feiert einmal jährlich das urbane Lifestyle-Event mit dem Who´s Who aus Mode, Gesellschaft und Wirtschaft.

300 Gäste aus Mode, Gesellschaft und Wirtschaft feierten den Launch des „Trendguide No. 02“ im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung unter dem Motto „Black & White“. Nach einem fulminanten Empfang im Foyer des Hotel Goliath mit Champagner und Weinen des anwesenden Starwinzers Leo Hillinger begrüßte die Moderatorin Doris Melchner die Herausgeberin Claudia Niebauer, Sponsoren und Gäste. 

Die Gäste konnten mit Laufkarte an acht Locations in der Goliathstraße, Watmarkt und Domplatz gratis die Highlights des Abends genießen. Von Gourmet-Currywurst im Hotel Goliath und Poetry Slam bei PURE Gruppe über eine Modenschau von La Donna Moden, Scene Eyewear und Thomas Sabo bis hin zu „Moscow Mule“ an der Storstad Bar und einer ausgelassenen Aftershowparty in der UPPER Bar von Markus Wallner. Den ganzen Abend bot die Goliathstraße und der Watmarkt via Lightshow und Fassadenprojektion eine perfekte Bühne für alle Fashionista und Trendsetter.

(Foto: fotolia: mooshny)

 



LEBENSGEFÜHL| Joachim Wolbergs, Oberbürgermeister

Grußwort

von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. 

 

Regensburg ist eine wunderschöne Stadt. Das beweisen nicht nur die unzähligen Touristen, die durch die Straßen und Gässchen unserer mittelalterlichen Altstadt schlendern, die sich seit 2006 mit dem UNESCO-Welterbetitel schmücken darf. Das wird auch deutlich, wenn man beobachtet, wie gerne die Menschen in Regensburg leben und wie wohl sie sich hier fühlen. Aber es sind durchaus nicht nur die wunderbar erhaltenen Baudenkmäler und die malerische Landschaft des Donaubogens, die unsere Stadt so attraktiv machen.

Denn Regensburg ist weit mehr als pittoreske Kulisse für Mittelalterfilme. Regensburg ist eine pulsierende, eine florierende Großstadt, die sich immer weiter entwickelt, weil hier hervorragende Arbeitsbedingungen mit einem lebenswerten Umfeld verschmelzen. Unsere Stadt hat Potenzial – und das in jeder Hinsicht. Ein großes Kultur- und Freizeitangebot, eine unvergleichliche Atmosphäre und beeindruckende Entwicklungen, was Wirtschaft und Wissenschaft angeht, bilden die Grundlage dafür, dass unsere Stadt immer weiter wächst.

Dabei ist mir sehr wichtig, die Menschen bei dieser rasanten Entwicklung mitzunehmen. Die Stadt gehört den Regensburgerinnen und Regensburgern. Ihre Zukunft ist mein Anliegen. Deshalb freut es mich sehr, dass Top 99 die Vielfältigkeit unserer Stadt auf so kreative Art und Weise präsentiert. Ich gratuliere dem Team von Top 99 Regensburg ganz herzlich zu seiner dritten Edition und wünsche eine begeisterte Leserschaft!

Ihr
Joachim Wolbergs
Oberbürgermeister

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Bürgerfest Regensburg 2015

Wir sind Regensburg!

Die Domstadt im Ausnahmezustand – 3 Tage lang wurde gemeinsam, fair und tolerant das 21. Bürgerfest gefeiert. 

 

Schon Goethe wusste Regensburg richtig einzuschätzen: „Regensburg liegt gar schön. Die Gegend musste eine Stadt herlocken.“ (Johann Wolfgang von Goethe: „Italienische Reise“, 1829)

Für Regensburg wahrlich ein Kinderspiel. Auch in diesem Jahr hat es unsere Stadt wieder einmal geschafft, zehntausende Menschen ür ganze drei Tage anzulocken und in ihren Bann zu ziehen. Das Regensburger Bürgerfest – ein Fest der Bürger für die Bürger. Das diesjährige Motto „Wir sind Regensburg!“, ein Testimonial und fast eine Liebeserklärung an diese wunderbare Stadt. Es war ein Aufruf an alle Regensburgerinnen und Regensburger, ein faires, offenes und vor allem tolerantes Fest zu feiern. Auch wenn Petrus nicht ganz bei der Sache war, die Regensburger waren es! Und auch hier lässt sich der deutsche Dichter sehr wohl und passend zitieren: „Der Morgen war kühl, und man klagt auch hier über Nässe und Kälte des Sommers; aber es entwickelte sich ein herrlicher gelinder Tag. Die milde Luft, die ein großer Fluß mitbringt, ist ganz etwas Eigenes.“ Die ganze Stadt ist etwas und hat etwas Eigenes, etwas ganz Besonderes: nämlich die Menschen, die diese Stadt ausmachen. Wir sind Regensburg! Ein Motto, das Programm machte. Alle Regensburgerinnen und Regensburger feierten zusammen und gemeinsam ihre Stadt, ihr Lebensgefühl.

31 Bühnen und 400 Veranstaltungen mit einem bis dato einmaligen kulturellen Programm – hier konnte man sich wahrlich treiben lassen, aber auch verweilen und genie.en. Eine ganze Stadt im Ausnahmezustand. Keine Straße, kein Platz, kein Innenhof, der nicht irgendetwas zu bieten hatte. Altbekanntes und Neues reihten sich aneinander. Eine gelungene Premiere feierte in diesem Jahr der Emmeramsplatz. Der Hinterhof des Kunstvereins Graz punktete mit seinem lässigen und kreativen Repertoire und der Kassiansplatz wirkte vor allem beim jungen Publikum als Magnet. Kulinarisch zeigte sich das Bürgerfest weltoffen, deftig und süß, von Bio bis Slow Food, von fleischig bis vegan, vom Räuberspieß bis hin zum Hollerkiachl.

Regensburg begeistert! Diese Stadt hat viel zu bieten und wir sind noch lange nicht am Ende der Entdeckungsreise in dieser liebens- und lebenswerten Stadt.

Wir dürfen gespannt sein und freuen uns riesig auf unser Fest 2017!

(Foto: Berli Berlinski)

 


LEBENSGEFÜHL| Rund um Regensburg

Bilder im Kopf

Wer an Regensburg denkt, hat viele Bilder im Kopf. Man denkt an den Dom, die Steinerne Brücke, die Donau – typische Motive auf Postkarten. Lässt er den Blick über die Stadtgrenzen hinaus schweifen, findet der Kulturliebhaber viele Argumente, auch Regensburgs Umgebung einen Besuch abzustatten. 

 

Keine zehn Kilometer östlich der Stadt thront die Walhalla majestätisch über dem Donautal – in Donaustauf. Sie gilt als Meisterwerk klassizistischer Architektur, von König Ludwig I. in Auftrag gegeben, von Leo von Klenze entworfen und in zwölf Jahren (1830-1842) erbaut. Dort wurden berühmte Persönlichkeiten mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt. 30 Kilometer südöstlich von Regensburg liegt ein weiteres Bauwerk Ludwigs I., die Befreiungshalle. Sie steht auf dem Michelsberg im niederbayerischen Kelheim. Die Befreiungshalle (45 Meter hoch, 49 Meter Durchmesser) wurde als Andenken an die Befreiungskriege gegen Napoleon (1813-1815) erbaut. Ein Ausflug nach Kelheim lohnt sich auch aus einem zweiten Grund: Am Ufer der Donau liegt das Kloster Weltenburg. Und besonders bekannt ist die Klosterbrauerei, dort braut man seit dem Jahr 1050 Bier.

Lieber die Natur entdecken als alte Gemäuer besichtigen? Kein Problem. In Regensburgs Umgebung sollte jeder fündig werden. Die Landschaft bietet vieles: Flüsse, Wälder, Hügel, Täler, Felder. Wer gerne Kajak oder Kanu fährt, kann seiner Leidenschaft auf Donau, Altmühl, Naab und Regen nachgehen. Wer es ruhig mag, der sollte die Naab entlang paddeln – denn dort dürfen keine Motorboote fahren. Wo ein Fluss fließt, ist meist ein Radweg nicht weit. Viele Radfernwege führen durch Regensburg, zum Beispiel der Donauradweg von Donaueschingen über Regensburg bis nach Budapest. Es gibt auch zahlreiche regionale Routen wie den Naabtal-Radweg. Man startet in Mariaort und radelt an der Naab entlang über Kallmünz, Burglengenfeld und Nabburg bis nach Neustadt a.d. Waldnaab. Wer weder Fahrrad noch Boot braucht, sondern sich lieber zu Fuß auf den Weg macht, dem bietet sich ein über 1000 Kilometer langes Netz aus Wanderwegen. Vor allem der Jurasteig steht bei Wanderern hoch im Kurs. Über 237 Kilometer führt der Jurasteig durch die bayerische Natur – davon verlaufen 50 Kilometer durch das Regensburger Land.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Parfümerie F. X. Miller

You look so
very very good!

Abschalten, eintauchen, fallenlassen – mehr als nur Kosmetik. Stefanie Miller-Reitzer übernahm 1993 das traditionelle Familienunternehmen „Parfümerie F. X. Miller“ und führt es seither mit Engagement und spürbarer Begeisterung. 

 

Die Millers sind in Regensburg Spezialisten in Sachen Kosmetik und Schönheit und zu Recht stolz auf das etablierte Familienunternehmen. Im Jahr 1879 startete es mit dem Verkauf von Seife und ist über die lange Zeit bei konstanter Weiterentwicklung heute bei exklusiven Kosmetikbehandlungen und einer hochwertigen Produktpalette rund um das Thema Schönheit angelangt.

Ein Team aus topausgebildeten Mitarbeitern nimmt sich der Kundenwünsche an und geht dabei auf die individuellen Fragestellungen und Problemfelder ein. Manchmal ist man auch nur auf der Suche nach einem Hauch von Luxus, um sich etwas zu gönnen. Es geht immer darum, den Menschen (Damen wie Herren) ein bisschen schöner, glücklicher und zufriedener aus dem Laden gehen zu sehen, als er hereinkam. Und dafür stehen hier viele Produkte zur Verfügung. Tuchfühlung aufnehmen, schnuppern, Texturen testen – jeder Kunde ist eingeladen, für sich das Passende herauszufinden und sich dabei mit fundiertem Wissen um ein frisches und ebenmäßiges Aussehen helfen zu lassen.

Ein absoluter Schwerpunkt ist bei F.X. Miller gesunde und wirkungsvolle Hautpflege. Pflegeprodukte organischen Ursprungs frei von Parabenen, Phthalaten & Co sind im Geschäft mit dem GREEN DELUXE-Button gekennzeichnet und werden auf Infokarten jeweils näher beschrieben. Das Miller-Team berät dazu gerne und kompetent im Detail. Sämtliche Produkte sind außerdem frei von Tierversuchen. „Wissen was drin ist - informieren Sie sich!“

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Il Mercato

Il Mercato. Italien in Regensburg.

Regensburg wird schon immer gerne als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet. Das ist weniger dem Klima als vielmehr der Lebensart zu verdanken. Im Il Mercato findet sich alles, was man für das Dolce Vita benötigt – von Pasta über Parma bis Vino. 

 

Was man in früheren Zeiten an Olivenöl, italienischen Konserven und Weinen kofferraumweise aus dem Italienurlaub im Auto nach Hause geschafft hat, ist heute nur einen Steinwurf entfernt. Das Il Mercato in der Dechbettener Straße im Stadtwesten hat sich von einem Geheimtipp zum Nahversorger für mediterrane Nahrungsmittel gemausert. Wer den Laden betritt, macht in kürzester Zeit den Sprung mitten aus Bavaria nach Bella Italia. Schon beim ersten Schritt durch die Tür ertönt ein freundliches „Buongiorno“, italienische Leckereien lachen einem aus der Glasvitrine entgegen und die ersten Regale voller italienischer süßer Sünden locken weiter in den Markt. Aus allen Ecken ertönen italienische Stimmen – vom Radio bis hin zum Personal. Erinnerungen an wunderbare Urlaubstage werden wach! Das Angebot der Woche, das Gericht des Tages – aus Italien von Italienern empfohlen! Dann der perfekte Cappuccino und ein Snack an der Bar, denn ein Einkauf im Il Mercato weckt Gelüste auf mehr.

An der Frischetheke „Salumeria“ wählen Kenner, Hobbyköche und Liebhaber der südländischen Küche zwischen frischer Pasta, Antipasti und dem einzigartigen Angebot an italienischen Wurst- und Käsespezialitäten. Mehr Italien geht nicht. Am Wochenende finden in regelmäßigen Abständen Verkostungen von Wein, Pasta und anderen vorzüglichen Delikatessen statt. Das Sortiment gibt es auch im wunderbaren Arrangement als Geschenkkorb oder man feiert die Feste wie sie fallen und lässt sich die italienischen Verführungen aus der Frischetheke auf Platten für zuhause kreieren. Jeden Dienstag, Freitag und Samstag bereichert vor dem Laden ein Marktstand mit frischem Obst und Gemüse das Angebot – dort finden Sie die perfekte Ergänzung für ein mediterranes Menü.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Hotel Goliath am Dom

Hotel Goliath am Dom in neuem Glanz.

Stephanie und Peter Birnthaler haben es geschafft, einen Hotspot voll moderner Eleganz mit erfrischendem Ambiente zu kreieren. Das Hotel Goliath am Dom lockt Gäste aus aller Welt in die historische Altstadt. 

 

Wie schön! Alle Zimmer, Suiten und Flure wurden komplett renoviert. Von neuen Teppich- und Parkettböden über moderne Farben bis hin zu hochwertigen Stoffen und Mustern wurde viel Feingefühl, Liebe und Arbeit investiert, um es den Gästen so schön wie möglich zu machen.

Es ist sein individueller Stil, der das Hotel Goliath am Dom prägt: Eleganz, hochwertige Materialien, gemixt mit warmen Farben. Die Gäste dürfen sich auf den Service und die Annehmlichkeiten des 4 Sterne Superior Hauses freuen.

Die 41 hellen und hochwertig ausgestatteten Zimmer sind eine Insel der Ruhe und Entspannung mitten in der belebten Altstadt. Die offene Hotellobby mit Lounge eignet sich für jede Tageszeit, ob für ein luxuriöses Frühstück, einen leicht bekömmlichen Lunch, oder um den Abend mit Freunden an der Bar zu verbringen.

Von der mediterranen Dachterrasse blickt man über die Dächer und Türme der Stadt. Zur Ausstattung gehören auch ein Highspeed-Internetanschluss auf allen Zimmern und ein eigener Wellness-, Fitness- und Beautybereich im Souterrain.

(Foto: Otti Zink)

 


LEBENSGEFÜHL| Bar Illuminati

Bar Illuminati.

Bar Illuminaten stehen für die Förderung der Barkultur, verantwortungsvollen Genuss, regionale und saisonale Produktvielfalt. Ein Artikel von Philip Reim. 

 

Es heißt, Regensburg habe die höchste Kneipen- und Bardichte Deutschlands, Regensburg habe sogar die höchste Kneipen- und Bardichte Europas. Aber ehrlich gesagt habe ich keinen blassen Schimmer ob das stimmt. Dennoch sind dies Sätze, die ich mehr als einmal gehört habe. Zeigen sie doch, dass lange Quantität statt Qualität das Credo in der Barszene der Domstadt war.

Trinkstätten, in denen hochwertige Cocktailkultur zelebriert und der Purgenuss von erstklassigen Spirituosen in den Vordergrund gerückt wird, konnte man an einer Hand abzählen. Und selbst die musste anatomisch nicht mal vollständig sein.

Die Qualität der Barkultur in Regensburg schien also zu stagnieren. Ganz anders als der nationale und internationale Trend, in welchem Bartender und Blogger seit der Jahrtausendwende die Renaissance des klassischen, gediegenen Cocktails feierten, sie mit eigenen Ideen neu interpretierten.

Aber seit vergangenem Jahr regt sich etwas am nördlichsten Punkt der Donau. Es entstehen klassische Bars, Tempel der Trinkkultur. High End-Whiskys, Rums, Gins etc. rücken in den Vordergrund und werden genossen, nicht gekippt. Cocktails werden nach den Wünschen des Gastes zubereitet.

Der gehobene Dienst am Gast, das Wissen um hochwertige Spirituosen mit dem Blick auf Transparenz sowie regionale und saisonale Produktauswahl rückt Regensburg nun ein großes Stück näher an die Cocktailkultur von New Orleans, London, München oder Berlin.

Damit dieser Ansatz, die Förderung der gehobenen Trinkkultur in Regensburg, konstant vorangetrieben wird, gründeten vor einigen Monaten Bartender, Barchefs und Blogger das Bar-Netzwerk „Bar Illuminati e.V.“.

Durch Liquid Labs, Seminare, Produktvorstellungen und öffentliche Veranstaltungen wie jene auf dem Regensburger Bürgerfest 2015 wird durch Bar Illuminati eine Plattform geschaffen, die es Gastronomen und genussaffinen Gästen ermöglicht, dem Thema Spirituosen, Cocktail- und Barkultur einen Stellenwert einzuräumen, den es verdient. Nämlich High End. Ins Leben gerufen wurden die Bar Illuminati von Timm Werner (Storstad), Tobias Nerb (Palletti), Filip Strotmann (Ka5per), Vlad Kasper (Ka5per), Werner Zapf (tett Group / Freibad.23), Johann „Goose“ Schreiber (Wunderbar), Patrick König (Café Felix), Jan Platzer (Jag deine Eltern nicht vom Hof), Anton Scharf (Wunderbar), Richard Söllner (Barock) und Philip Reim (Eye for Spirits – Online-Magazin für Trinkgenuss).

Aber egal ob Regensburg nun die höchste Kneipendichte Deutschlands besitzt oder nicht, jetzt bekommt es die Möglichkeit zu viel mehr: zu einer Barkultur auf nationalem und internationalem Niveau.

(Foto: Berli Berlinski)

 


LEBENSGEFÜHL| Bischofshof

Hotel Bischofshof am Dom.

Direkt am Dom gelegen findet man im Bischofshof ein hervorragendes Restaurant mit Biergarten und ein Hotel mit 60 Zimmern unterschiedlicher Kategorien. 

 

Im Bischofshof am Dom wird man mit bayerischer Freundlichkeit und Regensburger Herzlichkeit empfangen. Dort kann man sich im gemütlichen, liebevoll begrünten Biergarten oder in einem der Stüberl verwöhnen lassen. Neben den hervorragenden herzhaften Gerichten bietet der Bischofshof auch Raffiniertes aus der Gourmet-Küche. Wer das Hotel Bischofshof mit seiner über 1.200-jährigen Geschichte kennt, weiß um das einzigartige historische Ambiente, die gelebte Herzlichkeit und den umsichtigen Service.

Es gibt aber auch viel Neues zu entdecken. Denn ein Teil der Hotelzimmer wurden jüngst komplett renoviert, mit Klimaanlagen und schallisolierten Fenstern ausgestattet und individuell eingerichtet. So hat jedes Zimmer seinen eigenen Charme, während die warmen Farben und schönen Stoffe für angenehme Behaglichkeit sorgen. Warum suchen Sie also Ihr neues Lieblingszimmer nicht einfach nach Ihrer Lieblingsfarbe aus?

Treten Sie ein in die prachtvollen Domsuiten! Sie lieben das Besondere? Sie möchten der Geschichte nahe sein, ohne auf modernen Luxus zu verzichten? In den 2012 neu gebauten Suiten – untergebracht in einem Nebengebäude des Bischofshofs und mit absoluter Privatsphäre – lässt es sich fürstlich residieren und traumhaft entspannen.

Alle vier Domsuiten bieten mit 45 bis 90 Quadratmetern viel Platz, sind individuell gestaltet und äußerst stil- und liebevoll eingerichtet. Und die Krönung: Der Domblick ist von der Domsuite »Marc-Aurel« aus besonders imposant. Die Regensburger nennen den romantischen Renaissance-Balkon nicht ohne Grund »Romeo-und-Julia-Balkon«.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| David & Goliath

David & Goliath.
Dreamteam der Thurn & Taxis Schlossfestspiele.

Kulinarisch verführt, verzaubert, berührt. Das Küchen- und Serviceteam des legendären Regensburger Gourmet-Restaurants „David“ bespielt mit seinen einzigartigen Köstlichkeiten das Zelt-Restaurant, die Lounge und die Bar im Schlossgarten. 

 

Durch das herrschaftliche Ambiente des Fürstlichen Schlosses St. Emmeram werden die Gäste von überall her nach Regensburg gelockt. Impresario Reinhard Söll von Odeon Concerte bringt es auf den Punkt: „Das gebotene musikalische Crossover bietet gute Unterhaltung auf hohem Niveau“. Das Bühnenprogramm reicht von klassischen Tenören wie Klaus Florian Vogt und Placido Domingo bis hin zu gefragten Stars wie Elton John und Xavier Naidoo.

Für den kulinarischen Rahmen sorgt das Dreamteam von „David & Goliath“. Im Schlossgarten rund um den imposanten Brunnen, in aufwändig geschmückten Zelten und unter den Schlossarkaden genießt man in bester Gesellschaft Feines aus der Küche zu exklusivem Rosé Champagner aus dem Hause Taittinger.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Oberpfalz Marketing

Spannende Oberpfalz.

Der rastlose Christoph Aschenbrenner hat als Geschäftsführer des Oberpfalz Marketing eine Vielzahl von innovativen Projekten ins Leben gerufen. Dabei geht es ihm immer um die Menschen, die diese spannende Region prägen und lebenswert machen. 

 

MF: „Herr Aschenbrenner, Sie sind Geschäftsführer von Oberpfalz Marketing. Wie kam es dazu?“
CA: „Ich habe an der Uni Regensburg Politik- und Sprachwissenschaft studiert und dann ein Fernstudium in Kommunikationsmanagement absolviert. Zum Oberpfalz Marketing bin ich wie die Jungfrau zum Kind gekommen (lacht). Ich habe mich bei einer Agentur beworben, die mich weiterempfohlen hat. Im Oktober 2008 habe ich hier angefangen zu arbeiten, seit 2010 bin ich Geschäftsführer.“

MF: „Welche Aufgaben übernimmt das Oberpfalz Marketing?“
CA: „Seit der Umstrukturierung 2012 unterstützen wir die Unternehmen beim Thema „Fachkräftesicherung“. Wir wollen die Attraktivität der Region für die Zielgruppe „Fachkräfte“ hervorheben. Früher gab es viele Themen: Energie, regionale Produkte, die Zusammenarbeit mit Tschechien. Mit der OTH Amberg-Weiden haben wir damals ein Benchmarking durchgeführt und die Unternehmen befragt. Seitdem ist das Thema „Fachkräfte“ unsere zentrale Aufgabe.“

MF: „Was sind Ihre Visionen für die Zukunft im Oberpfalz Marketing?“
CA (lacht): „Habe ich Visionen? Durch die Umstrukturierung bin ich schon relativ nah dran am Idealfall. Wenn wir jetzt noch dauerhaft finanziert werden, bin ich glücklich. Momentan kommt unser Budget fast zur Hälfte vom Bayerischen Finanz- und Heimatministerium, der Rest von unseren Mitgliedern. Die Projekte sind auf zwei bis drei Jahre angelegt. Ich würde gerne längerfristig planen. Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren wirken sich nachhaltig auf das Image aus. Im besten Fall wären wir nicht mehr auf Fördermittel angewiesen, sondern würden uns aus der Region selbst finanzieren.“

MF: „Eine letzte Frage: Was verbinden Sie mit Regensburg?“
CA: „Regensburg ist meine Heimat. Ich bin eher zufällig zum Studieren hergekommen, jetzt möchte ich nie wieder weg. Ich wohne in Donaustauf, sehe mich aber auch als Regensburger.“

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| La Donna Moden

Viva la donna.

Die drei Häuser La Donna Moden, La Donna Scarpe und Marc Cain haben mehr zu bieten als nur Mode. Die Herzen qualitätsbewusster Fashionistas schlagen höher, finden sie doch hier verteilt auf drei Locations unweit des Domes garantiert den passenden Look. 

 

Die Goliathstrasse entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer Topadresse in Regensburg. Zwischen anderen edlen Läden findet man La Donna Moden, Marc Cain und La Donna Scarpe (im Erdgeschoss des Hotel Goliath). Sie präsentieren ihren Kundinnen eine erlesene Auswahl von festlicher Abendgarderobe bis hin zum Shabby Look bekannter Designernamen wie Michael Kors, Max Mara, Windsor, Riani uvm. Viele Stammkundinnen wissen die persönliche Beratung der Storemanagerinnen Martina Pischl, Claudia Lang und Maria Anagnostopoulou und ihrer Teams zu schätzen, denn man kennt sich und profitiert von Empfehlungen und Styling-Tipps. Der individuelle Stil der Kundin, ihre Persönlichkeit und ihre Vorlieben sind wichtig für die Beratung.

Auch die neue Kundin wird herzlich in Empfang genommen und genauso engagiert umsorgt. Sie kommt in den Genuss einer kompetenten Beratung basierend auf zeitlosem Chic und guter Passform. Auch für den glamourösen Anlass kann man aus einer Fülle an Outfits wählen. Dieses wird nach Belieben mit dem hauseigenen Angebot an Schuhen, Tasche und Gürtel zum perfekten Look ergänzt.

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Sommernachtsalbtraum

Ein Sommernachtsalbtraum.

Über den Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram sagte Bistumssprecher Clemens Neck dem Bayerischen Rundfunk, die Kirche neige „generell nicht zum Masochismus“. Das Publikum hingegen sah dem Theater Regensburg mit Vergnügen zu, wie es unter anderem Tebartz-van Elst auf die Schippe nahm. Die Nachfrage war so groß, dass das Stück im Februar 2016 wieder aufgenommen wird. 

 

Theater Regensburg trifft auf angesagte Musiker der Stadt. Diese Zusammenarbeit zwischen Schauspielensemble, Steffi Denk, Markus Engelstädter & Band ist das bisher größte Projekt, das aus unserem Spielzeitmotto „Partnerschaften“ heraus entstanden ist.

Live dabei! Eine fürstliche Gastgeberin geht mit ihrer neuen Late-Night-Talkshow auf Sendung, „Durchlaucht TV“ wird aus dem Velodrom in die Republik übertragen. Internationale Stargäste aus der Musikbranche, ein undurchsichtiger Kirchenfürst im Vorruhestand, aber auch Mitglieder der Familie gehören zu den Gästen dieser ersten Folge, die von medialer Aufmerksamkeit begleitet und mit Spannung erwartet wird. Doch die Sendung geht nicht ganz reibungslos über die Bühne, denn über den Newsticker sickern beunruhigende Nachrichten ins Studio. Offenbar hat es einen Angriff von Zombies auf Regensburg gegeben und auch das Velodrom gerät ins Visier der Untoten. „Ich liebe Horrorfilme und amerikanisches Mainstream-Kino“, bekennt Gerwin Eisenhauer, Schlagzeuger und Kulturpreisträger der Stadt Regensburg, der die Idee für diese Rock-Revue lieferte, die unter der Devise steht: alles frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen unvermeidbar.

(Foto: Jochen Quast)

 


LEBENSGEFÜHL| Hofjuwelier Mühlbacher

„Fang diesen Moment ein.“

Schenke aus vollem Herzen, gönn Dir etwas, was Dich immer mit diesem Moment verbindet. Besiegle ein großes Gefühl. Ein wertvolles Stück, ein Schmuckstück wechselt den Besitzer und Du verbindest damit die großen Momente des Glücks – aus ganz privatem Anlass oder wegen eines „big deals“, der Dir beruflich gelingt. 

 

Hofjuwelier Mühlbacher in der Ludwigstraße präsentiert eine große Auswahl an Schmuckstücken, Juwelen und Uhren gefragter Markenhersteller – aber auch Stücke aus eigenem Meisteratelier. In der vierten Generation werden mit Erfahrung, handwerklichem Können und einem Gespür für Design Kundenwünsche auf höchstem Niveau erfüllt. Wer einen „großen Moment einfangen möchte“ lässt sich in exklusivem Ambiente beraten und wird sicherlich etwas Wertvolles finden.

(Foto: Meth Media)

 


LEBENSGEFÜHL| Das Goliathhaus

Zeitgeist rockt Denkmal.

Auf dem Weg zwischen Dom und Altem Rathaus passiert man das Goliathhaus mit seiner imposanten Fassade. Kaum zu glauben, dass hinter dem monumentalen Gemälde und den gotischen Fenstern zwei Sterneköche, ein internationaler Schmuckdesigner, ein szenischer Optiker, ein innovatives Architekturbüro und eine viel beachtete Kleinkunstbühne wirken. Michael Stark (Vertreter der Eigentümerfamilie) kennt die Hintergründe der facettenreichen Geschichte. 

 

CN: „Das Goliathhaus hat eine altehrwürdige Ausstrahlung. Erzählen Sie uns etwas über die historischen Hintergründe.“
MS: „Man sollte über das Goliathhaus wissen, dass dieses Gebäude mit Baubeginn um das Jahr 1220 älter als der Regensburger Dom ist. Das Fundament steht zum Teil auf den Grundmauern von Castra Regina. Der Name „Goliathhaus“ ist zurückzuführen auf die ursprüngliche Nutzung als Herberge für reisende Theologiestudenten, die sogenannten Goliarden. Das Fresko kam erst im Jahre 1573 im Auftrag von Melchior Bocksberger auf die Fassade. Goliath symbolisiert darin den hochmütigen Kaufmann, der gegen den redlichen Kaufmann (David) verliert.“

CN: „Welche Bedeutung hat dieses Haus für Sie, für Ihre Familie?“
MS: „Das Goliathhaus ist seit den 60ern im Familienbesitz und hat sich seitdem vom Textilkaufhaus hin zu einer modernen Multilabel-Adresse entwickelt. Dies war nur mit dem extrem hohen persönlichen Einsatz der Eigentümerfamilie möglich und spiegelt unser Herzblut, das im gesamten Gebäude steckt, wider.“

CN: „Moderne Netzwerkstrukturen der Regensburger führen in die Goliathstraße, in das Goliathhaus. Wie sieht die Nutzung des Hauses gegenwärtig aus?“
MS: „Im Erdgeschoss zur Goliathstraße hin befinden sich die Shops von Alfons Schuhbeck, Scene Eyewear und Thomas Sabo, darüber die Architekten der Pure Gruppe und in den weiteren Etagen sehr individuelle Wohnungen. In der 5. Etage eröffnete 2014 Anton Schmaus das einzige Regensburger Sternelokal ´Storstad´.
Über dem Ganzen thront das Turmtheater.“

CN: „Wie erklären Sie sich, dass sich besonders die Innovativen und Trendsetter das historische Goliathhaus als Werkstatt, Büro und Location ausgesucht haben?“
MS: „Die Top Labels, die wir für das Goliathhaus gewinnen konnten, sind nicht von sich aus auf uns aufmerksam geworden, sondern wurden aktiv von der Qualität der Stadt Regensburg und im Besonderen von der Lage Goliathstraße überzeugt. Die wohlklingenden Namen sind das beste Argument für die weiteren Vermietungen. So ein Haus hat über die Jahrhunderte hinweg eine Seele entwickelt und das wirkt anziehend auf die Menschen. Dem Charme des Goliathhauses kann man sich offensichtlich nicht entziehen, da die planenden Architekten des Sternerestaurants kurz nach dessen Fertigstellung selbst mit ihrem Büro einzogen.“

CN: „Was wünschen Sie sich für die Entwicklung der historischen Altstadt in Regensburg?“
MS: „Viele Hausbesitzer, die verantwortungsvoll und aktiv mit ihrem Gebäude umgehen – denn Stillstand ist Rückschritt!“

(Foto: Clemens Mayer)

 


LEBENSGEFÜHL| Dock1

Ahoi! Hotel Dock1.

Günstig vor Anker gehen und gerne noch länger bleiben... 

 

Regensburg hat viele Gesichter. Hier treffen Welterbe und Tradition auf Moderne und Innovation. Kein Wunder, dass die Stadt boomt. So entsteht im Osten und in direkter Hafennähe ein neues, junges Szeneviertel: das „Marina Quartier“. Genau hier, keine zehn Minuten vom Zentrum entfernt, haben die Inhaber des Hotel Goliath am Dom Ende 2013 das „Dock 1“ eröffnet; ein modernes Business-Hotel mit allem Komfort für Geschäftsreisende, junge Leute und Junggebliebene. Die Einrichtung ist frisch, klar und in charmantem Hafenlook. In den 66 Zimmern gibt es Flatscreen-Fernseher und kostenloses Highspeed-WLAN. Die Preise: günstig. Und das alles inklusive Parkplatz, Hotelbar und Altstadtnähe. Das Hotel verfügt außerdem über einen großen Busparkplatz, einen Aufzug und kostenfreie Baby- und Allergikerbetten. An der gemütlichen Hotelbar genießt man tagsüber Cappuccino und kann abends einen anstrengenden Tag ausklingen lassen.

(Foto: Otti Zink)

 


Top 99 Regensburg    # Top Themen Edition 2

Daily Soap.

 

Wer sich in der Modebranche professionell bewegt, braucht eine gehörige Portion Humor und Gelassenheit. Die Top-Player agieren wie die Filmcrew einer Daily Soap und bieten einfach nur maximalen Support für die Akteure – die Kunden.

About hometown.

 

Viele kennen ihn als Betreiber angesagter Gastronomiebetriebe in seiner Heimatstadt Regensburg – Pony, Lola, Sudclub, Almrausch.Wenige wissen, dass sich das Multitalent Markus Wallner längst im Consulting und als Model überregional einen Namen gemacht hat.

Was Regensburg bewegt.

 

Als Geschäftsführerin des Regensburger Regionalfernsehsenders TVA überzeugt die attraktive Medienfrau Renate Pollinger ("Polli")  durch Fachkompetenz und ihre Verbundenheit zu Regensburg.

Oper für alle

 

heißt eine jährlich wiederkehrende, lobenswerte Initiative der Münchner Opernfestspiele: Eine (besonders spektakuläre) Aufführung wird via Bildschirm auf den Platz vor der Staatsoper übertragen. Dort darf man gratis zuschauen und sogar dazu Sekt schlürfen und Häppchen verzehren, was innerhalb des Opernhauses natürlich streng verboten ist. Dort muss man auf die Pause warten, wie bei den Regensburger Schlossfestspielen.

Timeless Moments.

 

In der Ludwigstraße findet man seit über 100 Jahren den Hofjuwelier Mühlbacher. Das exklusive Fachgeschäft für Uhren und Schmuck gehört zu den Top-Adressen in Regensburg – hier treffen sich Tradition und Moderne.


ZU GAST| Editorial

Top 99 Regensburg

Besucher, Kulturliebhaber, Modebegeisterte, Kosmopoliten, Gourmets, Geschäftsleute und Regensburger dürfen sich freuen: Edition 2 der beliebten Standortbroschüre Top 99 Regensburg bietet Ihnen wieder neueste Trends, angesagte Locations, ausgesuchte Hotspots, Top-Themen aus Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft sowie einen Crossover zu Kultur und Freizeit – alles „made in Regensburg“. 

 

Bei der Standort-, Arbeitsplatz- und Wohnortwahl gewinnen sogenannte „weiche Faktoren“ zunehmend an Bedeutung. Unternehmen, die gute Infrastruktur- und Standortvoraussetzungen mit unternehmerischem Handeln verbinden, genießen Wettbewerbsvorteile. Top 99 Regensburg hat das Ziel, ein aktuelles und authentisches Abbild der Region Regensburg mit gut recherchierten Artikeln, persönlichen Interviews und starken Fotografien zu vermitteln – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 

Lassen Sie sich inspirieren und informieren – über ein Regensburg wie wir es sehen und empfinden. Lassen Sie sich anstecken von der Dynamik dieser Stadt und werden Sie Teil von „Top 99 Regensburg“.

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Stadt im Fluss

Stadt im Fluss. 

„Die Donau ist blau, blaugrün, blaugrün wie der Streifen Westhimmel am Abend nach Sonnenuntergang, manchmal grün wie helles Moos, im Spätherbst gelb, und gelb im Vorfrühling, wenn die Schneewasser kommen.“ (G. Britting)

 

Regensburg ist die Stadt im, am und um den Fluss herum. Vor längst vergangenen Jahrhunderten startet die Donau eine muntere Handelskarriere, macht Regensburg durch seine Lage an der Mündung von Naab und Regen zur Drehscheibe für merkantile Transaktionen zwischen Frankreich, Russland, Italien und Böhmen. Aktuell ist der Regensburger Hafen als größter Hafen Bayerns am nördlichsten Punkt der Donau bedeutsamer Wirtschaftsfaktor. Seine Lage am Europakanal Rhein-Main-Donau macht ihn zu einem wichtigen Umschlagplatz zwischen den Nordseehäfen und Osteuropa. 

Heute ist die Welterbestadt auch wegen der Donau ein Publikumsmagnet für Heerscharen von Besuchern aus aller Herren Ländern – mit Steinerner Brücke, Salzstadel und Donauinseln. Die Regensburger und Zuagroasten nutzen die Donauufer als Naherholungsgebiet und Freizeitbühne. Sie profitieren auf grünen Wiesen und alten Pflastersteinen von der bewegten Kulisse des ruhigen dunklen Stroms. 

Georg Britting, geboren in der Alten Manggasse in Regensburg, hatte die Donau im Blick und im Herzen, widmete ihr Zeilen voller Poesie. Mit ihm können wir nicht Schritt halten und geben ihm darum das letzte Wort: „Das Donauband, das blaue, verweht, aber die schwere Stadt bleibt stehen, auf der grünen Fläche aufgestellt, zu dauern. Und mit den zwei Fingern der Domtürme weist sie zum Himmel, unerschütterlich zum Himmel, zum niemals wankenden.“

 

www.welterbe-regensburg.de

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Stadt der Musik

In den höchsten Tönen. 

Regensburg, musikalisches Herz Ostbayerns, pocht für Musikliebhaber mit teilweise weltweit erfolgreichen Vertretern aller musikalischen Gattungen.

 

 

Im jährlich wiederkehrenden Festival der „Tage Alter Musik Regensburg“ tankt man musikalische Energie für den Rest des Jahres. Nämlich: bis zum nächsten Festival. Von überall her strömen die Fans dieses Events in unsere Stadt, um der einzigartigen Qualität dieser Musikrichtung in allen Facetten zu huldigen. Auch für Jazzfreunde ist Regensburg in diesem Sommer wieder Treffpunkt der Jazzer aus Nah und Fern. Das 33. Bayerische Jazzweekend feiert unter dem Motto „Positive Energie!“ erneut den Jazz in allen seinen Formationen. Wenn Star-Saxophonist David Liebman feststellt: „Jazz transportiert positive Energie, für alle spür- und erkennbar“, formuliert er ein wichtiges Ziel des Bayerischen Jazzweekends: durch das musikalische Geschehen das Gemeinschaftserlebnis zu bereichern.

Die Domspatzen, einer der berühmtesten Knabenchöre der Welt, reißen bei ihren ausverkauften Konzerten die Besucher mit und haben rund ums ganze Jahr einen randvollen Terminkalender. 

Ganz zu schweigen von der ältesten Kirchenmusikschule der Welt, Jazz-Akademie, Palazzo-Festival, Zuckerbrot & Peitsche, Rockzipfel, Schlossfestspielen, Zelt-Festival, Mälze, Jazzclub, von Sing- und Musikschule bis zum „Götterfunken“ beim Openairkonzert im Steinbruch.   

Ein erstes Pop-Kultur-Festival erwartet uns im Oktober. Es wird eine Plattform für die kreativen Köpfe Regensburgs sein und die Bandbreite des musikalischen und popkulturellen Schaffens in Regensburg erweitern. Ein „Haus der Musik“ wird ab Anfang nächsten Jahres am Bismarckplatz eröffnet. Und während ich schreibe, schwebt von draußen über das grobe Gassenpflaster plötzlich Klaviermusik herein – die Mondscheinsonate. Live. Auch das ist eine Note des musikalischen Regensburg, wie wir es lieben.

www.regensburg.de/kulturreferat

(Foto: bayernjazz.de)


LEBENSGEFÜHL | Cornelius "Neli" Färber, Hotel Orphée

Oper für alle

heißt eine jährlich wiederkehrende, lobenswerte Initiative der Münchner Opernfestspiele: Eine (besonders spektakuläre) Aufführung wird via Bildschirm auf den Platz vor der Staatsoper übertragen. Dort darf man gratis zuschauen und sogar dazu Sekt schlürfen und Häppchen verzehren, was innerhalb des Opernhauses natürlich streng verboten ist. Dort muss man auf die Pause warten, wie bei den Regensburger Schlossfestspielen. (Der Glanz bin ich, sagt Gloria.)

 

Tja – die Zeiten, wo sich der König von Neapel in seiner Loge Spaghetti servieren ließ, sind unwiederbringlich vorbei. Sogar im Regensburger Neuhaussaal darf man nicht mehr speisen.  So wie das moderne Staatswesen die Trennung von Staat und Kirche hervorgebracht hat, so trennt auch die Gesellschaft zwischen Kunst und Nahrungsaufnahme, was eigentlich ganz vernünftig ist. 

 

Die Oper hat großartige Komponisten und Werke hervorgebracht, aber die Sinnlichkeit darin spielte bei Meister und Werk eine erhebliche Rolle. Gioachino Rossini, der Schöpfer des „Barbier von Sevilla“ hat mit 37 Jahren seine letzte Oper – Wilhelm Tell – komponiert, dann hauptsächlich gekocht und gegessen. („Tournedos Rossini“) Dazu ein umfangreiches Kochbuch verfasst. Überhaupt kann man behaupten, dass Italien – anders als Frankreich – irgendwie für Opern zuständig ist. Für Kirchen natürlich auch. Scheinbar existiert da ein Zusammenhang. Wenn man nach Frankreich blickt, siehts da schon kärglicher aus. Aber „Oper für alle“ ist natürlich eine Aufgabe für jeden, der Außenwirkung erzielen will – egal ob Arztpraxis, Architekturbüro oder natürlich – Wirtshaus. Dort besonders gibt es die Verbindung zum Theater, zur Oper, zum Showbusiness mit seinen ewigen Wahrheiten, dass der Wein kalt sein muss und dass das Stück nicht langweilen darf. 

 

Mozart, da Ponte, Verdi, Gluck, Rossini, Offenbach liefern bis zum heutigen Tage Evergreens, die tief ins Herz des Opernfreaks treffen. Und Wagner? An Wagner kommt man nicht vorbei! Doch man kommt, wenn man will. Seine fragwürdigen Stabreime wurden schon zur Jahrhundertwende in Karikaturen verulkt, wie in einem Gespräch zweier Musiker in einem Witzblatt: „Schabst Du Cello, schäbiger Schuft?“ „Nein, ich gogte der Geige geifernden Gauch...“.

Und dann die Leitmotive – damit auch der Unmusikalische merkt: Ach ja – jetzt kommt es. Ach so, das ist gemeint. Und außerdem in Bayreuth, Franken – bääh. Zwischen Angela und Professor Sauer – zweimal bääh. Aber Wagner ist an Regensburg nicht vorbei gekommen. Wie bitte? Als der Meister in Venedig starb, wurde der Zugwagon mit seinem Sarg auf der Fahrt nach Bayreuth in Regensburg umgeleitet. Insofern ist Wagner an Regensburg nicht vorbeigekommen.

Neli Färber

 

(Foto:Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | "Polli" von TVA

Was Regensburg bewegt.

Als Geschäftsführerin des Regensburger Regionalfernsehsenders TVA überzeugt die attraktive Medienfrau Renate Pollinger durch Fachkompetenz und ihre Verbundenheit zur Region Regensburg.

 

CN: „Wie kamen Sie nach Regensburg?“

RP: „Eigentlich kam ich der Liebe wegen in diese Stadt; daraus wurde dann die Liebe zu Regensburg. Ich wollte zu den Medien, da kam die Sendergründung von TVA gerade recht. Mein Mentor Johannes Muhr wollte mich nicht in der Redaktion, sondern in der Vermarktung des Senders. Mein Handwerkszeug in den 90ern: Telefon, Zettel und Stift. Regensburg, die Menschen hier, meine Kunden und die Wirtschaft waren genau mein Ding, wir sprachen sofort eine gemeinsame Sprache. Die Erfolgsgeschichte TVA kam ins Rollen.“ 

CN: „Was ist das Besondere an TVA?“

RP: „Vom Kameramann, Techniker, über Videojournalisten sowie Redakteure und Moderatoren bis hin zu Marketing und Geschäftsführung sind wir ein tolles Team aus kreativen Medienmenschen. Die Begeisterung ist überall zu spüren, aber jedem im Haus ist auch bewusst, dass er durch unsere Präsenz viel Verantwortung trägt. Regensburg hat sich enorm entwickelt. Wir waren an den Menschen, an den Themen und an den Unternehmen dran und sind mit der Entwicklung mitgegangen. Immer mit Herz und Verstand.“

CN: „Wie bringt das TVA-Team Dinge in Bewegung?“

RP: „Die Kamera ist unbestechlich. Wir haben die Chance, die Themen authentisch abzubilden. Unsere Interviewpartner, unsere Kunden, die Menschen des Tagesgeschehens erkennen sich selbst und werden erkannt. Da kommt von selbst eine unglaubliche Dynamik auf. In Zeiten, in denen sich hier viel bewegt, ist es eine große Herausforderung, Schritt zu halten und alles gut auf den Schirm zu bringen.“

CN: „Wie ist heute Ihre Beziehung zu Regensburg?“

RP: „ Überaus innig. Ich bewundere Regensburg für den Weg, den es genommen hat und bin froh, diese Stadt in der spannenden Zeit zu begleiten. Regensburg ist längst aus dem Dornröschenschlaf erwacht und hat alle Chancen, zu einer der attraktivsten Städte Deutschlands zu werden. Wir als Regionalfernsehsender sind stetig dabei, neue Konzepte zu kreieren, mit denen wir etwas beitragen können. Gerade unsere steigende Präsenz auf Social Media Plattformen wird medial vieles in Bewegung bringen.“

www.tvaktuell.de

(Foto: Clemens Mayer) 


LEBENSGEFÜHL | Hubert H

Daily Soap.

Wer sich in der Modebranche professionell bewegt, braucht eine gehörige Portion Humor und Gelassenheit. Die Top-Player agieren wie die Filmcrew einer Daily Soap und bieten einfach nur maximalen Support für die Akteure – die Kunden.

 

Mit einer gewissen Nonchalance öffnen die Teams der drei Shops  – Hubert H woman, Hubert H men und H2-concept store – jeden Morgen die Türen zu drei ganz unterschiedlichen Modewelten. Mit Spannung werden sie erwartet: die Hauptdarsteller, die Modebegeisterten – von Student bis Businessfrau, von Unternehmer bis Fashionista. Oder um in der Sprache der Serienjunkies zu sprechen: von „Desperate Housewives“ bis „Sex & the City“ und von „Big Bang“ bis „Two and a Half Man“. Die Rollen von Regie bis Staff sind ganz unterschiedlich verteilt: je nach Set und Präferenz der Serienstars. Sie sind es, die den persönlichen Stylisten für das perfekte Fitting wählen. Hinter den Kulissen werden rasch noch passende Requisiten wie Accessoires, Schals und Schuhe zusammengestellt. Die Professionalität verpflichtet zum Schweigen, wer wann zu welchem Anlass den Support der Crew in Anspruch nimmt. Nur so viel sei verraten: Für die nächste Staffel steht bereits jetzt die Kollektion bereit.

www.hubert-h.de

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Hannes Ringlstetter

Echtes Lebensgefühl, 
statt Lifestyle.

Hannes Ringlstetter, geboren am 02.06.1970, ist ein menschliches Gesamtkunstwerk aus Liedermacher, Kabarettist, Zyniker, Musiker, Querdenker, rastlosem Entertainer, strengem Individualisten und anspruchsvollem Gesprächspartner.

 

CN: „Schön, Dich in Regensburg zu treffen. Bist Du beruflich hier?“

HR: „Ich bin auf Tournee mit meinem Soloprogramm ‚Zum Ringlstetter‘ und habe zwei Auftritte im Leeren Beutel. “

CN: „Was verbindet Dich mit Regensburg?“

HR: „Die schönste Zeit meines bisherigen Lebens. Ich habe hier studiert, in einer coolen Achter-WG gewohnt, unheimlich viele schöne Dinge mit Freunden erlebt und in der Regensburger Medien- und Künstlerszene verschiedenstes gemacht und auch ausprobiert. Mein Bekanntheitsgrad war groß: Neben meinen Bühnenprogrammen und Regionalfernsehformaten war ich als Moderator gut gebucht. Doch um mich weiterzuentwickeln, das Image als „Hans Dampf in allen Gassen“ abzulegen und meine künstlerische Identität zu finden, musste ich weggehen –  erst nach Wien und dann nach München.“

CN: „Wie ging es dann weiter?“

HR: „Nach meinen Auftritten beim Watzmann im Lustspielhaus und meiner Kleinkunst im legendären Vereinsheim Schwabing sowie bei der Lach- und Schießgesellschaft ging alles sehr schnell. In München war ich „Frischfleisch“. Die Süddeutsche gab mir beste Kritiken und so kamen bald Fernseh- und Kinoangebote dazu. Komisch: das, was ich vorher immer als Hemmschuh empfunden habe – die mangelnde Fähigkeit, sich zu fokussieren – wurde nun zu meinem Markenzeichen. Bei mir passiert momentan jeden Tag etwas anderes. Ich mag Routine einfach nicht. 80 Solotermine, 50 Meetings mit der Band Ringl on Fire, 20 Tage Filmdreh und 2015 werde ich beim dtv ein Buch veröffentlichen.“

CN: „Gibt Dir Regensburg noch etwas?“

HR: „Definitiv. Die Optik dieser Stadt und mein nostalgischer Umgang mit ihr sind etwas ganz Besonderes für mich. Außerdem spiegelt Regensburg immer auch meine eigene konservative Seite wider. Ich gehe hier immer die gleichen Wege: Palletti, Orphée, Spitalgarten, Grieser Spitz et cetera. Da kommen viele Erinnerungen auf – wir hatten eine verdammt gute Zeit hier.“

CN: „Was wünscht Du Regensburg?“

HR: „Ich wünsche Regensburg, dass es eine noch lebendigere Kulturstadt wird, dass es Querdenkern und Individualisten mehr Raum bietet – im produktiven Sinn. Regensburg muss urbaner und aufgeschlossener werden – wie Prag oder Graz es sind. Es vermittelt bereits echtes Lebensgefühl – nicht nur Lifestyle wie andere bayerische Metropolen.“

www.hringlstetter.de

(Foto: Gerald von Foris)


LEBENSGEFÜHL | Die Einrichtung Zankl

Räume erschaffen. 

Das Regensburger Familienunternehmen Zankl ist ein Garant für guten Geschmack und maßgeschneiderte Interior Designs, die das Leben noch schöner machen – und das seit mehr als 100 Jahren.

Wohnkultur bedeutet Alltagskultur. Der Trend geht zum offenen Wohnen, zu lichtdurchfluteten Räumen in schlichtem, purem Design. Die Kunden von heute haben klare Vorstellungen, wie sie leben, wie sie kommunizieren und wie sie die Räume funktionell nutzen möchten. Offenes Wohnen bedeutet, dass man Verbindungen zwischen Kochen, Essen und Wohnen schafft. Die Möbelstücke und Einbauten brauchen ein Gesamtkonzept – Stilbrüche sind gewollt und werden gekonnt inszeniert. Willkommen im zentralen Lebens- und Kommunikationsraum der Zukunft.

Gut, dass man bei Zankl das gesamte Spektrum an Einrichtungs-Knowhow anbietet – Küchen, Wohnen, Büroeinrichtung, Accessoires sowie Leuchten. Und alles von internationalen Wohndesignmarken wie Minotti, Cor, Interlübke, bulthaup, USM, B & B Italia, Rimadesio, Riva, Living Divani, und vielen mehr.

Mit Kompetenz und Sachverstand macht sich das Zankl-Team an ganzheitliche Einrichtungskonzepte, um multifunktionale Räume lebendig zu gestalten. Den Kunden zuzuhören und ihren individuellen Geschmack einzubinden ist unverzichtbar und macht das Ergebnis stimmig.

Das Gespür für hochwertige Einrichtung und perfekte Raumgestaltung haben Stefan und Andreas Renner mit ihren Mitarbeitern zur Unternehmenskultur gemacht. Inspirationen und Trends bringen sie von den internationalen Möbelmessen mit. Überzeugend ist die Referenzliste des Einrichtungshauses mit vielen hochwertigen Immobilien im Wohn- und Bürobereich, deren Einrichtungskonzepte gelungen realisiert wurden.

www.zankl.com

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Markus Wallner

About hometown.

Viele kennen ihn als Betreiber angesagter Gastronomiebetriebe in seiner Heimatstadt Regensburg – Pony, Lola, Sudclub, Almrausch.Wenige wissen, dass sich das Multitalent Markus Wallner längst im Consulting und als Model überregional einen Namen gemacht hat.

 

Ein „Party Animal“ – das ist er gar nicht. Klingt viel zu gewollt und unseriös. Sein Part bei einer guten Party – und von denen gibt es tatsächlich viele in seiner Welt – ist definitiv im Hintergrund. Er ist der Strippenzieher, der die Dinge inszeniert und mit seinem Team organisiert. Immer auf der Suche nach Ideen und Trends. Der Perfektionist und Ästhet achtet dabei auf alle Details. Bei der Vorbereitung und Planung überlässt er nichts dem Zufall. Wenn der Abend beginnt und die ersten Gäste kommen, heißt es für ihn: „Präsent sein, laufen lassen und das Happening genießen.“

Wie kam er zu seinem Status? Der studierte Wirtschaftswissenschaftler war immer schon im Consulting tätig und gewohnt, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Seine Nebenjobs als gefragtes Männermodel und in der Gastronomie waren für ihn Spaß und Ausgleich. Als er das Pony, eine angesagte Szenebar im Herzen der Altstadt, eröffnete und sein Konzept voll aufging, begann sein Herz für die Welt der Gastronomie zu schlagen.  

Das Pony war erst der Anfang der Erfolgsgeschichte. bald folgten das Café Lola mit „soul food and drinks“, bevor er sich mit dem Sudclub an das Regensburger Nachtleben wagte. Um Markus Wallner, seine Lokale und die Menschen, die dort arbeiten, hat sich eine Szene gebildet. Von Studenten und  Partypeople über Avantgarde bis hin zu Unternehmern. Eine spannende Mischung aus Leuten, die anspruchsvoll sind und bestes Entertainment erwarten. Aber genau sie sind es auch, die bei guten Events und Mottopartys so richtig Gas geben, sich in Schale schmeißen und für legendäre Abende sorgen.

Wer denkt, der Erfolg mache ihn satt und selbstgefällig, kennt Markus Wallner nicht. Obwohl er das Modeln und sein Beratergeschäft nie aufgab, arbeitet er permanent an neuen Gastrokonzepten. „Leben ist Veränderung. Alles unterliegt einem Wandel – die Stadt entwickelt sich, man selbst entwickelt sich, deshalb muss sich auch die Bar- und Clubszene immer wieder neu erfinden. Das ist ja gerade das Spannende daran“, so der rastlose Macher. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Location er sein nächstes Projekt launchen wird – eines ist sicher, es wird in seiner geliebten „hometown“ Regensburg sein.

www.markus-wallner.com

(Foto: Nicole Langholz)


LEBENSGEFÜHL | Markus & Andreas Mühlbacher

Timeless Moments.

In der Ludwigstraße findet man seit über 100 Jahren den Hofjuwelier Mühlbacher. Das exklusive Fachgeschäft für Uhren und Schmuck gehört zu den Top-Adressen in Regensburg – hier treffen sich Tradition und Moderne.

Timeless bedeutet zeitlos, ewig, bleibend, unvergänglich. Mit ihrem mehrmals im Jahr erscheinenden Hochglanzmagazin „timeless“ teilen Markus und Andreas Mühlbacher ihre Faszination für Uhren und Schmuck mit den Lesern. In aufwendigen Shootings inszenieren sie die aktuellen Kollektionen immer wieder neu und unterhalten mit abwechslungsreichen Berichten aus der „Mühlbacher Welt“. 

 

Vom Meeting am Morgen bis zum After-Work-Cocktail: Klassische Uhren sind stilvolle Allroundbegleiter. Begehrt sind Uhren mit Kult-Potenzial – bei dieser Entscheidung „fürs Leben“ helfen Markus und Andreas Mühlbacher gerne. In den Uhrenmetropolen Genf und Basel sind die Brüder gern gesehen. Dort lassen sie sich von den neuesten Uhrentrends inspirieren und ordern für ihre anspruchsvollen Kunden. 

 

Die Schmuckstücke aus ihrem Meisteratelier beeindrucken durch einzigartiges Design: hochwertig, ansprechend und manchmal mondän. Der Trend geht hier wieder zu großen Edelsteinen. Ein schicker Cocktailring darf schon mal als Eyecatcher eingesetzt werden, dabei entsprechen Nude- und Schlammtöne genau dem Zeitgeist. Wer zwischen Gold, Silber, Juwelen und bunten Edelsteinen aufgewachsen ist, beweist bei den Designvorgaben eine sichere Hand. „Wir fühlen uns der Tradition verpflichtet, sind dabei im Herzen jedoch modern“, so lautet ihr Credo.

 

Doch nicht nur durch ihre Kollektionen macht Mühlbacher weit über Regensburg hinaus von sich reden, sondern auch durch seine einzigartigen Events. Der „Rose Day“ von Piaget, die „Unterwasserwelten“, ein Montblanc-Kochevent oder ein exklusives Happening im Rahmen der Thurn und Taxis Schlossfestspiele. Das Team von Hofjuwelier Mühlbacher lässt sich immer wieder etwas einfallen, um seine Kunden zu überraschen. Und aufs Neue gelingt ein Come Together von außergewöhnlichen Menschen in entspannter Atmosphäre.

www.muehlbacher.de

(Foto: Rainer Fleischmann)


LEBENSGEFÜHL | Wirkes Trachtenmode

Exklusive Trachtenmode in modernem Shopdesign.

Wirkes Leder & Tracht kennt man in Bayern. Ob für die ganze Familie, für Vereine, für Jung und Alt - Wirkes ist beliebte Anlaufstelle für Trachtenmoden. Neu ist die exklusive Auswahl von Trachtenmoden in hellem und modernem Shopdesign.

Die Tracht hat sich in den letzten Jahren vom Trend zum festen Bestandteil der Garderobe entwickelt. Schön, dass sich immer mehr junge Leute stolz damit ausstatten. Vor allem in Zeiten der Volksfeste frischen prachtvoll ausstaffierte Trachtenträger jeglicher Couleur das Stadtbild auf. Der Tipp für Traditionsbewusste aller Art – Wirkes ist in Sachen Tracht die perfekte Anlaufstelle. 

Passend zum erweiterten Kundenkreis präsentiert sich der helle und modern gestylte Shop in neuem Design. In den komplett renovierten Räumlichkeiten im Gewerbepark trifft qualitativ hochwertige  Trachtenmode auf eine ebenso stilvolle Inneneinrichtung. Durch neue Materialien, tolle Stoffe und Holzelemente wurde dort ein innovatives Raumkonzept umgesetzt. Das moderne Erscheinungsbild spiegelt das neue Image der Trachtenmode wider: trendy, edel und hochwertig. Trachtenmode ist en vogue! 

 Die liebevollen Details und raffinierten Farbkombinationen machen jedes Kleidungsstück aus dem Sortiment des Wirkes Trachtenhauses einzigartig und zu einem lebenslangen Begleiter. Mit 18 Geschäften ist das Trachtenmodehaus Wirkes einer der bekanntesten und beliebtesten Anbieter von echter, bayerischer Trachtenmode in Bayern. Seit mehr als 20 Jahren findet Wirkes für jede Kundin und jeden Kunden das perfekte Trachtenoutfit. Ob Dirndl, Minidirndl, Dirndlblusen, Landhausmode, Lederhosen, Hemden oder Janker.

www.wirkes.de

(Foto: Wirkes)


Top 99 Regensburg    # Top Themen Edition 1


LEBENSGEFÜHL | Editorial

Regensburg

Lang schon sind wir dieser Stadt verfallen, sind überall auf der Welt und kehren gerne zurück. Wer wir sind? Wir sind die engen Freunde Regensburgs. Wir sind die, die diese Stadt prägen, fördern und in Ehren halten. Und Sie?

Kaum eine Stadt in Bayern bietet so einen Facettenreichtum auf vergleichbar überschaubarem Raum. Unsere Historie wurde als „Weltkulturerbe“ eingestuft, unsere Lebenslust misst man in der „Kneipendichte“, unser „unternehmerisches Geschick“ bezeichnet man andernorts als „Boomtown“ und nicht zuletzt zeigt sich unsere Gastfreundschaft an der vielfältigen Hotellandschaft. Ein Netzwerk hat sich gebildet – „Top 99 Regensburg“. Ziel ist es, Wissenswertes über diese Stadt zu verbreiten und Menschen einzuladen, diese Stadt mit uns zu teilen. Sei es als Gast, sei es als „frischgebackener Regensburger“ oder als langjähriger Einwohner dieser schönen Stadt. In jeder Ausgabe stellen wir interessante Menschen vor – einige von denen, die gestalten, die etwas unternehmen, sich darstellen, die Farbe zeigen oder ohne die Regensburg nicht so lebenswert wäre. Viel von der Lebensfreude wollen wir weitergeben, über das Kulturgeschehen und dasBildungsangebot berichten, den Innovationsgeist unsererTop-Unternehmen und den attraktiven Wirtschaftsstandort würdigen. Angesagte Shopping-Adressen und Restaurant- Tipps werden wir mit den Lesern teilen. Erwähnenswert, das vielfältige Immobilienangebot für zeitgemäßes Wohnen, ganz nach den Ansprüchen moderner Menschen. Lassen Sie sich anstecken von unserer Liebe zu Regensburg und werden Sie ein Teil von „Top 99 Regensburg“.

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Stephanie und Peter Birnthaler

Zeit für Netzwerk.

Als Betreiber des Hotel Goliath am Dom und als Eventgastronomen bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen sind sie Netzwerker mit viel Gespür für Zeitgeist.

CN: „Wie wichtig ist Netzwerk?“

SB: „Als Gastgeber in einer lebendigen Stadt wie Regensburg kommt man ganz automatisch in die Rolle, Verbindungen zwischen den unterschiedlichsten Menschen zu schaffen. Bei uns trifft man sich und es macht großen Spaß, Menschen zusammenzuführen,die sich anderswo vielleicht nicht getroffen hätten. Zu sehen, was daraus entsteht, gefällt uns.“

CN: „Ein Beispiel?“

PB: „Im Goliath treffen sich die Menschen unterschiedlichster Couleur, gerade bei den Schlossfestspielen ist das Publikum international und bunt. Auf unserer Dachterrasse kam es da schon zu netten Einladungen, zum Beispiel zu anderen Festspielen nach Salzburg oder Bregenz.

CN: „Wie pflegt man Netzwerk?“

SB: „Wir haben immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse unserer Gäste, Freunde und Bekannten. Man hilft sich mit Kontakten aus und gibt diese weiter. Zum Beispiel kommen unsere Gäste durch unsere persönlichen Kontakte zu individuellen Stadtführungen, oder es kommt bei Bedarf auch mal am Sonntag ein befreundeter Arzt ins Hotel, wenn es einem Gast schlecht geht.“

CN: „Projekte?“

PB: „Wir möchten zukünftig noch mehr tun, um die Vorzüge Regensburgs nach außen zu tragen. Wir haben hier so viel zubieten, wir hören es ja täglich von unseren Gästen, wie sehr sie von dieser Stadt fasziniert sind. Und wir wollen dazu beitragen, dass noch viel mehr Menschen in den Genuss kommen, dieses Flair zu erleben. Deshalb unterstützen wir auch das Projekt Top 99 und freuen uns, dass es so viele Regensburger gibt, die diese Stadt voranbringen und fördern.“

(Foto: Clemens Mayer)


LEBENSGEFÜHL | Markthalle Regensburg

Geschmacksbotschafter.

Nachhaltigkeit ist eine Haltung. In der Regensburger Markthalle wird sie gelebt. Hier werden frische Produkte aus der heimischen Region in einer angenehmen, menschlichen Atmosphäre zum Verkauf angeboten.

Der Duft von ofenfrischem Brot und knuspriger Pizza liegt in der Luft. Die bunte Vielfalt an Obst und Gemüse sorgt für südländisches Flair. Und bei dem Anblick der zauberhaften Cupcakes macht das Herz eines jeden Törtchenliebhabers vor Freude einen Luftsprung. Klingt fabelhaft? Das ist es auch! Wo finden Sie dieses kulinarische Paradies? Direkt am Dachauplatz inmitten der historischen Altstadt. Die Regensburger Markthalle beheimatet Stände aus der Region, die verschiedene Köstlichkeiten anbieten. Von Antipasti über frische oberpfälzer Wurstwaren bis hin zu einer exquisiten Weinauswahl – hier schlägt das Gourmetherz höher. Die Waren der verschiedenen Stände zeichnen sich alle durch Qualität, Frische und ihre regionale Herkunft aus. Auch Abwechslung wird hier großgeschrieben. Jede Woche bietet die Markthalle einen individuellen Mittagstisch. Die täglich von Neuem zubereiteten Köstlichkeiten laden zum Verweilen und Genießen ein. Wer das gemütliche Schlendern und Probieren auf dem Wochenmarkt liebt, kann dies in der Markthalle von Montag bis Samstag täglich tun. Doch die Regensburger Markthalle bietet noch weitaus mehr. Als kommunikatives Herz dient die Kochschule, in der sowohl eine Vielzahl an Kochkursen angeboten als auch private Veranstaltungen ausgerichtet werden. So kann aus all den feinen Zutaten gleich vor Ort ein köstliches Menü kreiert werden. Renommierte Köche bieten Ihnen Unterstützung von der Thaiküche bis zur eigenen Pralinenherstellung. Bonne appetit!

(Foto: Michael Heinrich)

 

www.markthalle-regensburg.de


LEBENSGEFÜHL | Alexandra Schindler

Diese Frau hat was zu sagen. 26 x im Jahr.

Die sympathische Alexandra Schindler ist Inhaberin von Reiseservice Schindler und drei hairfree-Instituten (Schwandorf, Cham und Regensburg). Wir befragten Sie zu Ihrer Kolumne „Seitenblicke“ im Regensburger Wochenblatt.

(foto: hairfree)

 

C.N.: „Sie sind eine Regensburger Karrierefrau. Was waren die Meilensteine Ihrer beruflichen Laufbahn?“

A.Sch.: „1985 war mein Berufsstart in der Reisebranche. Doch irgendwie dachte ich mir schon bald: „Das kann ich besser!“ Besonders beim Umgang mit den Kunden hatte ich eine ganz andere Vision. Seit  20 Jahren bin ich mit Reiseservice Schindler selbständig und setze seitdem meine Vision vom modernen und kundenorientierten Reisemanagement um. 2005 kam die Unternehmensgruppe hairfree auf mich zu und wollte mich als Franchisenehmer gewinnen. Das Thema Beauty, besonders schöne glatte Haut ein Leben lang zu haben, reizte mich und so stimmte ich aus einer Bauchentscheidung heraus zu. Kurz darauf eröffnete ich das erste Institut für dauerhafte Haarentfernung in Schwandorf, ein halbes Jahr später in Cham und ein weiteres in Regensburg. Ich bin in der glücklichen Lage durch meinen Beruf den Menschen ihre Träume von Reisen und von Schönheit etwas näher zu bringen.“

 

C.N.: „Wie kamen Sie zu Ihrer Kolumne im Wochenblatt?“

A.Sch.: „Durch meine Firmen komme ich viel herum und bin weit vernetzt. Viele meiner Freunde und Bekannten wollten mich motivieren etwas zum Thema Lifestyle zu publizieren. Da kam die Chance beim Regensburger Wochenblatt alle 14 Tage eine Kolumne zu platzieren gerade recht. Auch hier verließ ich mich auf mein Gefühl und gehe nun richtig darin auf.“

 

C.N.: „Welche Themen sind im Fokus Ihrer Kolumne?“

A.Sch.: „Inspiriert werde ich von Alltagssituation, das finde ich authentisch. Ich recherchiere dann zum Thema und befrage die verschiedensten Menschen in meinem Umfeld. Zum Beispiel beim Thema mit den vielen Handtaschen der Frauen möchte ich schon wissen was sowohl die Männer als auch die Frauen darüber denken. Oder gerade jetzt bin ich gespannt was meine Leser über die aktuelle Kolumne „Das Braun-sein Phänomen“ denken. Manchmal polarisiere ich natürlich auch ganz bewusst, die Menschen sollen schon zum Nachdenken angeregt werden. Die Resonanz ist sehr positiv – das freut und bestärkt mich.“

 

C.N.: „Was wünschen Sie sich für Regensburg?“

A.Sch.: „Ich bin stolz auf meine Stadt. Ich bin stolz auf unsere Unternehmer und Macher. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen unser Regensburger Potential schätzen und die Netzwerke in dieser Stadt nutzen. Ich selbst entscheide mich immer zuerst für regionale Anbieter und Produkte. Ich möchte mit meiner unternehmerischen Vita und meiner Kolumne im Regensburger Wochenblatt andere motivieren in Regensburg etwas auf die Beine zu stellen.“

 

http://mobil.wochenblatt.de/Seitenblicke./


LEBENSGEFÜHL | Neli Färber

Eine große Altbauwohnung.

Ein wahrer Kenner Regensburgs, Mitbegründer des Orphée, vieler anderer Lokale und Hotellerien mit Charakter in Regensburg. Wir baten Neli Färber um ein Statement zu seiner Stadt.

(foto: www.florianhammerich.com)

 

„Mit München braucht man dem Regensburger (dem wahren, echten, mit natürlichem Dünkel ausgestatteten) nicht zu kommen, da kräuseln sich seine Lippen und er sieht dann so aus, wie wenn er einem armen Kind was schenken würde. In Deutschland vielleicht gerade noch Berlin – aber eigentlich sind Paris und New York die einzig möglichen Alternativen. Dort hat man ja auch nur seine Viertel, seinen Kiez, den man kennt und wo man gekannt wird. Das ist in Regensburg halt die ganze (Innen)Stadt. Es gibt hier nur zwei Entfernungen: Gute zehn Minuten oder knappe zehn Minuten. Innerhalb dieser Strecke ist alles erreichbar und so wird deutlich, was Regensburg – ganz besonders zur Nachtzeit – zum magischen Ort macht: Die Stadt ist wie eine große Altbauwohnung, wo die Straßen und Gassen zu Korridoren werden. Wenn man will, trifft man sich in der Gemeinschaftsküche. Am Haidplatz zum Beispiel. Man verharrt dort zehn Minuten – und innerhalb dieser zehn Minuten kommen unter Garantie 20 Leute vorbei, die man kennt. (Natürlich erst nach zwei Wochen Regensburg, aber dann geht´s ratzfatz und plötzlich kennen Sie 40 Leute in zehn Minuten). Kann dann auch lästig werden. Aber die WG Regensburg hat Rückzugsmöglichkeiten für alle, die allein sein wollen und verströmt Geborgenheit (nicht Gemütlichkeit) für alle, die´s nötig haben. Eine WG ohne „Spülordnung“. Außerdem wird so etwas wie Geschirrspülen durch die zahlreichen Kneipen und Restaurants bestens erledigt, dort kann man trinken, ratschen und wunderbar speisen.“

 


LEBENSGEFÜHL | Andreas Meier Wurstküche

Meiers
packen selber an.

Familie Meier betreibt die Wurstküche in der fünften Generation und prägt trotz bescheidener Zurückhaltung den südlichen Fuß der Steinernen Brücke – man folge dem verführerischen Duft nach Bratwürsten vom Holzkohlengrill.

Würstel für alle! - An diesem historischen Urgestein kommt keiner vorbei. Die Regensburger Wurstkuchl existiert schon seit über 500 Jahren und ist nahezu ein Wahrzeichen der Domstadt. Tradition wird großgeschrieben. Früher stärkten sich hier die Hafenarbeiter und Steinmetze. Heutzutage lockt die Wurstkuchl sowohl zahlreiche Touristenschwärme als auch Regensburger. Alle Produkte sind hausgemacht. Der süße Senf wird nach alter Geheimrezeptur hergestellt und ist das i-Tüpfelchen auf jedem Bratwurstkipferl. Das Sauerkraut reift im hauseigenen Krautkeller und schmeckt herrlich aromatisch. Bis zu 60 Tonnen werden jedes Jahr als Beilage für die hausgemachten Würstel produziert. Alle verwendeten Zutaten kommen außerdem aus regionalen Familienbetrieben. Neben der Wurstkuchl im Salzstadel bekommt man den legendären Schweinsbraten. Das Fleisch ist saftig, die Kruste kross. So muss er sein! Mit einem Mix aus regionalen und internationalen Spezialitäten bietet die Wurtkuchl eine kleine, aber dafür sehr feine Speisekarte. Saisonal kann auch auf Vorbestellung zwischen frischen Menüs gewählt werden. Eine perfekte Ergänzung bietet die ausgewählte Getränkekarte. Der Besuch der Wurstkuchl ist ein absolutes Muss in Regensburg. Wenn man sich duckt und über die Schwelle eintritt, wird man von einer anderen Welt empfangen. Die Augen müssen sich erst an das gedämpfte Licht gewöhnen. Es zischt und dampft überall. Auf einem offenen Holzkohlengrill wenden Frauen in traditioneller Tracht unheimlich flink eine Vielzahl an Bratwürstel. Fast geblendet tritt man mit seinem Bratwurstkipferl zurück ins Tageslicht. Direkt an der Donau mit Blick auf die Steinerne Brücke schmeckt das Wurstkipferl dann auch am besten. So gut, dass man noch beim Verzehr gleich schon über ein zweites nachdenkt.

(Foto: Michael Heinrich)


LEBENSGEFÜHL | Nicolaus Stark, Wein & Mehr

Genussmensch.

Unser Interview mit Nicolaus Stark fand im natürlichen Lebensraum des Genussmenschen statt. Zwischen unglaublichen Mengen an ausgesuchten Köstlichkeiten, Weinen, Cognacs, Ölen, Champagner, italienischer Feinkost und anderen Versuchungen.

CN: „Warst Du schon immer Genussmensch?“

NS: „Ja, eigentlich solange ich denken kann. Ich glaube, dass die kindliche Prägung beim Thema Essen und Trinken extrem wichtig ist. In meiner Familie spielte das immer schon eine große Rolle. Im Laufe der Jahre hat sich das verfeinert und ich habe meine ganz persönlichen Vorlieben ausgeprägt.“

CN: „Genuss heute?“

NS: „Ein Glücksfall, dass heute meine Frau Sabine und meine Tochter Sina genauso meine Passion teilen. Beim Betreten der Boqueria in Barcelona schlägt unser Herz gleich hoch. Es gibt keine Reise, auf der wir nicht Inspirationen nach Regensburg mitbringen und versuchen diese umzusetzen. Privates und Berufliches so zu vereinen, schätze ich sehr.“

CN: „Welche Botschaft möchtest Du vermitteln?“

NS: „Ich möchte Menschen anregen, über Wertigkeit von Nahrungsmitteln nachzudenken. Es wird auf Dauer nicht möglich sein, Nahrungsmittel in beliebigen Mengen zu billigsten Preisen zu beziehen. Viele Menschen geben für Motorenöl mehr aus als für hochwertiges Olivenöl. Meine Botschaft ist klar: Frischen, regional und nachhaltig produzierten Lebensmitteln gehört die Zukunft!“

CN: „Weine. Deine Leidenschaft. Hast Du eine Empfehlung?“

NS: „Ich bin momentan fasziniert von unseren jungen deutschen Winzern. Sie sind weit herumgekommen, bestens ausgebildet und zeigen, was man aus unseren Weinregionen machen kann. Das Ergebnis sind Weine der unterschiedlichsten Ausrichtungen: strahlende Rieslinge, üppige Burgunder, feingliedrige Sauvignons. Eine atemberaubende Vielfalt erstklassiger Weine, die jedem internationalen Vergleich Stand hält. Das Beste ist, dass unsere Kunden diese Entwicklung begeistert mittragen!“ (Wein & Mehr in der Ziegetsdorferstr. 117 und in der Markthalle).

(Foto: Michael Heinrich)

 

www.wein-und-mehr.de


LEBENSGEFÜHL | Grün ohne Ende

Grün ohne Ende.

Regensburg goes green! Sobald man den historischen Altstadtkern verlässt, gelangt man in grüne Oasen. Der gesamte Innenstadtbereich
grenzt an unterschiedlichste Grünanlagen, welche zum Entspannen einladen.

(foto: www.florianhammerich.com)

 

Oberer und Unterer Wöhrd sind von der Donau umschlossen. Sie bieten Joggern und Spaziergängern begrünte Wege am Wasser entlang. Auch der Stadtpark, der Dörnbergpark, der Herzogspark und der Villapark liegen in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum und sind innerhalb weniger Minuten fußläufig zu erreichen. Egal ob Yoga im Freien oder ein gemütliches Picknick, Sport- und Freizeitmöglichkeiten gibt es genügend. Bei harmonischem Vogelgezwitscher und fröhlichen Kinderstimmen gönnen wir Städter uns hier die kleinen Pausen vom hektischen Alltag. Wenn Regensburg das New York des Mittelalters war, so sind die zahlreichen Grünanlagen unser Central Park. Wem die Parkanlagen immer noch zu urban sind, kann in den Naherholungsgebieten rund um Donau, Naab und Regen neue Energie tanken. Wander- und Radtouren an den Flüssen oder Ausflüge zu idyllisch gelegenen Sehenswürdigkeiten bieten fabelhafte Ziele für malerische Landpartien. Die östlich von Regensburg gelegene klassizistische Walhalla ist nicht nur ein beeindruckender Tempel, sondern auch einer der wohl schönsten Aussichtspunkte rund um Regensburg. Auf dem Walhallaplateau geht der Blick zwischen den dorischen Säulen weit über die Donau und das Tal. Auch die Befreiungshalle von Kelheim vereint Geschichte und Ausblick im Grünen. Die Fahrt zum Kloster Weltenburg durch den mehrere tausend Jahre alten Donaudurchbruch gestaltet sich als ein monumentaler Anblick. Er verdeutlicht die ungemeine Stärke des Donaustroms. Wen der Bayerische Wald lockt, erreicht diesen in einer guten halben Stunde. Hier findet man neben unberührter Natur auch ein reichhaltiges Angebot an Wellness und Gaumenfreuden.


LEBENSGEFÜHL | Shopping

Shopping

Shopping ist ein Trend. Manchmal frage ich mich: „Wann hat das angefangen? Und warum können wir es nicht lassen?“

(foto: www.florianhammerich.com)

 

Vor kurzem war es mal wieder so weit: Eine neue Sonnenbrille war fällig. Naiv bat ich meine Nachbarin mitzukommen und mich zu beraten. Als ob sie nur darauf gewartet hätte: „Kein Problem, ich wollt auch ganz kurz...“ und schon waren wir aus der Tür im Dschungel der Farben, Trends und Marken. Die Brille war mir schnell verpasst, denn Fachverkäuferin, Ladeninhaber sowie herbeigeeilte distanzlose Kundinnen pflichteten meiner Nachbarin Simone bei, dass dieses Nerdmodell das einzig tragbare wäre. Ich durfte es gleich aufbehalten. Was dann kam, übertraf meine schlimmsten Befürchtungen. Sie war heute in Shoppinglaune. Unermüdlich, kein Wunder bei den allerorten bereitgehaltenen Aufputschgetränken wie Espresso, Prosecco und Red Bull, raste sie durch die Läden der City. Was chaotisch wirkte, hatte durchaus System: Bei Gerti einen Espresso und ein „Handdascherl, ja mei und des Dolce-Kleiderl is ja runtergsetzt!“ im Eiltempo zum Hubert H „nur amal durchschaun“, Showroom hat ja so coole Sachen, naja und bei la-donna-moden ein paar Basics, beim Mühlbacher die „Pascha“ vom Reparieren holen, „Mei über die Schuh bin ich a no g´stolpert“ und „der Duft, ja riech a mal“. Zum Dank für meine Geduld drückte sie mir zum Schluss etwas Brause in die Hand. Ich ziehe demnächst um. Irgendwie vermisse ich sie jetzt schon.


LEBENSGEFÜHL | Sabine Berghaus und Gabi Lell

Anziehende Botschaften.

Die Unternehmerinnen Sabine Berghaus und Gabi Lell nutzten die Chancen am Standort Regensburg und gründeten 2004 das Modelabel Louis & Louisa. Heute vetreiben Sie ihre Kollektion in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

CN: „Anziehende Botschaften?“

GL: „,Kuschel mit mir‘, ,Vergiss mich nicht‘ oder ,Engelchen‘, sind einige unserer Aussagen. Wir möchten positive Emotionen vermitteln und einen Teil dazu beitragen, die Welt etwas fröhlicher zu machen.“

CN: „Wie habt Ihr angefangen?“

SB: „Gemeinsam mit Gabi habe ich das Label gegründet, als unsere Kinder im Kindergartenalter waren. Begonnen hat dies mit lustigen Weihnachts-T-Shirts im Partnerlook für Mama und Kind. Wir hatten damals keinen einzigen Kunden und haben einfach produzieren lassen. Die Sache ging gut und schon bald konnten wir unsere Kollektion erweitern.“
GL: „Um Kosten zu sparen, führten wir unser Geschäft zu Beginn vom Home-Office aus. Der Versand fand in einer leer stehenden Tankstelle statt. Nachdem der Platz bald zu eng wurde, kam es auch vor, dass wir unter freiem Himmel packten. Das Wetter hat uns Gott sei Dank nie im Stich gelassen. 2008 mieteten wir ein Gebäude in Regensburg-Ziegetsdorf an und stellten die ersten Mitarbeiter ein. Der Lagerverkauf Louis & Louisa ist hier ebenfalls untergebracht.“

CN: „Wo steht Louis & Louisa heute?“

SB: „Heute erwirtschaften wir mit zehn Mitarbeitern rund 2,5 Mio. Jahresumsatz. Im letzten Jahr wurden wir vom Handel als eines der führenden jungen Wäschelabel in Deutschland ausgezeichnet. Zu den bekanntesten Kunden zählen Lodenfrey, Ludwig Beck oder die Versandhändler Impressionen und Conleys. Ganz besonders am Herzen liegen uns allerdings die kleinen, inhabergeführten Geschäfte, die unsere Philosophie am besten verkaufen können.“

CN: „Was plant Ihr für die Zukunft? “

GL: „Im Moment erkunden wir neue Absatzmöglichkeiten. Eine Agentur in Norditalien steht in den Startlöchern. Expandiert wird vorwiegend im Bereich Home-Accessoires. Hier schaffen wir Emotionswelten durch die Ergänzung von Kissen, Kochschürzen, Bettwäsche und viele andere Produkte im bekannten Louis & Louisa-Stil.“

(Foto: Andreas Fuchs)

 

www.louis-louisa.de


LEBENSGEFÜHL | Markus und Andreas Mühlbacher

Zeitlos wertvoll.
Zeitlos Mühlbacher.

Begegnet man in der Ludwigstraße einer bekannten Persönlichkeit aus Sport, Kunst oder Medien, so könnte es sich um Kundschaft des Hauses Mühlbacher handeln. Das Netzwerk der Mühlbachers ist vielfältig, ihre Kollektion wie ein Magnet.

(foto: www.florianhammerich.com)

 

Feinuhrmacher und Hofjuwelier Mühlbacher avancierte in den letzten 100 Jahren zu einer eigenen Marke über die Grenzen der Stadt Regensburg hinaus. 1905 gründete Markus Mühlbacher ein Geschäft, mit dem Ziel, Juwelierkunst nach eigenen Entwürfen selbst zu fertigen und Uhren in handwerklicher Perfektion zu reparieren. Heute bietet der Juwelier Mühlbacher, im Herzen der Altstadt gelegen, ein Zuhause für die renommierten Marken der Juwelier- und Uhrenkunst. Diamonds are a girl’s best friend. Mit ihrer hauseigenen Kollektion „Diamond Moments” kreiert Mühlbacher eine einzigartige Solitärkollektion. Kennzeichnend für einen „echten“ Mühlbacher ist das Familienwappen und ein Zusatzdiamant auf der Innenseite des Ringes. Von besonderer Exklusivität zeugen auch die alljährlich stattfindenden Veranstaltungen des Hauses, bei denen meist eine Charityaktion im Vordergrund steht. Von Golfturnieren bis zu Events auf exklusiven Donauschiffen – den geladenen Gästen wird Einzigartiges geboten. Es wird gelacht und gefeiert. Gleichzeitig tut man etwas Gutes. Mehrmals jährlich bringt Mühlbacher sein eigenes Hochglanzmagazin „timeless“ heraus. Es informiert seine Leser über die neuesten Glanzstücke der Juwelier- und Uhrenkunst, berichtet über Menschen sowie Wissenswertes über Regensburg und Lifestyle. Wie auch sein Magazin „timeless“ verrät, ist Feinuhrmacher und Hofjuwelier Mühlbacher zeitlos und klassisch. Gemeinsam mit ihren Eltern Dagmar und Peter führen die Urenkel Markus und Andreas das Werk Markus Mühlbachers in der vierten Generation weiter. Die Mühlbachers sind nicht nur Juweliere, sie sind eine Regensburger Familie. Der Name Mühlbacher steht für Regensburger Tradition. Heute wie damals gelten dieselben Maßstäbe im Hause Mühlbacher: Qualität und Zuverlässigkeit.

 

www.muehlbacher.de